An der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Zentrums für Psychische Erkrankungen (Department) des Universitätsklinikums Freiburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W 3-Stiftungsprofessur für Systemische Familientherapie zu besetzen. Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber vertritt das Fach Systemische Familientherapie in Forschung und Lehre. Mit der Professur soll der familientherapeutische Schwerpunkt der Klinik ausgebaut werden. Es wird eine langjährige Erfahrung in der Therapie von Familien in Aus-, Fort- und Weiterbildung und in der Forschung erwartet. Wünschenswert sind Kompetenzen in der allgemeinen Psychotherapie und in der Psychotherapieforschung. Gesucht wird eine international ausgewiesene Forscherpersönlichkeit mit der Bereitschaft, die bestehenden klinischen, wissenschaftlichen und didaktischen Schwerpunkte der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Besonderer Wert wird auf Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit gelegt. Einwerbung von begutachteten Drittmitteln und Erfahrung in der Führung einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe werden vorausgesetzt. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium der Psychologie, Medizin oder verwandter Studiengänge sowie die Habilitation oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung. Der Nachweis der pädagogischen Eignung ist zu erbringen. Die Stiftungsprofessur steht zunächst befristet für zehn Jahre zur Verfügung. Die Anstellung erfolgt als Professorin/Professor im Angestelltenverhältnis. Nach acht Jahren erfolgt eine Evaluation, auf deren Basis über die Weiterführung der Professur entschieden wird. Die Alberts-Ludwigs-Universität Freiburg fördert Frauen und fordert sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Universität bekennt sich nachdrücklich zu dem Ziel einer familiengerechten Hochschule. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber können sich unter diesem Link die erforderlichen Bewerbungsunterlagen herunterladen. Rückfragen unter Tel. +49-761-270-84660; Fax +49-761- 270-84670 oder dieser E-Mail. Die Bewerbungsunterlagen einschließlich eines Nachweises der Lehrkompetenz und der Lehrpersönlichkeit senden Sie bitte bis zum 15. September 2015 per E-Mail an die Dekanin der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, Frau Professor Dr. K. Krieglstein.
16. Juli 2015
von Tom Levold
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Die Systemische Gesellschaft vergibt 2016 erstmalig einen Praxispreis.


Heute ist der 75. Geburtstag von Steve de Shazer, dem (Mit-)Begründer der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie. Anlässlich dieses Tages möchte ich auf einen kurzen Online-Text von ihm aufmerksam machen, in dem er seine Verbindung zu und Bezugnahme auf seinen Lieblingsphilosophen Ludwig Wittgenstein erörtert. Unter der Überschrift „Don’t think, but observe“ schreibt er einleitend: „Understandably, I have often been asked about my interest in and frequent citation of Wittgensteins work in both my writing and my training seminars. Since I maintain that SFBT is a practice or activity that is without an underlying (grand) theory, it seems at least strange if not contradictory to refer over and over to a philosopher’s work. This mistakenly leads some readers and seminar participants to the idea that Wittgensteins work might actually provide the (missing) theory. However, as they quickly discover, if they are looking for a philosophical System or theory, reading Wittgenstein is at least disconcerting and confusing since he does not provide such a System or theory. Rather, his work is ,non-systematic, rambling, digressive, discontinuous, interrupted thematically and marked by rapid transitions from one subject to another’ (Stroll, p. 93). This means that the reader has to work hard to follow the criss-crossing of the various threads of the argument. Wittgenstein deliberately usesthis approach in very subversive and Strategie ways designed to make the reader look aqain and thus think in new and different ways.“ Den 
