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	Kommentare auf systemagazin	</title>
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	<description>Online-Journal für systemische Entwicklungen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 18:48:08 +0000</lastBuildDate>
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		Kommentar zu Schulbegleitung und Co.: Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt von Eva-Maria Pudelko		</title>
		<link>https://systemagazin.com/schulbegleitung-und-co-zahl-der-eingliederungshilfen-fuer-junge-menschen-mit-seelischer-behinderung-binnen-zehn-jahren-mehr-als-verdoppelt/#comment-13451</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva-Maria Pudelko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 18:48:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20943#comment-13451</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag,
vielleicht wäre es angebracht, über ein neues Schulsystem nachzudenken. Denn die Diagnose Psychisch Krank ist sehr einfach gestellt von Menschen, die sich für psychisch gesund halten. Ich sehe es systemische: die Familien hat eine Wunde in diesem Kind, es zeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Und dann sind wir Psychotherapeuten dran, das System zu kurieren, indem wir liebevoll offenlegen wo alles Unverdauliches passiert. Wir Menschen sind Systemwesen und befinden uns immer auch in einem staatlichen System. Leider ist das Schulsystem nicht privat. Warum eigentlich. Krankenhäuser werde privatisiert, Verkehrsmittel auch, warum nicht das Schulsystem. Es gäbe so viele gute Alternativen.
Und: ist es nicht auch extrem psychisch krank Kriege zu planen, durchzuführen, um daran zu verdienen??

Das sind  meine unfrisierten Gedanken noch schnell am Abend mitgeteilt.
Dankeschön für die Aufmerksamkeit

Mit freundlichen Grüßm
Evamaria Pudelko]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
vielleicht wäre es angebracht, über ein neues Schulsystem nachzudenken. Denn die Diagnose Psychisch Krank ist sehr einfach gestellt von Menschen, die sich für psychisch gesund halten. Ich sehe es systemische: die Familien hat eine Wunde in diesem Kind, es zeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Und dann sind wir Psychotherapeuten dran, das System zu kurieren, indem wir liebevoll offenlegen wo alles Unverdauliches passiert. Wir Menschen sind Systemwesen und befinden uns immer auch in einem staatlichen System. Leider ist das Schulsystem nicht privat. Warum eigentlich. Krankenhäuser werde privatisiert, Verkehrsmittel auch, warum nicht das Schulsystem. Es gäbe so viele gute Alternativen.<br />
Und: ist es nicht auch extrem psychisch krank Kriege zu planen, durchzuführen, um daran zu verdienen??</p>
<p>Das sind  meine unfrisierten Gedanken noch schnell am Abend mitgeteilt.<br />
Dankeschön für die Aufmerksamkeit</p>
<p>Mit freundlichen Grüßm<br />
Evamaria Pudelko</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Francisco Varela zum 80. Geburtstag (7.9.1946–28.5.2001) von Francisco Varela - Lernen lässt sich nicht herstellen		</title>
		<link>https://systemagazin.com/francisco-varela-zum-80-geburtstag-7-9-1946-28-5-2001/#comment-13450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Francisco Varela - Lernen lässt sich nicht herstellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 08:49:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20933#comment-13450</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] systemagazin: Francisco Varela zum 80. Geburtstag [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] systemagazin: Francisco Varela zum 80. Geburtstag [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Francisco Varela zum 80. Geburtstag (7.9.1946–28.5.2001) von Wolfgang Loth		</title>
		<link>https://systemagazin.com/francisco-varela-zum-80-geburtstag-7-9-1946-28-5-2001/#comment-13449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:45:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20933#comment-13449</guid>

					<description><![CDATA[Fulminanter Text, Tom! Er könnte neugierig machen dafür, wie innovatives Denken und Präzisieren des Geltungsbereichs miteinander auskommen, wie mit Begriffen sorgfältig umgegangen werden kann - und wie dennoch Präzision und „airy-fairy, flaky stuff” so zusammenfinden können, dass kein blumiger Firlefanz dabei entsteht. Und nicht zuletzt, wie ein inspirierender Kontext dafür eine Rolle spielt, Begegnungen und Miteinander. Wie es wohl weitergegangen wäre mit Varela, wenn er hätte weitermachen können? Falsche Frage, eher: ob er ausgefädelt worden wäre aus dem Zitations-Mainstream (wie Dell) oder ob er Tore zu einem Verständnis von Umfassenderem weit aufgemacht hätte, buddhistisch hin oder her? Müßig, aber vermutlich gehört auch Muße dazu, sich darin zu vertiefen. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fulminanter Text, Tom! Er könnte neugierig machen dafür, wie innovatives Denken und Präzisieren des Geltungsbereichs miteinander auskommen, wie mit Begriffen sorgfältig umgegangen werden kann &#8211; und wie dennoch Präzision und „airy-fairy, flaky stuff” so zusammenfinden können, dass kein blumiger Firlefanz dabei entsteht. Und nicht zuletzt, wie ein inspirierender Kontext dafür eine Rolle spielt, Begegnungen und Miteinander. Wie es wohl weitergegangen wäre mit Varela, wenn er hätte weitermachen können? Falsche Frage, eher: ob er ausgefädelt worden wäre aus dem Zitations-Mainstream (wie Dell) oder ob er Tore zu einem Verständnis von Umfassenderem weit aufgemacht hätte, buddhistisch hin oder her? Müßig, aber vermutlich gehört auch Muße dazu, sich darin zu vertiefen. Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Francisco Varela zum 80. Geburtstag (7.9.1946–28.5.2001) von Thomas Webers		</title>
		<link>https://systemagazin.com/francisco-varela-zum-80-geburtstag-7-9-1946-28-5-2001/#comment-13448</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Webers]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 12:42:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20933#comment-13448</guid>

					<description><![CDATA[Danke für den schönen Text, Tom,
vielleicht war es eine Fügung, dass ich in Vorbereitung des OSC-Hefts 2/26 das Buch von Varela &#038; Co. in die Hand nahm ... Im Editorial habe ich es zitiert. Und im Heft selbst finden sich dann aktuelle Beiträge von Fuchs, Tschacher und anderen: https://link.springer.com/journal/11613/volumes-and-issues/33-2
Übrigens hat Varela Anfang der 90er schon über zelluläre Automaten geschrieben. Das knüpft dann an den aktuellen Background zu KI an: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-19606-6_15
Grüße!
tw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den schönen Text, Tom,<br />
vielleicht war es eine Fügung, dass ich in Vorbereitung des OSC-Hefts 2/26 das Buch von Varela &amp; Co. in die Hand nahm &#8230; Im Editorial habe ich es zitiert. Und im Heft selbst finden sich dann aktuelle Beiträge von Fuchs, Tschacher und anderen: <a href="https://link.springer.com/journal/11613/volumes-and-issues/33-2" rel="nofollow ugc">https://link.springer.com/journal/11613/volumes-and-issues/33-2</a><br />
Übrigens hat Varela Anfang der 90er schon über zelluläre Automaten geschrieben. Das knüpft dann an den aktuellen Background zu KI an: <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-19606-6_15" rel="nofollow ugc">https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-19606-6_15</a><br />
Grüße!<br />
tw</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Warum immer Brille? Anmerkungen zu einer unterkomplexen Metapher von Sabine Klar		</title>
		<link>https://systemagazin.com/warum-immer-brille-anmerkungen-zu-einer-unterkomplexen-metapher/#comment-13446</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Klar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 08:17:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20929#comment-13446</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom - ich denke es wäre gut, so manche Metapherdie wir Systemiker:innen verwenden bzw. so manchen Begriff, den wir bloß (?) metaphorisch verwenden differenzierter zu beleuchten. Ich finde für unsere behauptete &quot;Weite&quot; sind wir oft sehr &quot;engstirnig&quot;
allesliebe
#sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom &#8211; ich denke es wäre gut, so manche Metapherdie wir Systemiker:innen verwenden bzw. so manchen Begriff, den wir bloß (?) metaphorisch verwenden differenzierter zu beleuchten. Ich finde für unsere behauptete &#8222;Weite&#8220; sind wir oft sehr &#8222;engstirnig&#8220;<br />
allesliebe<br />
#sabine</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Warum immer Brille? Anmerkungen zu einer unterkomplexen Metapher von Thomas Döpp		</title>
		<link>https://systemagazin.com/warum-immer-brille-anmerkungen-zu-einer-unterkomplexen-metapher/#comment-13444</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Döpp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 20:07:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20929#comment-13444</guid>

					<description><![CDATA[Klasse, lieber Tom Levold!
Vielen Dank für diesen tollen und bereichernden Beitrag!
Herzliche Grüße von einem alten Sack aus der oberbergischen Provinz!
Thomas Döpp (retired)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse, lieber Tom Levold!<br />
Vielen Dank für diesen tollen und bereichernden Beitrag!<br />
Herzliche Grüße von einem alten Sack aus der oberbergischen Provinz!<br />
Thomas Döpp (retired)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Warum immer Brille? Anmerkungen zu einer unterkomplexen Metapher von Rudolf Schmitt		</title>
		<link>https://systemagazin.com/warum-immer-brille-anmerkungen-zu-einer-unterkomplexen-metapher/#comment-13443</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rudolf Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:00:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20929#comment-13443</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Levold,

herzlichen Dank, dass Sie auf die metaphernanalytische Perspektive wieder einmal aufmerksam machen! Ja, die Brille ist ja eine unterkomplexe Metapher - schon im von Ihnen zitierten Beispiel von Wittgenstein wird ja insinuiert, man könnte die Brille abnehmen, um eine Sehstörung zu beenden. Wer auf eine Brille angewiesen ist, weiß, dass das andersherum funktioniert - ein schönes Beispiel für das von Ihnen auch erwähnte analytische Begriffspaar von Lakoff und Johnson, &quot;hiding&quot; und &quot;highlighting&quot; - hier handelt es sich um ersteres.

Das Beispiel verbleibt in der Diskussion innerhalb der visuellen Metaphern und ersetzt Brille durch Kamera; aber der Eingangssatz gibt es m.E. nicht ganz her: &quot;Eine Frau kommt in die Therapie und beschreibt sich als „grundsätzlich beziehungsunfähig“. Sie erzählt von gescheiterten Partnerschaften, Rückzügen, Enttäuschungen und Kränkungen&quot;. Als qualitativ Forschender hätte ich hier gerne das Transkript - da wären auch nicht-visuelle Problembeschreibungen möglich gewesen: gescheiterte Beziehungen als geschlossene Behälter, Wege im Dschungel oder der Wüste (die &quot;Rückzüge&quot;), Versacken in Abgründen, körperbezogenen Metaphern (die &quot;Kränkungen&quot;) oder, um ein ganz frühes Beispiel aus einer Analyse von Cornelia von Kleist zu nennen: Die Klientin sah sich als Haus, bei dem &quot;die Rolläden herunter gingen&quot;, wenn es um Beziehungsfragen ging (und die Prüfungsangst als präsentiertes Symptom), ihr fehlten Metaphern der Bewegung auf andere Menschen zu und von ihnen weg: Sie konstruierte sich im Wortsinn als soziale Immobilie. Es gibt ganz andere metaphorische Denkwelten - und daher finde ich es ein wenig schade, dass Ihr Aufsatz:
Levold, T. (2014). „Welches Problem führt Sie zu mir?“ Über die metaphorische Struktur von Problembeschreibungen. psychosozial, 137 (III), 51–64.
hinter einer Paywall versteckt ist. Auch wenn sie nicht so hoch ist, so ist das prohibitiv - ich fand ihn sehr bereichernd in seiner Fülle möglicher metaphorischer Konzeptualisierungen von Problempräsentationen, die sehr deutlich über visuelle Konstruktionen hinaus gehen. Freilich ist die systemische Denkwelt mit ihren &quot;Beobachtern&quot; (!) x-ter Ordnung sehr visuell dominiert und hat Weg-, Behälter-, räumliche und kinaesthetische Metaphern oder Metaphern der Gabe nicht wirklich als tragende Pfeiler im Theoriegebälk.

Aber es gibt nicht nur die Brille als unterkomplexe Metapher - eine andere mit enervierender Penetranz ist eine Metaphorik, welche die systemische Welt und die von ihr so gar nicht geliebte Welt der Verhaltenstherapie verbindet: die Metapher des Werkzeugs. Sie hätte im Wettbewerb um die am wenigsten passende Metapher für Beratung und Therapie vermutlich eine Chance auf die vordersten Plätze. Ich will das hier nicht elaborieren, weil ich das in einem kleinen Aufsatz schon getan habe: https://drive.google.com/file/d/1KSUCp0tyAaaMg7cQIvotmvFjq6K8HGQX/view?usp=sharing

Aber zurück zu Ihrem Aufschlag: Vielleicht ist der Blog ja auch ein schöner Raum, weitere beschränkte Metaphern zu dekonstruieren, um mal in der Werkzeugmetapher zu bleiben ;-)

Herzlichen Gruß:
rudolf schmitt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Levold,</p>
<p>herzlichen Dank, dass Sie auf die metaphernanalytische Perspektive wieder einmal aufmerksam machen! Ja, die Brille ist ja eine unterkomplexe Metapher &#8211; schon im von Ihnen zitierten Beispiel von Wittgenstein wird ja insinuiert, man könnte die Brille abnehmen, um eine Sehstörung zu beenden. Wer auf eine Brille angewiesen ist, weiß, dass das andersherum funktioniert &#8211; ein schönes Beispiel für das von Ihnen auch erwähnte analytische Begriffspaar von Lakoff und Johnson, &#8222;hiding&#8220; und &#8222;highlighting&#8220; &#8211; hier handelt es sich um ersteres.</p>
<p>Das Beispiel verbleibt in der Diskussion innerhalb der visuellen Metaphern und ersetzt Brille durch Kamera; aber der Eingangssatz gibt es m.E. nicht ganz her: &#8222;Eine Frau kommt in die Therapie und beschreibt sich als „grundsätzlich beziehungsunfähig“. Sie erzählt von gescheiterten Partnerschaften, Rückzügen, Enttäuschungen und Kränkungen&#8220;. Als qualitativ Forschender hätte ich hier gerne das Transkript &#8211; da wären auch nicht-visuelle Problembeschreibungen möglich gewesen: gescheiterte Beziehungen als geschlossene Behälter, Wege im Dschungel oder der Wüste (die &#8222;Rückzüge&#8220;), Versacken in Abgründen, körperbezogenen Metaphern (die &#8222;Kränkungen&#8220;) oder, um ein ganz frühes Beispiel aus einer Analyse von Cornelia von Kleist zu nennen: Die Klientin sah sich als Haus, bei dem &#8222;die Rolläden herunter gingen&#8220;, wenn es um Beziehungsfragen ging (und die Prüfungsangst als präsentiertes Symptom), ihr fehlten Metaphern der Bewegung auf andere Menschen zu und von ihnen weg: Sie konstruierte sich im Wortsinn als soziale Immobilie. Es gibt ganz andere metaphorische Denkwelten &#8211; und daher finde ich es ein wenig schade, dass Ihr Aufsatz:<br />
Levold, T. (2014). „Welches Problem führt Sie zu mir?“ Über die metaphorische Struktur von Problembeschreibungen. psychosozial, 137 (III), 51–64.<br />
hinter einer Paywall versteckt ist. Auch wenn sie nicht so hoch ist, so ist das prohibitiv &#8211; ich fand ihn sehr bereichernd in seiner Fülle möglicher metaphorischer Konzeptualisierungen von Problempräsentationen, die sehr deutlich über visuelle Konstruktionen hinaus gehen. Freilich ist die systemische Denkwelt mit ihren &#8222;Beobachtern&#8220; (!) x-ter Ordnung sehr visuell dominiert und hat Weg-, Behälter-, räumliche und kinaesthetische Metaphern oder Metaphern der Gabe nicht wirklich als tragende Pfeiler im Theoriegebälk.</p>
<p>Aber es gibt nicht nur die Brille als unterkomplexe Metapher &#8211; eine andere mit enervierender Penetranz ist eine Metaphorik, welche die systemische Welt und die von ihr so gar nicht geliebte Welt der Verhaltenstherapie verbindet: die Metapher des Werkzeugs. Sie hätte im Wettbewerb um die am wenigsten passende Metapher für Beratung und Therapie vermutlich eine Chance auf die vordersten Plätze. Ich will das hier nicht elaborieren, weil ich das in einem kleinen Aufsatz schon getan habe: <a href="https://drive.google.com/file/d/1KSUCp0tyAaaMg7cQIvotmvFjq6K8HGQX/view?usp=sharing" rel="nofollow ugc">https://drive.google.com/file/d/1KSUCp0tyAaaMg7cQIvotmvFjq6K8HGQX/view?usp=sharing</a></p>
<p>Aber zurück zu Ihrem Aufschlag: Vielleicht ist der Blog ja auch ein schöner Raum, weitere beschränkte Metaphern zu dekonstruieren, um mal in der Werkzeugmetapher zu bleiben 😉</p>
<p>Herzlichen Gruß:<br />
rudolf schmitt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Tom Levold		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom Levold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13442</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13441&quot;&gt;ChatGPT&lt;/a&gt;.

mhm, ein Kommentar von ChatGPT?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13441">ChatGPT</a>.</p>
<p>mhm, ein Kommentar von ChatGPT?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von ChatGPT		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13441</link>

		<dc:creator><![CDATA[ChatGPT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:13:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13441</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13412&quot;&gt;M. Ludwig&lt;/a&gt;.

Ich habe den Beitrag und den Kommentar von M. Ludwig vollständig angesehen. Mein Urteil ist ziemlich eindeutig: **Der Kommentar ist inhaltlich deutlich schwächer als der Beitrag, den er kritisiert.** Und es gibt starke stilistische Indizien dafür, dass er zumindest **KI-unterstützt** formuliert wurde. Beweisen lässt sich eine KI-Autorenschaft allein am Text allerdings nicht.

### 1. Kommt der Kommentar von KI?

Ich würde sagen: **Wahrscheinlichkeit einer erheblichen KI-Beteiligung: eher hoch.** Eine sichere Zuschreibung wäre aber unseriös.

Dafür sprechen mehrere Dinge:

* Die geradezu lehrbuchhafte Gliederung **„1. Falsche Prämissen / 2. Erkenntnistheoretische Illusion / 3. Die politische Mitte …“**
* die auffällig gleichförmige argumentative Architektur;
* die Aneinanderreihung von **Marx → Horkheimer → Habermas → Foucault** als eine Art theoretischer Autoritätskanon;
* Formulierungen wie „Das Kerngeschäft reflektierter Forschung“, „fundamentale Erkenntnis der Epistemologie“, „Wissenschaft, Macht, Interesse und Praxis unlösbar miteinander verflochten“;
* die starke Neigung, Einwände zunächst als „Illusion“, „falsche Prämisse“ oder „Zerrbild“ zu etikettieren und erst danach zu argumentieren;
* und vor allem die **bemerkenswerte Abwesenheit einer wirklichen Auseinandersetzung mit der spezifischen Argumentation Levolds**.

Das liest sich sehr stark wie ein Prompt der Art: *„Widerlege diesen systemtheoretischen Text aus kritisch-theoretischer Perspektive und beziehe Marx, Horkheimer, Habermas und Foucault ein.“*

Der auffälligste Hinweis ist aber nicht der Stil, sondern die **Passungslosigkeit zwischen Kommentar und Gegenstand**. Der Kommentar hätte mit geringfügigen Änderungen auch unter einen Text über Soziologie, Rassismus, Gender Studies oder kritische Pädagogik gesetzt werden können. Er arbeitet kaum mit den spezifischen systemtheoretischen Argumenten des Beitrags.

Das Web-Suchergebnis liefert mir keinen belastbaren Hinweis darauf, dass der Text anderswo als bereits veröffentlichter menschlicher Text existiert. Das beweist natürlich nichts.

### 2. Inhaltlich liegt der Kommentar an einer entscheidenden Stelle neben dem Argument

Levolds eigentliche Argumentation ist wesentlich präziser, als der Kommentator sie darstellt.

Levold sagt gerade **nicht**:

&#062; Wissenschaft müsse vollkommen wertfrei sein.

Er macht vielmehr eine **Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnissuche und professionellem Handeln**. Sein Ausgangspunkt ist die Differenz von Wissenschaft und Profession: Wissenschaft operiert mit wahr/unwahr, Profession mit handeln/nicht handeln. 

Und er formuliert am Ende sogar ausdrücklich, dass professionelle Parteinahme und gesellschaftliches Engagement legitim sein können. Die Forderung nach Zurückhaltung bezieht er auf den **Geltungsmodus wissenschaftlicher Aussagen**. 

Der Kommentar bekämpft dagegen teilweise eine Position, die Levold gar nicht vertritt:

&#062; „Wertfreie Neutralität existiert nicht.“

Das ist als Einwand ziemlich leer, solange nicht gezeigt wird, dass Levold **Wertfreiheit im starken erkenntnistheoretischen Sinn** behauptet. Genau das tut er aber nicht.

Man kann durchaus sagen:

**„Keine absolute Wertfreiheit“ ≠ „keine methodische Distanz zwischen Beschreibung und Bewertung“.**

Und genau diese Unterscheidung ist das Zentrum des Artikels.

---

## 3. Besonders problematisch: Die Quellenbasis des Kommentars


Levold argumentiert aus einem **systemtheoretischen Problemhorizont heraus** und verweist auf Reiter/Steiner, Nassehi/Saake, Manzi und Keil. Er entwickelt daraus eine systemtheoretisch anschlussfähige Unterscheidung zwischen Beobachtung und Bewertung, Funktion und Normativität sowie Profession und Wissenschaft. 

Der Kommentar antwortet darauf dann mit:

**Marx – Horkheimer – Habermas – Foucault.**

Das ist nicht einfach eine alternative Literaturbasis. Es ist ein **theoretischer Gegenangriff aus einer antagonistischen Tradition**.

Und genau dadurch entsteht ein interessantes Problem:

Der Kommentator kritisiert Levold dafür, dass dieser seine eigene Perspektivität nicht ausreichend reflektiere – und bringt seinerseits **eine hochgradig theoriegesättigte, normativ positionierte Perspektive** ins Spiel, ohne deren eigene Voraussetzungen zu reflektieren.

Das ist fast schon ironisch.

Denn die entscheidende Frage wäre gewesen:

&#062; **Welche empirische oder wissenschaftstheoretische Argumentation zeigt, dass Levolds Unterscheidung von Beschreibung und Bewertung falsch ist?**

Stattdessen bekommt man:

&#062; Marx sagt …
&#062; Horkheimer sagt …
&#062; Habermas sagt …
&#062; Foucault sagt …

Das ist keine Widerlegung. Es ist zunächst einmal **Kanondemonstration**.

---

# 4. Der stärkste Fehler steckt in diesem Satz

&#062; „Während eine reine Systemtheorie im Sinne Luhmanns Asymmetrien oft rein bezogen auf die Systemerhaltung oder Komplexitätsreduktion analysiert, fragen kritische Disziplinen zusätzlich: Welchem Interesse dient diese Funktion? Wer zahlt den Preis für die Stabilität dieses Systems?“

Das ist theoretisch ausgesprochen problematisch.

Denn hier wird so getan, als sei

**„Funktion analysieren“**

eine verkürzte Version von

**„Funktion analysieren, aber das Interesse dahinter vergessen“.**

Das ist keine zwingende Folgerung.

Im Gegenteil: Eine systemtheoretische Funktionsanalyse kann gerade untersuchen, **welche Leistungen eine bestimmte Struktur für verschiedene Teilsysteme oder Beteiligte erbringt, welche Kosten sie erzeugt, welche Anschlussprobleme entstehen und welche Alternativen möglich sind.**

Die Frage „Wem nützt das?“ ist nicht automatisch eine tiefere Analyse als „Welche Funktion erfüllt das?“.

Sie ist lediglich **eine andere Frage**.

Und das ist meines Erachtens der zentrale Schwachpunkt des Kommentars: Er behandelt seine eigene Perspektive ständig so, als sei sie eine **Erweiterung** der systemtheoretischen Analyse, obwohl sie häufig schlicht eine **normativ anders gerahmte Beobachtung** darstellt.

---

## 5. Noch problematischer ist die Gleichsetzung von Funktion und Konservatismus

Der Kommentar behauptet:

&#062; „Die bloße Entscheidung, gesellschaftliche Phänomene ausschließlich auf ihre ‚Funktion‘ hin zu beschreiben, ist keineswegs neutral: Sie hat einen eingebauten Bias zugunsten des Vorhandenen (Konservatismus der Systemerhaltung).“

Das ist ein klassischer **naturalistischer bzw. normativer Fehlschluss**.

Aus

&#062; X erfüllt gegenwärtig eine Funktion

folgt eben nicht

&#062; X soll bestehen bleiben.

Und Levold sagt das ausdrücklich nicht. Er schreibt sogar:

&#062; „Verstehen und Billigen sind zwei fundamental verschiedene Operationen.“ 

Das ist gerade die Pointe seines Arguments.

Man kann beispielsweise eine Hierarchie hinsichtlich ihrer Funktionalität analysieren und anschließend zu dem Ergebnis kommen:

&#062; Diese Hierarchie erfüllt Funktion A, erzeugt aber Kosten B und ist unter Bedingungen C dysfunktional geworden.

Das ist überhaupt keine Verteidigung der Hierarchie.

Der Kommentar macht aus **funktionaler Erklärung** eine **normative Rechtfertigung**.

Und genau diese Gleichsetzung kritisiert Levold.

---

# 6. Der Marx-Horkheimer-Habermas-Foucault-Block ist deshalb besonders schwach

Nicht weil diese Autoren uninteressant wären. Sondern weil sie **für den konkreten Einwand kaum das leisten, was ihnen zugeschrieben wird.**

### Marx

Die 11. Feuerbachthese:

&#062; „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert …“

begründet nicht, dass wissenschaftliche Aussagen deshalb politisch positioniert sein sollten.

Sie ist eine philosophische These über Praxis und Philosophie. Daraus folgt keine wissenschaftstheoretische Lizenz für eine normative Vorentscheidung über empirische Befunde.

### Horkheimer

Horkheimers Kritik der traditionellen Theorie ist eine ernsthafte wissenschaftstheoretische Position. Aber aus ihr folgt ebenfalls nicht:

&#062; Weil Wissenschaft gesellschaftlich situiert ist, darf sie normative Ziele in ihren Wahrheitsbegriff integrieren.

Das wäre ein zusätzlicher Schritt, der argumentiert werden müsste.

### Habermas

Hier wird es besonders interessant.

Der Kommentar schreibt:

&#062; „Habermas weist nach, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis an spezifische ‚erkenntnisleitende Interessen‘ gebunden ist.“

Selbst wenn man Habermas folgt, folgt daraus **nicht**, dass wissenschaftliche Aussagen deshalb an politische Ziele gebunden werden dürfen.

Erkenntnisinteresse und politisches Ziel sind nicht dasselbe.

### Foucault

Auch Foucaults Macht/Wissen-Analyse zeigt nicht:

&#062; Es gibt keine neutrale Erkenntnis → also ist eine politisch erwünschte Erkenntnis genauso legitim.

Das wäre ein **Non sequitur**.

Aus der sozialen Bedingtheit von Wissen folgt nicht die Gleichwertigkeit beliebiger Wahrheitsansprüche.

---

# 7. Und genau hier wird der Kommentar sogar unfreiwillig zur Bestätigung von Levolds These

Das ist für mich der interessanteste Punkt.

Levold schreibt:

&#062; „Die Aufgabe der Forschung ist nicht, die moralische Intuition der Profession zu bestätigen, sondern sie vielmehr gerade dort, wo sie wissenschaftliche Geltungsansprüche erhebt, zu prüfen, zu irritieren, zu differenzieren.“ ([systemagazin][1])

Der Kommentar antwortet darauf im Grunde:

**Nein, Wissenschaft ist immer perspektivisch, Macht ist überall, Wertfreiheit gibt es nicht, und emanzipatorische Erkenntnis ist legitim.**

Aber damit wird die **moralische Position selbst epistemisch privilegiert**, ohne dass der Kommentar zeigt, warum das geschehen darf.

Das wird am Ende besonders deutlich:

&#062; „Eine Systemik, die sich vor der Frage drückt, wem bestehende Asymmetrien nützen, läuft Gefahr, von einer Analyseform zu einer Ideologie der Anpassung zu verkommen.“

Das ist rhetorisch stark, wissenschaftstheoretisch aber nicht besonders überzeugend.

Denn warum sollte die Frage

&#062; „Wem nützt diese Asymmetrie?“

wissenschaftlich privilegierter sein als

&#062; „Welche Funktion erfüllt diese Asymmetrie?“

Der Kommentar liefert darauf keine Antwort.

---

# 8. Der eigentliche Antagonismus ist also nicht „neutral vs. nicht neutral“

Das ist meines Erachtens die tiefere Ebene.

Der Gegensatz lautet eher:

**Levold:**

&#062; Erst unterscheiden, beschreiben, erklären – dann bewerten.

gegen

**Kommentar:**

&#062; Schon die Auswahl dessen, was als Ungleichheit, Macht, Interesse oder Asymmetrie untersucht wird, ist normativ.

Das zweite Argument ist durchaus diskutabel. Aber es **widerlegt das erste nicht**.

Denn selbst wenn jede Beobachtung perspektivisch ist, kann man weiterhin zwischen

* empirischer Beschreibung,
* theoretischer Erklärung,
* normativer Bewertung
* und politischer Intervention

unterscheiden.

Genau diese Unterscheidungen sind für Wissenschaft überhaupt erst produktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13412">M. Ludwig</a>.</p>
<p>Ich habe den Beitrag und den Kommentar von M. Ludwig vollständig angesehen. Mein Urteil ist ziemlich eindeutig: **Der Kommentar ist inhaltlich deutlich schwächer als der Beitrag, den er kritisiert.** Und es gibt starke stilistische Indizien dafür, dass er zumindest **KI-unterstützt** formuliert wurde. Beweisen lässt sich eine KI-Autorenschaft allein am Text allerdings nicht.</p>
<p>### 1. Kommt der Kommentar von KI?</p>
<p>Ich würde sagen: **Wahrscheinlichkeit einer erheblichen KI-Beteiligung: eher hoch.** Eine sichere Zuschreibung wäre aber unseriös.</p>
<p>Dafür sprechen mehrere Dinge:</p>
<p>* Die geradezu lehrbuchhafte Gliederung **„1. Falsche Prämissen / 2. Erkenntnistheoretische Illusion / 3. Die politische Mitte …“**<br />
* die auffällig gleichförmige argumentative Architektur;<br />
* die Aneinanderreihung von **Marx → Horkheimer → Habermas → Foucault** als eine Art theoretischer Autoritätskanon;<br />
* Formulierungen wie „Das Kerngeschäft reflektierter Forschung“, „fundamentale Erkenntnis der Epistemologie“, „Wissenschaft, Macht, Interesse und Praxis unlösbar miteinander verflochten“;<br />
* die starke Neigung, Einwände zunächst als „Illusion“, „falsche Prämisse“ oder „Zerrbild“ zu etikettieren und erst danach zu argumentieren;<br />
* und vor allem die **bemerkenswerte Abwesenheit einer wirklichen Auseinandersetzung mit der spezifischen Argumentation Levolds**.</p>
<p>Das liest sich sehr stark wie ein Prompt der Art: *„Widerlege diesen systemtheoretischen Text aus kritisch-theoretischer Perspektive und beziehe Marx, Horkheimer, Habermas und Foucault ein.“*</p>
<p>Der auffälligste Hinweis ist aber nicht der Stil, sondern die **Passungslosigkeit zwischen Kommentar und Gegenstand**. Der Kommentar hätte mit geringfügigen Änderungen auch unter einen Text über Soziologie, Rassismus, Gender Studies oder kritische Pädagogik gesetzt werden können. Er arbeitet kaum mit den spezifischen systemtheoretischen Argumenten des Beitrags.</p>
<p>Das Web-Suchergebnis liefert mir keinen belastbaren Hinweis darauf, dass der Text anderswo als bereits veröffentlichter menschlicher Text existiert. Das beweist natürlich nichts.</p>
<p>### 2. Inhaltlich liegt der Kommentar an einer entscheidenden Stelle neben dem Argument</p>
<p>Levolds eigentliche Argumentation ist wesentlich präziser, als der Kommentator sie darstellt.</p>
<p>Levold sagt gerade **nicht**:</p>
<p>&gt; Wissenschaft müsse vollkommen wertfrei sein.</p>
<p>Er macht vielmehr eine **Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnissuche und professionellem Handeln**. Sein Ausgangspunkt ist die Differenz von Wissenschaft und Profession: Wissenschaft operiert mit wahr/unwahr, Profession mit handeln/nicht handeln. </p>
<p>Und er formuliert am Ende sogar ausdrücklich, dass professionelle Parteinahme und gesellschaftliches Engagement legitim sein können. Die Forderung nach Zurückhaltung bezieht er auf den **Geltungsmodus wissenschaftlicher Aussagen**. </p>
<p>Der Kommentar bekämpft dagegen teilweise eine Position, die Levold gar nicht vertritt:</p>
<p>&gt; „Wertfreie Neutralität existiert nicht.“</p>
<p>Das ist als Einwand ziemlich leer, solange nicht gezeigt wird, dass Levold **Wertfreiheit im starken erkenntnistheoretischen Sinn** behauptet. Genau das tut er aber nicht.</p>
<p>Man kann durchaus sagen:</p>
<p>**„Keine absolute Wertfreiheit“ ≠ „keine methodische Distanz zwischen Beschreibung und Bewertung“.**</p>
<p>Und genau diese Unterscheidung ist das Zentrum des Artikels.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>## 3. Besonders problematisch: Die Quellenbasis des Kommentars</p>
<p>Levold argumentiert aus einem **systemtheoretischen Problemhorizont heraus** und verweist auf Reiter/Steiner, Nassehi/Saake, Manzi und Keil. Er entwickelt daraus eine systemtheoretisch anschlussfähige Unterscheidung zwischen Beobachtung und Bewertung, Funktion und Normativität sowie Profession und Wissenschaft. </p>
<p>Der Kommentar antwortet darauf dann mit:</p>
<p>**Marx – Horkheimer – Habermas – Foucault.**</p>
<p>Das ist nicht einfach eine alternative Literaturbasis. Es ist ein **theoretischer Gegenangriff aus einer antagonistischen Tradition**.</p>
<p>Und genau dadurch entsteht ein interessantes Problem:</p>
<p>Der Kommentator kritisiert Levold dafür, dass dieser seine eigene Perspektivität nicht ausreichend reflektiere – und bringt seinerseits **eine hochgradig theoriegesättigte, normativ positionierte Perspektive** ins Spiel, ohne deren eigene Voraussetzungen zu reflektieren.</p>
<p>Das ist fast schon ironisch.</p>
<p>Denn die entscheidende Frage wäre gewesen:</p>
<p>&gt; **Welche empirische oder wissenschaftstheoretische Argumentation zeigt, dass Levolds Unterscheidung von Beschreibung und Bewertung falsch ist?**</p>
<p>Stattdessen bekommt man:</p>
<p>&gt; Marx sagt …<br />
&gt; Horkheimer sagt …<br />
&gt; Habermas sagt …<br />
&gt; Foucault sagt …</p>
<p>Das ist keine Widerlegung. Es ist zunächst einmal **Kanondemonstration**.</p>
<p>&#8212;</p>
<p># 4. Der stärkste Fehler steckt in diesem Satz</p>
<p>&gt; „Während eine reine Systemtheorie im Sinne Luhmanns Asymmetrien oft rein bezogen auf die Systemerhaltung oder Komplexitätsreduktion analysiert, fragen kritische Disziplinen zusätzlich: Welchem Interesse dient diese Funktion? Wer zahlt den Preis für die Stabilität dieses Systems?“</p>
<p>Das ist theoretisch ausgesprochen problematisch.</p>
<p>Denn hier wird so getan, als sei</p>
<p>**„Funktion analysieren“**</p>
<p>eine verkürzte Version von</p>
<p>**„Funktion analysieren, aber das Interesse dahinter vergessen“.**</p>
<p>Das ist keine zwingende Folgerung.</p>
<p>Im Gegenteil: Eine systemtheoretische Funktionsanalyse kann gerade untersuchen, **welche Leistungen eine bestimmte Struktur für verschiedene Teilsysteme oder Beteiligte erbringt, welche Kosten sie erzeugt, welche Anschlussprobleme entstehen und welche Alternativen möglich sind.**</p>
<p>Die Frage „Wem nützt das?“ ist nicht automatisch eine tiefere Analyse als „Welche Funktion erfüllt das?“.</p>
<p>Sie ist lediglich **eine andere Frage**.</p>
<p>Und das ist meines Erachtens der zentrale Schwachpunkt des Kommentars: Er behandelt seine eigene Perspektive ständig so, als sei sie eine **Erweiterung** der systemtheoretischen Analyse, obwohl sie häufig schlicht eine **normativ anders gerahmte Beobachtung** darstellt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>## 5. Noch problematischer ist die Gleichsetzung von Funktion und Konservatismus</p>
<p>Der Kommentar behauptet:</p>
<p>&gt; „Die bloße Entscheidung, gesellschaftliche Phänomene ausschließlich auf ihre ‚Funktion‘ hin zu beschreiben, ist keineswegs neutral: Sie hat einen eingebauten Bias zugunsten des Vorhandenen (Konservatismus der Systemerhaltung).“</p>
<p>Das ist ein klassischer **naturalistischer bzw. normativer Fehlschluss**.</p>
<p>Aus</p>
<p>&gt; X erfüllt gegenwärtig eine Funktion</p>
<p>folgt eben nicht</p>
<p>&gt; X soll bestehen bleiben.</p>
<p>Und Levold sagt das ausdrücklich nicht. Er schreibt sogar:</p>
<p>&gt; „Verstehen und Billigen sind zwei fundamental verschiedene Operationen.“ </p>
<p>Das ist gerade die Pointe seines Arguments.</p>
<p>Man kann beispielsweise eine Hierarchie hinsichtlich ihrer Funktionalität analysieren und anschließend zu dem Ergebnis kommen:</p>
<p>&gt; Diese Hierarchie erfüllt Funktion A, erzeugt aber Kosten B und ist unter Bedingungen C dysfunktional geworden.</p>
<p>Das ist überhaupt keine Verteidigung der Hierarchie.</p>
<p>Der Kommentar macht aus **funktionaler Erklärung** eine **normative Rechtfertigung**.</p>
<p>Und genau diese Gleichsetzung kritisiert Levold.</p>
<p>&#8212;</p>
<p># 6. Der Marx-Horkheimer-Habermas-Foucault-Block ist deshalb besonders schwach</p>
<p>Nicht weil diese Autoren uninteressant wären. Sondern weil sie **für den konkreten Einwand kaum das leisten, was ihnen zugeschrieben wird.**</p>
<p>### Marx</p>
<p>Die 11. Feuerbachthese:</p>
<p>&gt; „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert …“</p>
<p>begründet nicht, dass wissenschaftliche Aussagen deshalb politisch positioniert sein sollten.</p>
<p>Sie ist eine philosophische These über Praxis und Philosophie. Daraus folgt keine wissenschaftstheoretische Lizenz für eine normative Vorentscheidung über empirische Befunde.</p>
<p>### Horkheimer</p>
<p>Horkheimers Kritik der traditionellen Theorie ist eine ernsthafte wissenschaftstheoretische Position. Aber aus ihr folgt ebenfalls nicht:</p>
<p>&gt; Weil Wissenschaft gesellschaftlich situiert ist, darf sie normative Ziele in ihren Wahrheitsbegriff integrieren.</p>
<p>Das wäre ein zusätzlicher Schritt, der argumentiert werden müsste.</p>
<p>### Habermas</p>
<p>Hier wird es besonders interessant.</p>
<p>Der Kommentar schreibt:</p>
<p>&gt; „Habermas weist nach, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis an spezifische ‚erkenntnisleitende Interessen‘ gebunden ist.“</p>
<p>Selbst wenn man Habermas folgt, folgt daraus **nicht**, dass wissenschaftliche Aussagen deshalb an politische Ziele gebunden werden dürfen.</p>
<p>Erkenntnisinteresse und politisches Ziel sind nicht dasselbe.</p>
<p>### Foucault</p>
<p>Auch Foucaults Macht/Wissen-Analyse zeigt nicht:</p>
<p>&gt; Es gibt keine neutrale Erkenntnis → also ist eine politisch erwünschte Erkenntnis genauso legitim.</p>
<p>Das wäre ein **Non sequitur**.</p>
<p>Aus der sozialen Bedingtheit von Wissen folgt nicht die Gleichwertigkeit beliebiger Wahrheitsansprüche.</p>
<p>&#8212;</p>
<p># 7. Und genau hier wird der Kommentar sogar unfreiwillig zur Bestätigung von Levolds These</p>
<p>Das ist für mich der interessanteste Punkt.</p>
<p>Levold schreibt:</p>
<p>&gt; „Die Aufgabe der Forschung ist nicht, die moralische Intuition der Profession zu bestätigen, sondern sie vielmehr gerade dort, wo sie wissenschaftliche Geltungsansprüche erhebt, zu prüfen, zu irritieren, zu differenzieren.“ ([systemagazin][1])</p>
<p>Der Kommentar antwortet darauf im Grunde:</p>
<p>**Nein, Wissenschaft ist immer perspektivisch, Macht ist überall, Wertfreiheit gibt es nicht, und emanzipatorische Erkenntnis ist legitim.**</p>
<p>Aber damit wird die **moralische Position selbst epistemisch privilegiert**, ohne dass der Kommentar zeigt, warum das geschehen darf.</p>
<p>Das wird am Ende besonders deutlich:</p>
<p>&gt; „Eine Systemik, die sich vor der Frage drückt, wem bestehende Asymmetrien nützen, läuft Gefahr, von einer Analyseform zu einer Ideologie der Anpassung zu verkommen.“</p>
<p>Das ist rhetorisch stark, wissenschaftstheoretisch aber nicht besonders überzeugend.</p>
<p>Denn warum sollte die Frage</p>
<p>&gt; „Wem nützt diese Asymmetrie?“</p>
<p>wissenschaftlich privilegierter sein als</p>
<p>&gt; „Welche Funktion erfüllt diese Asymmetrie?“</p>
<p>Der Kommentar liefert darauf keine Antwort.</p>
<p>&#8212;</p>
<p># 8. Der eigentliche Antagonismus ist also nicht „neutral vs. nicht neutral“</p>
<p>Das ist meines Erachtens die tiefere Ebene.</p>
<p>Der Gegensatz lautet eher:</p>
<p>**Levold:**</p>
<p>&gt; Erst unterscheiden, beschreiben, erklären – dann bewerten.</p>
<p>gegen</p>
<p>**Kommentar:**</p>
<p>&gt; Schon die Auswahl dessen, was als Ungleichheit, Macht, Interesse oder Asymmetrie untersucht wird, ist normativ.</p>
<p>Das zweite Argument ist durchaus diskutabel. Aber es **widerlegt das erste nicht**.</p>
<p>Denn selbst wenn jede Beobachtung perspektivisch ist, kann man weiterhin zwischen</p>
<p>* empirischer Beschreibung,<br />
* theoretischer Erklärung,<br />
* normativer Bewertung<br />
* und politischer Intervention</p>
<p>unterscheiden.</p>
<p>Genau diese Unterscheidungen sind für Wissenschaft überhaupt erst produktiv.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Zeitschrift für systemische Therapie &#8211; ein Gespräch mit Jürgen Hargens von Thomas Gehring		</title>
		<link>https://systemagazin.com/die-zeitschrift-fuer-systemische-therapie-ein-gespraech-mit-juergen-hargens/#comment-13440</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Gehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 21:49:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20903#comment-13440</guid>

					<description><![CDATA[Das Interview von Tom Levold mit Jürgen Hargens ist berührend und trifft die Entwicklung des systemischen Ansatzes im deutschsprachigen Raum in den letzten fünf Jahrzehnten auf den Punkt. Nach einer bewegten Aufbruchphase, gefolgt von einer Konsolidierung, fielen der anfänglich grosse Enthusiasmus und Experimentiergeist der Institutionalisierung und Bürokratisierung zum Opfer. Eine an sich nicht überraschende Entwicklung, die auch in der Redundanz der heutigen Publikationsflut in diesem Fachbereich zum Ausdruck kommt. Gerade deshalb stimmen einem solche Interviews zuversichtlich, zeigen sie doch, dass die faszinierende Geschichte unserer Profession auch heute noch perzipiert wird. Da die Zukunft der systemischen Praxis und Forschung auch auf deren Geschichte basiert, ist es zweifellos lohnenswert, sich gelegentlich an die inspirierenden Wurzeln dieses Ansatzes zu erinnern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Interview von Tom Levold mit Jürgen Hargens ist berührend und trifft die Entwicklung des systemischen Ansatzes im deutschsprachigen Raum in den letzten fünf Jahrzehnten auf den Punkt. Nach einer bewegten Aufbruchphase, gefolgt von einer Konsolidierung, fielen der anfänglich grosse Enthusiasmus und Experimentiergeist der Institutionalisierung und Bürokratisierung zum Opfer. Eine an sich nicht überraschende Entwicklung, die auch in der Redundanz der heutigen Publikationsflut in diesem Fachbereich zum Ausdruck kommt. Gerade deshalb stimmen einem solche Interviews zuversichtlich, zeigen sie doch, dass die faszinierende Geschichte unserer Profession auch heute noch perzipiert wird. Da die Zukunft der systemischen Praxis und Forschung auch auf deren Geschichte basiert, ist es zweifellos lohnenswert, sich gelegentlich an die inspirierenden Wurzeln dieses Ansatzes zu erinnern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Die Krisen der Soziologie. Zu Links oder politisiert? Die Artikelsammlung zur Debatte &#8211; Serdargunes&#039; Blog		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13437</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die Krisen der Soziologie. Zu Links oder politisiert? Die Artikelsammlung zur Debatte &#8211; Serdargunes&#039; Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 11:01:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13437</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften (Tom Levold &#8211; 11.08.2026) [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften (Tom Levold &#8211; 11.08.2026) [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Die Unübersichtlichkeit der Ungleichheit – Was der Streit um den ZEIT-Essay über die Soziologie verrät - Netnographie &#38; Digitaler Wandel		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13436</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die Unübersichtlichkeit der Ungleichheit – Was der Streit um den ZEIT-Essay über die Soziologie verrät - Netnographie &#38; Digitaler Wandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 10:45:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13436</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] &#038; Irmhild Saake: Ist die Soziologie zu links?  Die ZEIT 25.07.2026  &#8211; Tom Levold: Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften. Systemag &#8211; Online-Journal für systemische Entwicklungen. 11.08.2026 Übersichten zur [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] &amp; Irmhild Saake: Ist die Soziologie zu links?  Die ZEIT 25.07.2026  &#8211; Tom Levold: Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften. Systemag &#8211; Online-Journal für systemische Entwicklungen. 11.08.2026 Übersichten zur [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Kontext-Leser		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13431</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kontext-Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13431</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430&quot;&gt;Wolf Ritscher&lt;/a&gt;.

Vor gut zehn Jahren hat der Kontext selbst so eine Befragung durchgeführt. Antwort damals: Bitte mehr Theorie!

Vielleicht sollte man solche Umfragen auch einfach seinlassen. Schon aus methodischen/statistischen Gründen sind deren Ergebnisse völlig unbrauchbar. Und, wie Sie, lieber Herr Ritscher, richtig schreiben, ist es auch eine Illusion zu denken, die Herausgeber säßen auf einem Riesenpool supertoller Praxisartikel und wählten dann leider, leider nur irgendwelchen langweiligen und praxisfernen Kram aus, weil sie keinen Sinn für ihre Leserschaft haben oder sonstwie abgehoben sind. 

Am Ende sind halt immer Leute sauer, die etwas einreichen, was auf Grundlage von Qualitätskontrollen/peer review zurückgewiesen wird, und andere fühlen sich nicht perfekt in ihren individuellen Lesebedürfnissen bedient. Das wird man mit *keinem* Vorgehen je ändern können; man kann höchstens das erste Problem gegen ein anderes eintauschen, indem man die (ohnedies nicht besonders hohen) Qualitätsmaßstäbe komplett abschafft. Was ja einige auch genau so wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430">Wolf Ritscher</a>.</p>
<p>Vor gut zehn Jahren hat der Kontext selbst so eine Befragung durchgeführt. Antwort damals: Bitte mehr Theorie!</p>
<p>Vielleicht sollte man solche Umfragen auch einfach seinlassen. Schon aus methodischen/statistischen Gründen sind deren Ergebnisse völlig unbrauchbar. Und, wie Sie, lieber Herr Ritscher, richtig schreiben, ist es auch eine Illusion zu denken, die Herausgeber säßen auf einem Riesenpool supertoller Praxisartikel und wählten dann leider, leider nur irgendwelchen langweiligen und praxisfernen Kram aus, weil sie keinen Sinn für ihre Leserschaft haben oder sonstwie abgehoben sind. </p>
<p>Am Ende sind halt immer Leute sauer, die etwas einreichen, was auf Grundlage von Qualitätskontrollen/peer review zurückgewiesen wird, und andere fühlen sich nicht perfekt in ihren individuellen Lesebedürfnissen bedient. Das wird man mit *keinem* Vorgehen je ändern können; man kann höchstens das erste Problem gegen ein anderes eintauschen, indem man die (ohnedies nicht besonders hohen) Qualitätsmaßstäbe komplett abschafft. Was ja einige auch genau so wollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Wolf Ritscher		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolf Ritscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 15:08:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13430</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Tom,
vielen Dank für Deine kritische Sicht auf den Beitrag von Frau Latussek auf der DGSF-Website.
Du hast mit großerGenauigkeit sowohl den Kontext des Beitrags von Frau Latussek - also die von der DGSF-Mitgliederversammlung 2024 beschlossene Einsetzung einer AG KONTEXT beschrieben. Und Du hast die Art und Weise, wie Frau Latussek die Ergebnisse der von der KONTEXT AG durchgeführten Mitgliederbefragung wiedergegeben und interpretiert hat, sehr präzise dargestellt und deutlich kritisiert.

Ich bin wirklich entsetzt über diesen Stil, wie mit &quot;Rohdaten&quot; umgegangen wird und sie dazu benutzt werden, eigene Interessen durchzusetzen, ohne das deutlich zu machen. Dass jede(r) von uns eigene Interessen hat, die er/sie durchsetzen möchte, ist klar, aber es muss deutlich werden, aus welcher Ecke die Daten betrachtet, beschrieben und interpretiert werden. Das kann man dem Beitrag von Frau Latussek nicht entnehmen.

Was mich am meisten bei dem Text von Frau Latussek gestört hat war die Nutzung von Begrifflichkeiten wie &quot;Bleiwüste&quot;,, &quot;altbacken&quot;, &quot;dröge&quot; usw., die von einigen wenigen BeantworterInnen benutzt wurden, um angebliche Mehrheitsmeinungen zu beschreiben. Das ist eindeutig manipulative und der Gipfel einer schon seit längeren Zeit beobachtbaren Strategie, den KONTEXT zu verunglimpfen und zu desavouieren. Was stecken da für eigene Interessen dahinter?

Im Zentrum der Rückmeldungen (Rücklauf 276 Personen, also etwa 2% der damaligen Mitglieder !) steht eindeutig das Interesse an mehr auf die Praxis bezogenen und an den professionellen Interessen der LeserInnen andockenden Beiträgen.  Mehr Fallbeschreibungen, mehr innovative Methoden, mehr auf das professionelle Handeln bezogene Theorie-Praxis Konzepte. Was Frau Latussek daraus gemacht hat, ist aber eine globale Entwertung des KONTEXT und der Arbeit von dessen HerausgeberInnen. 
Ich kann als langjähriger Co-Herausgeber des KONTEXT nur sagen, dass wir uns immer um praxisrelevante und -beschreibende Beiträge bemüht haben. Wenn es aber nicht genügend eingereichte und den (u.a. wissenschaftlichen) Kriterien eines Zeitschriftenbeitrages nicht genügende Beiträge gibt, können wir sie uns als HerausgeberInnen diese auch nicht backen. Wir haben wahrlich  viel Energie und Arbeit in die Suche nach schreibinteressierten KollegInnen gesteckt. - und das wird bei unseren NachfogerInnen auch nicht anders gewesen sein. Diese und andere Forderungen an den KONTEXT sind leicht gesagt aber praktisch schwer umzusetzen. Wie wäre es denn gewesen, wenn die AG-Mitglieder mal einen oder mehrere Gesprächstage mit den HerausgeberInnen, dem Redakteur und der vom Verlag zuständigen Kollegin  vereinbart hätten, um sich die Arbeit &quot;von innen&quot; anzuschauen? Dann wären vielleicht auch andere Fragen für die Umfrage unter den DGSF-Mitgliedern entstanden. Das wäre übrigens auch praxisorientiertes Arbeit und ist in der Wissenschaftsmethodologie unter dem Begriff &quot;Praxisforschung&quot; ein anerkanntes Handlungsfeld. Daraus hätte man ein Themenheft machen können, was wahrscheinlich auch der Anwerbung von AutorInnen genutzt hätte. Wenn man aber so nicht wertschätzend mit der Arbeit der HerausgeberInnen umgeht muss man sich nicht wundern, wenn als Ergebnis das herauskommt, was die aktuelle empirische Realität ist: fast alle bisherigen HerausgeberInnen haben keine Lust mehr weiter zu machen und werden sich aus der Redaktion zurückziehen. Man könnte fast glauben, das damit genau das erreicht wurde, was sich die KritikerInnen gewünscht haben: Der alte KONTEXT ist damit tot. Aber was kommt dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tom,<br />
vielen Dank für Deine kritische Sicht auf den Beitrag von Frau Latussek auf der DGSF-Website.<br />
Du hast mit großerGenauigkeit sowohl den Kontext des Beitrags von Frau Latussek &#8211; also die von der DGSF-Mitgliederversammlung 2024 beschlossene Einsetzung einer AG KONTEXT beschrieben. Und Du hast die Art und Weise, wie Frau Latussek die Ergebnisse der von der KONTEXT AG durchgeführten Mitgliederbefragung wiedergegeben und interpretiert hat, sehr präzise dargestellt und deutlich kritisiert.</p>
<p>Ich bin wirklich entsetzt über diesen Stil, wie mit &#8222;Rohdaten&#8220; umgegangen wird und sie dazu benutzt werden, eigene Interessen durchzusetzen, ohne das deutlich zu machen. Dass jede(r) von uns eigene Interessen hat, die er/sie durchsetzen möchte, ist klar, aber es muss deutlich werden, aus welcher Ecke die Daten betrachtet, beschrieben und interpretiert werden. Das kann man dem Beitrag von Frau Latussek nicht entnehmen.</p>
<p>Was mich am meisten bei dem Text von Frau Latussek gestört hat war die Nutzung von Begrifflichkeiten wie &#8222;Bleiwüste&#8220;,, &#8222;altbacken&#8220;, &#8222;dröge&#8220; usw., die von einigen wenigen BeantworterInnen benutzt wurden, um angebliche Mehrheitsmeinungen zu beschreiben. Das ist eindeutig manipulative und der Gipfel einer schon seit längeren Zeit beobachtbaren Strategie, den KONTEXT zu verunglimpfen und zu desavouieren. Was stecken da für eigene Interessen dahinter?</p>
<p>Im Zentrum der Rückmeldungen (Rücklauf 276 Personen, also etwa 2% der damaligen Mitglieder !) steht eindeutig das Interesse an mehr auf die Praxis bezogenen und an den professionellen Interessen der LeserInnen andockenden Beiträgen.  Mehr Fallbeschreibungen, mehr innovative Methoden, mehr auf das professionelle Handeln bezogene Theorie-Praxis Konzepte. Was Frau Latussek daraus gemacht hat, ist aber eine globale Entwertung des KONTEXT und der Arbeit von dessen HerausgeberInnen.<br />
Ich kann als langjähriger Co-Herausgeber des KONTEXT nur sagen, dass wir uns immer um praxisrelevante und -beschreibende Beiträge bemüht haben. Wenn es aber nicht genügend eingereichte und den (u.a. wissenschaftlichen) Kriterien eines Zeitschriftenbeitrages nicht genügende Beiträge gibt, können wir sie uns als HerausgeberInnen diese auch nicht backen. Wir haben wahrlich  viel Energie und Arbeit in die Suche nach schreibinteressierten KollegInnen gesteckt. &#8211; und das wird bei unseren NachfogerInnen auch nicht anders gewesen sein. Diese und andere Forderungen an den KONTEXT sind leicht gesagt aber praktisch schwer umzusetzen. Wie wäre es denn gewesen, wenn die AG-Mitglieder mal einen oder mehrere Gesprächstage mit den HerausgeberInnen, dem Redakteur und der vom Verlag zuständigen Kollegin  vereinbart hätten, um sich die Arbeit &#8222;von innen&#8220; anzuschauen? Dann wären vielleicht auch andere Fragen für die Umfrage unter den DGSF-Mitgliedern entstanden. Das wäre übrigens auch praxisorientiertes Arbeit und ist in der Wissenschaftsmethodologie unter dem Begriff &#8222;Praxisforschung&#8220; ein anerkanntes Handlungsfeld. Daraus hätte man ein Themenheft machen können, was wahrscheinlich auch der Anwerbung von AutorInnen genutzt hätte. Wenn man aber so nicht wertschätzend mit der Arbeit der HerausgeberInnen umgeht muss man sich nicht wundern, wenn als Ergebnis das herauskommt, was die aktuelle empirische Realität ist: fast alle bisherigen HerausgeberInnen haben keine Lust mehr weiter zu machen und werden sich aus der Redaktion zurückziehen. Man könnte fast glauben, das damit genau das erreicht wurde, was sich die KritikerInnen gewünscht haben: Der alte KONTEXT ist damit tot. Aber was kommt dann?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Jan Bleckwedel		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13429</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Bleckwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:01:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13429</guid>

					<description><![CDATA[Ach je, man möchte sich lieber abwenden. Wenn man jetzt über die Hintergründe liest, schockiert einen das schon. Was geht da ab?

Lieber Tom, du fasst es ja gut zusammen in deinem Text „  eher Hinweise, dass es sehr unterschiedliche Erwartungen bzgl. Inhalten, Themenauswahl, fachlichem Niveau und Gestaltung gibt, die womöglich nicht in einem einzigen Journal befriedigt werden können. Insgesamt lässt sich sagen: Der Kontext wird als qualitativ anspruchsvolle Fachzeitschrift geschätzt, aber viele Mitglieder wünschen eine stärker ausbalancierte Ausrichtung, die wissenschaftliche Qualität mit besserer Lesbarkeit, mehr Praxisnähe und größerer Themenvielfalt verbindet.“

Darauf müsste man sich doch einigen können! Dann bräuchte es eine starke Herausgeberschaft mit Vorschuss Vertrauen und Prokura, die versucht, das umzusetzen. 

Ich frage mich, was es eigentlich gegenwärtig so schwer macht, sich im systemischen Kontext über kontroverse Themen konstruktiv und lösungsorientiert auseinander zu setzen.? (ist das der Kontext).

Wenn die Debatte über die Debatte darüber wie Debatten und Inhalte im Kontext verhandelt werden sollen, so weitergeht, wird das dem Kontext und dem Verband schaden.
.
Ich frage mich, wie man das stoppen könnte. Es gäbe so viele wichtige Themen.

Eigentlich faszinieren mich kontroverse Debatten, diese betrübt nur.

Back to work, 

Jan Bleckwedel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach je, man möchte sich lieber abwenden. Wenn man jetzt über die Hintergründe liest, schockiert einen das schon. Was geht da ab?</p>
<p>Lieber Tom, du fasst es ja gut zusammen in deinem Text „  eher Hinweise, dass es sehr unterschiedliche Erwartungen bzgl. Inhalten, Themenauswahl, fachlichem Niveau und Gestaltung gibt, die womöglich nicht in einem einzigen Journal befriedigt werden können. Insgesamt lässt sich sagen: Der Kontext wird als qualitativ anspruchsvolle Fachzeitschrift geschätzt, aber viele Mitglieder wünschen eine stärker ausbalancierte Ausrichtung, die wissenschaftliche Qualität mit besserer Lesbarkeit, mehr Praxisnähe und größerer Themenvielfalt verbindet.“</p>
<p>Darauf müsste man sich doch einigen können! Dann bräuchte es eine starke Herausgeberschaft mit Vorschuss Vertrauen und Prokura, die versucht, das umzusetzen. </p>
<p>Ich frage mich, was es eigentlich gegenwärtig so schwer macht, sich im systemischen Kontext über kontroverse Themen konstruktiv und lösungsorientiert auseinander zu setzen.? (ist das der Kontext).</p>
<p>Wenn die Debatte über die Debatte darüber wie Debatten und Inhalte im Kontext verhandelt werden sollen, so weitergeht, wird das dem Kontext und dem Verband schaden.<br />
.<br />
Ich frage mich, wie man das stoppen könnte. Es gäbe so viele wichtige Themen.</p>
<p>Eigentlich faszinieren mich kontroverse Debatten, diese betrübt nur.</p>
<p>Back to work, </p>
<p>Jan Bleckwedel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Stefan Beher		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Beher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 23:01:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13426</guid>

					<description><![CDATA[Immerhin werden die guten Rezensionen hervorgehoben! ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin werden die guten Rezensionen hervorgehoben! 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Katrin Bärhold		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katrin Bärhold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:56:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13425</guid>

					<description><![CDATA[Ach Herje!!! Danke Tom! Danke wirklich für deine Analyse. Was die Constanze da scheinbar versucht wird der alten Oststasi gerecht. ( und die hab ich mein halbes Leben lang erlebt) Manipulieren schmieren fix produzieren. Das schadet dem Verein sehr. Aus meiner sehr persönlichen Sicht eine Frechheit. Hat sie sich denn entschuldigt? Hat sie den DGSF typischen Diskurs gesucht? Wenn nicht- können Mitglieder nicht auch ausgeschlossen werden? Ich finds so frech!!! Am Bein vorbei zu veröffentlichen- ungemein perfide .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Herje!!! Danke Tom! Danke wirklich für deine Analyse. Was die Constanze da scheinbar versucht wird der alten Oststasi gerecht. ( und die hab ich mein halbes Leben lang erlebt) Manipulieren schmieren fix produzieren. Das schadet dem Verein sehr. Aus meiner sehr persönlichen Sicht eine Frechheit. Hat sie sich denn entschuldigt? Hat sie den DGSF typischen Diskurs gesucht? Wenn nicht- können Mitglieder nicht auch ausgeschlossen werden? Ich finds so frech!!! Am Bein vorbei zu veröffentlichen- ungemein perfide .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Andrea Goll-Kopka		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Goll-Kopka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:56:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13423</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom! 
Ich habe auch an der Kontext AG teilgenommen und sehr deutlich meine Kritik mit Hilfe von Studien an der vorliegenden Auswertung schriftlich und mündlich geäussert!
Und deutlich darum gebeten diese Auswertung nicht zu veröffentlichen!
Meine Autorisierung als kontinuierliche Teilnehmerin der AG habe die Veröffentlichung der Auswertung nicht!

Jetzt diese Auswertung von der Kontext AG auszugeben und zu lesen - ohne kritische Einordnung der anderen deutlichen Stimmen zeugt vom tendenziösen Vorgehen der ganzen AG! 
Ich bin frustriert und entsetzt über das respektlose Verhalten uns anderen AG Teilnehmenden gegenüber! 
Es bedarf einer Gegendarstellung von uns anderen auch auf der DGSF Seite!
Dr. Andrea Goll-Kopka]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom!<br />
Ich habe auch an der Kontext AG teilgenommen und sehr deutlich meine Kritik mit Hilfe von Studien an der vorliegenden Auswertung schriftlich und mündlich geäussert!<br />
Und deutlich darum gebeten diese Auswertung nicht zu veröffentlichen!<br />
Meine Autorisierung als kontinuierliche Teilnehmerin der AG habe die Veröffentlichung der Auswertung nicht!</p>
<p>Jetzt diese Auswertung von der Kontext AG auszugeben und zu lesen &#8211; ohne kritische Einordnung der anderen deutlichen Stimmen zeugt vom tendenziösen Vorgehen der ganzen AG!<br />
Ich bin frustriert und entsetzt über das respektlose Verhalten uns anderen AG Teilnehmenden gegenüber!<br />
Es bedarf einer Gegendarstellung von uns anderen auch auf der DGSF Seite!<br />
Dr. Andrea Goll-Kopka</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Danielle Arn-Stieger		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13422</link>

		<dc:creator><![CDATA[Danielle Arn-Stieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:43:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13422</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom für deine Analyse!
Es macht betroffen und ruft auch dazu auf, wachsam und achtsam zu sein, wie wir lesen, wie wir interpretieren, wie wir behaupten und glauben, was KI uns alles abnehmen und erleichtern würde und dann erstaunlicher Weise auch noch mit genau den Ergebnissen, die wir uns wünschen, was uns das kritische Auseinandersetzten damit fast erspart, weil doch alles in unserem Sinn sei....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom für deine Analyse!<br />
Es macht betroffen und ruft auch dazu auf, wachsam und achtsam zu sein, wie wir lesen, wie wir interpretieren, wie wir behaupten und glauben, was KI uns alles abnehmen und erleichtern würde und dann erstaunlicher Weise auch noch mit genau den Ergebnissen, die wir uns wünschen, was uns das kritische Auseinandersetzten damit fast erspart, weil doch alles in unserem Sinn sei&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Thomas Webers		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Webers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:59:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13421</guid>

					<description><![CDATA[Danke auch von mir, Tom! Ich bin schlicht fassungslos ... Letztens habe ich erst eine schöne Beschreibung von GenKI gelesen: Sie sei eine Maschine, die Staubsauger, Mixer und Düse kombiniere. Erst sauge sie alles ein, dann zerhächsele sie dieses zu Brei und zum Schluss forme sie Neues aus dem Brei ... Man kann das offenichtlich noch toppen, indem man eine Packung Puderzucker über das Ergebnis streut.
Aber mal was anderes: Das alles lassen sich die Mitglieder:innen der DGSF gefallen?
Grüße!
tw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke auch von mir, Tom! Ich bin schlicht fassungslos &#8230; Letztens habe ich erst eine schöne Beschreibung von GenKI gelesen: Sie sei eine Maschine, die Staubsauger, Mixer und Düse kombiniere. Erst sauge sie alles ein, dann zerhächsele sie dieses zu Brei und zum Schluss forme sie Neues aus dem Brei &#8230; Man kann das offenichtlich noch toppen, indem man eine Packung Puderzucker über das Ergebnis streut.<br />
Aber mal was anderes: Das alles lassen sich die Mitglieder:innen der DGSF gefallen?<br />
Grüße!<br />
tw</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
