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	Kommentare auf systemagazin	</title>
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	<description>Online-Journal für systemische Entwicklungen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 Aug 2026 17:03:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Kontext-Leser		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13431</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kontext-Leser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13431</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430&quot;&gt;Wolf Ritscher&lt;/a&gt;.

Vor gut zehn Jahren hat der Kontext selbst so eine Befragung durchgeführt. Antwort damals: Bitte mehr Theorie!

Vielleicht sollte man solche Umfragen auch einfach seinlassen. Schon aus methodischen/statistischen Gründen sind deren Ergebnisse völlig unbrauchbar. Und, wie Sie, lieber Herr Ritscher, richtig schreiben, ist es auch eine Illusion zu denken, die Herausgeber säßen auf einem Riesenpool supertoller Praxisartikel und wählten dann leider, leider nur irgendwelchen langweiligen und praxisfernen Kram aus, weil sie keinen Sinn für ihre Leserschaft haben oder sonstwie abgehoben sind. 

Am Ende sind halt immer Leute sauer, die etwas einreichen, was auf Grundlage von Qualitätskontrollen/peer review zurückgewiesen wird, und andere fühlen sich nicht perfekt in ihren individuellen Lesebedürfnissen bedient. Das wird man mit *keinem* Vorgehen je ändern können; man kann höchstens das erste Problem gegen ein anderes eintauschen, indem man die (ohnedies nicht besonders hohen) Qualitätsmaßstäbe komplett abschafft. Was ja einige auch genau so wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430">Wolf Ritscher</a>.</p>
<p>Vor gut zehn Jahren hat der Kontext selbst so eine Befragung durchgeführt. Antwort damals: Bitte mehr Theorie!</p>
<p>Vielleicht sollte man solche Umfragen auch einfach seinlassen. Schon aus methodischen/statistischen Gründen sind deren Ergebnisse völlig unbrauchbar. Und, wie Sie, lieber Herr Ritscher, richtig schreiben, ist es auch eine Illusion zu denken, die Herausgeber säßen auf einem Riesenpool supertoller Praxisartikel und wählten dann leider, leider nur irgendwelchen langweiligen und praxisfernen Kram aus, weil sie keinen Sinn für ihre Leserschaft haben oder sonstwie abgehoben sind. </p>
<p>Am Ende sind halt immer Leute sauer, die etwas einreichen, was auf Grundlage von Qualitätskontrollen/peer review zurückgewiesen wird, und andere fühlen sich nicht perfekt in ihren individuellen Lesebedürfnissen bedient. Das wird man mit *keinem* Vorgehen je ändern können; man kann höchstens das erste Problem gegen ein anderes eintauschen, indem man die (ohnedies nicht besonders hohen) Qualitätsmaßstäbe komplett abschafft. Was ja einige auch genau so wollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Wolf Ritscher		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13430</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolf Ritscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 15:08:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13430</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Tom,
vielen Dank für Deine kritische Sicht auf den Beitrag von Frau Latussek auf der DGSF-Website.
Du hast mit großerGenauigkeit sowohl den Kontext des Beitrags von Frau Latussek - also die von der DGSF-Mitgliederversammlung 2024 beschlossene Einsetzung einer AG KONTEXT beschrieben. Und Du hast die Art und Weise, wie Frau Latussek die Ergebnisse der von der KONTEXT AG durchgeführten Mitgliederbefragung wiedergegeben und interpretiert hat, sehr präzise dargestellt und deutlich kritisiert.

Ich bin wirklich entsetzt über diesen Stil, wie mit &quot;Rohdaten&quot; umgegangen wird und sie dazu benutzt werden, eigene Interessen durchzusetzen, ohne das deutlich zu machen. Dass jede(r) von uns eigene Interessen hat, die er/sie durchsetzen möchte, ist klar, aber es muss deutlich werden, aus welcher Ecke die Daten betrachtet, beschrieben und interpretiert werden. Das kann man dem Beitrag von Frau Latussek nicht entnehmen.

Was mich am meisten bei dem Text von Frau Latussek gestört hat war die Nutzung von Begrifflichkeiten wie &quot;Bleiwüste&quot;,, &quot;altbacken&quot;, &quot;dröge&quot; usw., die von einigen wenigen BeantworterInnen benutzt wurden, um angebliche Mehrheitsmeinungen zu beschreiben. Das ist eindeutig manipulative und der Gipfel einer schon seit längeren Zeit beobachtbaren Strategie, den KONTEXT zu verunglimpfen und zu desavouieren. Was stecken da für eigene Interessen dahinter?

Im Zentrum der Rückmeldungen (Rücklauf 276 Personen, also etwa 2% der damaligen Mitglieder !) steht eindeutig das Interesse an mehr auf die Praxis bezogenen und an den professionellen Interessen der LeserInnen andockenden Beiträgen.  Mehr Fallbeschreibungen, mehr innovative Methoden, mehr auf das professionelle Handeln bezogene Theorie-Praxis Konzepte. Was Frau Latussek daraus gemacht hat, ist aber eine globale Entwertung des KONTEXT und der Arbeit von dessen HerausgeberInnen. 
Ich kann als langjähriger Co-Herausgeber des KONTEXT nur sagen, dass wir uns immer um praxisrelevante und -beschreibende Beiträge bemüht haben. Wenn es aber nicht genügend eingereichte und den (u.a. wissenschaftlichen) Kriterien eines Zeitschriftenbeitrages nicht genügende Beiträge gibt, können wir sie uns als HerausgeberInnen diese auch nicht backen. Wir haben wahrlich  viel Energie und Arbeit in die Suche nach schreibinteressierten KollegInnen gesteckt. - und das wird bei unseren NachfogerInnen auch nicht anders gewesen sein. Diese und andere Forderungen an den KONTEXT sind leicht gesagt aber praktisch schwer umzusetzen. Wie wäre es denn gewesen, wenn die AG-Mitglieder mal einen oder mehrere Gesprächstage mit den HerausgeberInnen, dem Redakteur und der vom Verlag zuständigen Kollegin  vereinbart hätten, um sich die Arbeit &quot;von innen&quot; anzuschauen? Dann wären vielleicht auch andere Fragen für die Umfrage unter den DGSF-Mitgliedern entstanden. Das wäre übrigens auch praxisorientiertes Arbeit und ist in der Wissenschaftsmethodologie unter dem Begriff &quot;Praxisforschung&quot; ein anerkanntes Handlungsfeld. Daraus hätte man ein Themenheft machen können, was wahrscheinlich auch der Anwerbung von AutorInnen genutzt hätte. Wenn man aber so nicht wertschätzend mit der Arbeit der HerausgeberInnen umgeht muss man sich nicht wundern, wenn als Ergebnis das herauskommt, was die aktuelle empirische Realität ist: fast alle bisherigen HerausgeberInnen haben keine Lust mehr weiter zu machen und werden sich aus der Redaktion zurückziehen. Man könnte fast glauben, das damit genau das erreicht wurde, was sich die KritikerInnen gewünscht haben: Der alte KONTEXT ist damit tot. Aber was kommt dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tom,<br />
vielen Dank für Deine kritische Sicht auf den Beitrag von Frau Latussek auf der DGSF-Website.<br />
Du hast mit großerGenauigkeit sowohl den Kontext des Beitrags von Frau Latussek &#8211; also die von der DGSF-Mitgliederversammlung 2024 beschlossene Einsetzung einer AG KONTEXT beschrieben. Und Du hast die Art und Weise, wie Frau Latussek die Ergebnisse der von der KONTEXT AG durchgeführten Mitgliederbefragung wiedergegeben und interpretiert hat, sehr präzise dargestellt und deutlich kritisiert.</p>
<p>Ich bin wirklich entsetzt über diesen Stil, wie mit &#8222;Rohdaten&#8220; umgegangen wird und sie dazu benutzt werden, eigene Interessen durchzusetzen, ohne das deutlich zu machen. Dass jede(r) von uns eigene Interessen hat, die er/sie durchsetzen möchte, ist klar, aber es muss deutlich werden, aus welcher Ecke die Daten betrachtet, beschrieben und interpretiert werden. Das kann man dem Beitrag von Frau Latussek nicht entnehmen.</p>
<p>Was mich am meisten bei dem Text von Frau Latussek gestört hat war die Nutzung von Begrifflichkeiten wie &#8222;Bleiwüste&#8220;,, &#8222;altbacken&#8220;, &#8222;dröge&#8220; usw., die von einigen wenigen BeantworterInnen benutzt wurden, um angebliche Mehrheitsmeinungen zu beschreiben. Das ist eindeutig manipulative und der Gipfel einer schon seit längeren Zeit beobachtbaren Strategie, den KONTEXT zu verunglimpfen und zu desavouieren. Was stecken da für eigene Interessen dahinter?</p>
<p>Im Zentrum der Rückmeldungen (Rücklauf 276 Personen, also etwa 2% der damaligen Mitglieder !) steht eindeutig das Interesse an mehr auf die Praxis bezogenen und an den professionellen Interessen der LeserInnen andockenden Beiträgen.  Mehr Fallbeschreibungen, mehr innovative Methoden, mehr auf das professionelle Handeln bezogene Theorie-Praxis Konzepte. Was Frau Latussek daraus gemacht hat, ist aber eine globale Entwertung des KONTEXT und der Arbeit von dessen HerausgeberInnen.<br />
Ich kann als langjähriger Co-Herausgeber des KONTEXT nur sagen, dass wir uns immer um praxisrelevante und -beschreibende Beiträge bemüht haben. Wenn es aber nicht genügend eingereichte und den (u.a. wissenschaftlichen) Kriterien eines Zeitschriftenbeitrages nicht genügende Beiträge gibt, können wir sie uns als HerausgeberInnen diese auch nicht backen. Wir haben wahrlich  viel Energie und Arbeit in die Suche nach schreibinteressierten KollegInnen gesteckt. &#8211; und das wird bei unseren NachfogerInnen auch nicht anders gewesen sein. Diese und andere Forderungen an den KONTEXT sind leicht gesagt aber praktisch schwer umzusetzen. Wie wäre es denn gewesen, wenn die AG-Mitglieder mal einen oder mehrere Gesprächstage mit den HerausgeberInnen, dem Redakteur und der vom Verlag zuständigen Kollegin  vereinbart hätten, um sich die Arbeit &#8222;von innen&#8220; anzuschauen? Dann wären vielleicht auch andere Fragen für die Umfrage unter den DGSF-Mitgliedern entstanden. Das wäre übrigens auch praxisorientiertes Arbeit und ist in der Wissenschaftsmethodologie unter dem Begriff &#8222;Praxisforschung&#8220; ein anerkanntes Handlungsfeld. Daraus hätte man ein Themenheft machen können, was wahrscheinlich auch der Anwerbung von AutorInnen genutzt hätte. Wenn man aber so nicht wertschätzend mit der Arbeit der HerausgeberInnen umgeht muss man sich nicht wundern, wenn als Ergebnis das herauskommt, was die aktuelle empirische Realität ist: fast alle bisherigen HerausgeberInnen haben keine Lust mehr weiter zu machen und werden sich aus der Redaktion zurückziehen. Man könnte fast glauben, das damit genau das erreicht wurde, was sich die KritikerInnen gewünscht haben: Der alte KONTEXT ist damit tot. Aber was kommt dann?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Jan Bleckwedel		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13429</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Bleckwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:01:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13429</guid>

					<description><![CDATA[Ach je, man möchte sich lieber abwenden. Wenn man jetzt über die Hintergründe liest, schockiert einen das schon. Was geht da ab?

Lieber Tom, du fasst es ja gut zusammen in deinem Text „  eher Hinweise, dass es sehr unterschiedliche Erwartungen bzgl. Inhalten, Themenauswahl, fachlichem Niveau und Gestaltung gibt, die womöglich nicht in einem einzigen Journal befriedigt werden können. Insgesamt lässt sich sagen: Der Kontext wird als qualitativ anspruchsvolle Fachzeitschrift geschätzt, aber viele Mitglieder wünschen eine stärker ausbalancierte Ausrichtung, die wissenschaftliche Qualität mit besserer Lesbarkeit, mehr Praxisnähe und größerer Themenvielfalt verbindet.“

Darauf müsste man sich doch einigen können! Dann bräuchte es eine starke Herausgeberschaft mit Vorschuss Vertrauen und Prokura, die versucht, das umzusetzen. 

Ich frage mich, was es eigentlich gegenwärtig so schwer macht, sich im systemischen Kontext über kontroverse Themen konstruktiv und lösungsorientiert auseinander zu setzen.? (ist das der Kontext).

Wenn die Debatte über die Debatte darüber wie Debatten und Inhalte im Kontext verhandelt werden sollen, so weitergeht, wird das dem Kontext und dem Verband schaden.
.
Ich frage mich, wie man das stoppen könnte. Es gäbe so viele wichtige Themen.

Eigentlich faszinieren mich kontroverse Debatten, diese betrübt nur.

Back to work, 

Jan Bleckwedel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach je, man möchte sich lieber abwenden. Wenn man jetzt über die Hintergründe liest, schockiert einen das schon. Was geht da ab?</p>
<p>Lieber Tom, du fasst es ja gut zusammen in deinem Text „  eher Hinweise, dass es sehr unterschiedliche Erwartungen bzgl. Inhalten, Themenauswahl, fachlichem Niveau und Gestaltung gibt, die womöglich nicht in einem einzigen Journal befriedigt werden können. Insgesamt lässt sich sagen: Der Kontext wird als qualitativ anspruchsvolle Fachzeitschrift geschätzt, aber viele Mitglieder wünschen eine stärker ausbalancierte Ausrichtung, die wissenschaftliche Qualität mit besserer Lesbarkeit, mehr Praxisnähe und größerer Themenvielfalt verbindet.“</p>
<p>Darauf müsste man sich doch einigen können! Dann bräuchte es eine starke Herausgeberschaft mit Vorschuss Vertrauen und Prokura, die versucht, das umzusetzen. </p>
<p>Ich frage mich, was es eigentlich gegenwärtig so schwer macht, sich im systemischen Kontext über kontroverse Themen konstruktiv und lösungsorientiert auseinander zu setzen.? (ist das der Kontext).</p>
<p>Wenn die Debatte über die Debatte darüber wie Debatten und Inhalte im Kontext verhandelt werden sollen, so weitergeht, wird das dem Kontext und dem Verband schaden.<br />
.<br />
Ich frage mich, wie man das stoppen könnte. Es gäbe so viele wichtige Themen.</p>
<p>Eigentlich faszinieren mich kontroverse Debatten, diese betrübt nur.</p>
<p>Back to work, </p>
<p>Jan Bleckwedel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Stefan Beher		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Beher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 23:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immerhin werden die guten Rezensionen hervorgehoben! ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin werden die guten Rezensionen hervorgehoben! 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Katrin Bärhold		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katrin Bärhold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:56:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13425</guid>

					<description><![CDATA[Ach Herje!!! Danke Tom! Danke wirklich für deine Analyse. Was die Constanze da scheinbar versucht wird der alten Oststasi gerecht. ( und die hab ich mein halbes Leben lang erlebt) Manipulieren schmieren fix produzieren. Das schadet dem Verein sehr. Aus meiner sehr persönlichen Sicht eine Frechheit. Hat sie sich denn entschuldigt? Hat sie den DGSF typischen Diskurs gesucht? Wenn nicht- können Mitglieder nicht auch ausgeschlossen werden? Ich finds so frech!!! Am Bein vorbei zu veröffentlichen- ungemein perfide .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Herje!!! Danke Tom! Danke wirklich für deine Analyse. Was die Constanze da scheinbar versucht wird der alten Oststasi gerecht. ( und die hab ich mein halbes Leben lang erlebt) Manipulieren schmieren fix produzieren. Das schadet dem Verein sehr. Aus meiner sehr persönlichen Sicht eine Frechheit. Hat sie sich denn entschuldigt? Hat sie den DGSF typischen Diskurs gesucht? Wenn nicht- können Mitglieder nicht auch ausgeschlossen werden? Ich finds so frech!!! Am Bein vorbei zu veröffentlichen- ungemein perfide .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Andrea Goll-Kopka		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea Goll-Kopka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:56:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13423</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom! 
Ich habe auch an der Kontext AG teilgenommen und sehr deutlich meine Kritik mit Hilfe von Studien an der vorliegenden Auswertung schriftlich und mündlich geäussert!
Und deutlich darum gebeten diese Auswertung nicht zu veröffentlichen!
Meine Autorisierung als kontinuierliche Teilnehmerin der AG habe die Veröffentlichung der Auswertung nicht!

Jetzt diese Auswertung von der Kontext AG auszugeben und zu lesen - ohne kritische Einordnung der anderen deutlichen Stimmen zeugt vom tendenziösen Vorgehen der ganzen AG! 
Ich bin frustriert und entsetzt über das respektlose Verhalten uns anderen AG Teilnehmenden gegenüber! 
Es bedarf einer Gegendarstellung von uns anderen auch auf der DGSF Seite!
Dr. Andrea Goll-Kopka]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom!<br />
Ich habe auch an der Kontext AG teilgenommen und sehr deutlich meine Kritik mit Hilfe von Studien an der vorliegenden Auswertung schriftlich und mündlich geäussert!<br />
Und deutlich darum gebeten diese Auswertung nicht zu veröffentlichen!<br />
Meine Autorisierung als kontinuierliche Teilnehmerin der AG habe die Veröffentlichung der Auswertung nicht!</p>
<p>Jetzt diese Auswertung von der Kontext AG auszugeben und zu lesen &#8211; ohne kritische Einordnung der anderen deutlichen Stimmen zeugt vom tendenziösen Vorgehen der ganzen AG!<br />
Ich bin frustriert und entsetzt über das respektlose Verhalten uns anderen AG Teilnehmenden gegenüber!<br />
Es bedarf einer Gegendarstellung von uns anderen auch auf der DGSF Seite!<br />
Dr. Andrea Goll-Kopka</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Danielle Arn-Stieger		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13422</link>

		<dc:creator><![CDATA[Danielle Arn-Stieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:43:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13422</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom für deine Analyse!
Es macht betroffen und ruft auch dazu auf, wachsam und achtsam zu sein, wie wir lesen, wie wir interpretieren, wie wir behaupten und glauben, was KI uns alles abnehmen und erleichtern würde und dann erstaunlicher Weise auch noch mit genau den Ergebnissen, die wir uns wünschen, was uns das kritische Auseinandersetzten damit fast erspart, weil doch alles in unserem Sinn sei....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom für deine Analyse!<br />
Es macht betroffen und ruft auch dazu auf, wachsam und achtsam zu sein, wie wir lesen, wie wir interpretieren, wie wir behaupten und glauben, was KI uns alles abnehmen und erleichtern würde und dann erstaunlicher Weise auch noch mit genau den Ergebnissen, die wir uns wünschen, was uns das kritische Auseinandersetzten damit fast erspart, weil doch alles in unserem Sinn sei&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Thomas Webers		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Webers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:59:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13421</guid>

					<description><![CDATA[Danke auch von mir, Tom! Ich bin schlicht fassungslos ... Letztens habe ich erst eine schöne Beschreibung von GenKI gelesen: Sie sei eine Maschine, die Staubsauger, Mixer und Düse kombiniere. Erst sauge sie alles ein, dann zerhächsele sie dieses zu Brei und zum Schluss forme sie Neues aus dem Brei ... Man kann das offenichtlich noch toppen, indem man eine Packung Puderzucker über das Ergebnis streut.
Aber mal was anderes: Das alles lassen sich die Mitglieder:innen der DGSF gefallen?
Grüße!
tw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke auch von mir, Tom! Ich bin schlicht fassungslos &#8230; Letztens habe ich erst eine schöne Beschreibung von GenKI gelesen: Sie sei eine Maschine, die Staubsauger, Mixer und Düse kombiniere. Erst sauge sie alles ein, dann zerhächsele sie dieses zu Brei und zum Schluss forme sie Neues aus dem Brei &#8230; Man kann das offenichtlich noch toppen, indem man eine Packung Puderzucker über das Ergebnis streut.<br />
Aber mal was anderes: Das alles lassen sich die Mitglieder:innen der DGSF gefallen?<br />
Grüße!<br />
tw</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Was DGSF-Mitglieder wirklich denken … von Sabine Klar		</title>
		<link>https://systemagazin.com/was-dgsf-mitglieder-wirklich-denken/#comment-13420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Klar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 08:43:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20900#comment-13420</guid>

					<description><![CDATA[Danke lieber Tom - ich schätze deine Analysen sehr und auch dass du nicht aufgibst, vernunftorientieren Zugangsweisen Raum zu schaffen
Sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke lieber Tom &#8211; ich schätze deine Analysen sehr und auch dass du nicht aufgibst, vernunftorientieren Zugangsweisen Raum zu schaffen<br />
Sabine</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von A. Schnoor		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13419</link>

		<dc:creator><![CDATA[A. Schnoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 05:49:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13419</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13412&quot;&gt;M. Ludwig&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für diese sehr gute Analyse, M. Ludwig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13412">M. Ludwig</a>.</p>
<p>Vielen Dank für diese sehr gute Analyse, M. Ludwig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Arist von Schlippe wird 75! von Cinzia Pizzati-Sturm		</title>
		<link>https://systemagazin.com/arist-von-schlippe-wird-75/#comment-13415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cinzia Pizzati-Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 21:38:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20552#comment-13415</guid>

					<description><![CDATA[Ich wünsche Dir lieber Arist, auch wenn in Verspätung, herzliche Glückwünsche zum Geburtstag. 
Eine alte Studentin von Dir, die deine Vorlesungen sehr geschätzt und gerne, begeistert aufmerksam zugehört hat.
Ich habe das großes Glück dich persönlich kennen gelernt zu haben 
Viele Grüße Cinzia Pizzati Sturm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche Dir lieber Arist, auch wenn in Verspätung, herzliche Glückwünsche zum Geburtstag.<br />
Eine alte Studentin von Dir, die deine Vorlesungen sehr geschätzt und gerne, begeistert aufmerksam zugehört hat.<br />
Ich habe das großes Glück dich persönlich kennen gelernt zu haben<br />
Viele Grüße Cinzia Pizzati Sturm</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von M. Ludwig		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13412</link>

		<dc:creator><![CDATA[M. Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 08:56:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13412</guid>

					<description><![CDATA[Tom Levolds Artikel plädiert für eine Neutralität systemischer Praxis und warnt vor gefälliger Gesinnungswissenschaft. Doch indem er ein Ideal wertfreier, beobachtender Distanz als wissenschaftlichen Goldstandard setzt und kritische Ansätze als primär „moralisch motiviert“ einstuft, übersieht er wesentliche erkenntnistheoretische und wissenschaftshistorische Grundlagen.

​Warum seine Position zu kurz greift:

​1. Falsche Prämissen: Geistes- und Professionswissenschaften forschen längst ergebnisoffen nach Funktionen und Ursachen
​Die Behauptung, emanzipatorische oder professionsbezogene Wissenschaftsrichtungen würden nicht nach Ursachen oder Funktionen fragen, zeichnet ein Zerrbild. Disziplinen wie die Soziologie, Gender Studies oder die Kritische Sozialarbeit fragen seit jeher intensiv nach den funktionellen Ursachen von Asymmetrien und Ungleichheit.
​Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Analyserahmen: Während eine reine Systemtheorie im Sinne Luhmanns Asymmetrien oft rein bezogen auf die Systemerhaltung oder Komplexitätsreduktion analysiert, fragen kritische Disziplinen zusätzlich: Welchem Interesse dient diese Funktion? Wer zahlt den Preis für die Stabilität dieses Systems? Dass Wissenschaft den Status quo in seine Bedingungen zerlegt, ist kein Mangel an Ergebnisoffenheit, sondern das Kerngeschäft reflektierter Forschung.

​2. Erkenntnistheoretische Illusion: Wertfreie Neutralität existiert nicht
​Der Ruf nach einem „normativ unvoreingenommenen“ Blick unterschlägt die fundamentale Erkenntnis der Epistemologie: Es gibt keine erkenntnisneutrale Position außerhalb des Gegenstands.
​Jede Wahl des Begriffsapparats (ob man von „Ungleichheit“ oder „funktionaler Asymmetrie“ spricht), jede Wahl der Fragestellung und Methode ist bereits ein normativer Akt, der bestimmte Aspekte beleuchtet und andere unsichtbar macht.
​Die bloße Entscheidung, gesellschaftliche Phänomene ausschließlich auf ihre „Funktion“ hin zu beschreiben, ist keineswegs neutral: Sie hat einen eingebauten Bias zugunsten des Vorhandenen (Konservatismus der Systemerhaltung). Wer die Normativität der eigenen Methode leugnet, betreibt nicht „reinere“ Wissenschaft, sondern verdeckt nur die eigenen blinden Flecken.

​3. Die „politische Mitte“ ist nicht identisch mit Neutralität
​Levold stützt sich auf Untersuchungen (wie die von Manzi), die eine Linksverschiebung im wissenschaftlichen Diskurs attestieren. Hierbei entsteht der Eindruck, eine vermutete „politische Mitte“ sei mit wissenschaftlicher Objektivität gleichzusetzen.
​Ein mathematischer oder politischer Mittelwert zwischen bestehenden Haltungen ist jedoch eine bloße politische Konstruktion – kein Maßstab für Wahrheit. Wissenschaftlicher Fortschritt bestand historisch meist darin, Mehrheitsüberzeugungen und die vermeintlich „neutrale Mitte“ einer Zeit als ideologisch verstellt zu entlarven. Ein wissenschaftlicher Befund wird nicht dadurch unzulässig oder zur „Agendawissenschaft“, dass er politische Relevanz entfaltet oder Ungerechtigkeiten aufdeckt.
​
​Dass Wissenschaft, Macht, Interesse und Praxis unlösbar miteinander verflochten sind, ist in der Philosophie- und Theoriegeschichte umfassend begründet worden:

​Karl Marx (Thesen über Feuerbach, 1845):
In der berühmten 11. These („Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt drauf an, sie zu verändern“) bricht Marx mit der Vorstellung eines rein passiv-beobachtenden Subjekts. Erkenntnis entsteht in der materiellen, gesellschaftlichen Praxis. Eine Wissenschaft, die sich auf das reine Beschreiben der Umstände zurückzieht, verdoppelt nur die bestehenden Verhältnisse, anstatt deren Entstehung und Veränderbarkeit zu begreifen.

​Max Horkheimer (Traditionelle und kritische Theorie, 1937):
Horkheimer unterscheidet die „traditionelle Theorie“ – die Fakten als gegeben hinnimmt und sie wie Naturgesetze wertneutral klassifizieren will – von der „Kritischen Theorie“. Letztere betont, dass die Tatsachen selbst das Ergebnis menschlicher, oft von Macht geprägter Praxis sind. Eine Wissenschaft, die so tut, als stünde sie außerhalb des gesellschaftlichen Gefüges, macht sich unbewusst zum Werkzeug der herrschenden Verhältnisse.

​Jürgen Habermas (Erkenntnis und Interesse, 1968):
Habermas weist nach, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis an spezifische „erkenntnisleitende Interessen“ gebunden ist. Neben dem technischen Interesse der Naturwissenschaften (Verfügbarkeit) und dem praktischen Interesse der Hermeneutik (Verstehen) existiert das emanzipatorische Erkenntnisinteresse. Dieses zielt darauf ab, unhinterfragte Machtverhältnisse und Herrschaftsstrukturen aufzudecken. Emanzipatorischer Anspruch ist daher kein „Betrug“ an der Wissenschaft, sondern eine eigene, legitime Erkenntniskategorie.

​Michel Foucault (Macht und Wissen):
Foucault zeigt, dass Wissen und Macht keine Gegensätze sind. Es gibt kein „reines Wissen“, das frei von Machtbeziehungen generiert wird; jedes Wissenssystem bringt seine eigenen „Regimes der Wahrheit“ hervor. Wenn Systemtheoretiker oder Wissenschaften behaupten, völlig neutral zu beobachten, maskieren sie lediglich die Machtwirkungen, die ihrer eigenen Klassifikationssprache innewohnen.

​Die Sorge vor dogmatischem Aktivismus in der Forschung basiert auf einer Illusion. Anstatt eine unmögliche Wertfreiheit oder eine vermeintlich neutrale „Mitte“ einzufordern, sollte wissenschaftliche Qualität anders definiert werden: Durch Transparenz und Reflexion über die eigenen Perspektiven und Prämissen, methodische Offenheit für Gegenevidenz und die Bereitschaft, sowohl die Funktion als auch die Gerechtigkeit gesellschaftlicher Strukturen kritisch zu hinterfragen.
​Eine Systemik, die sich vor der Frage drückt, wem bestehende Asymmetrien nützen, läuft Gefahr, von einer Analyseform zu einer Ideologie der Anpassung zu verkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tom Levolds Artikel plädiert für eine Neutralität systemischer Praxis und warnt vor gefälliger Gesinnungswissenschaft. Doch indem er ein Ideal wertfreier, beobachtender Distanz als wissenschaftlichen Goldstandard setzt und kritische Ansätze als primär „moralisch motiviert“ einstuft, übersieht er wesentliche erkenntnistheoretische und wissenschaftshistorische Grundlagen.</p>
<p>​Warum seine Position zu kurz greift:</p>
<p>​1. Falsche Prämissen: Geistes- und Professionswissenschaften forschen längst ergebnisoffen nach Funktionen und Ursachen<br />
​Die Behauptung, emanzipatorische oder professionsbezogene Wissenschaftsrichtungen würden nicht nach Ursachen oder Funktionen fragen, zeichnet ein Zerrbild. Disziplinen wie die Soziologie, Gender Studies oder die Kritische Sozialarbeit fragen seit jeher intensiv nach den funktionellen Ursachen von Asymmetrien und Ungleichheit.<br />
​Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Analyserahmen: Während eine reine Systemtheorie im Sinne Luhmanns Asymmetrien oft rein bezogen auf die Systemerhaltung oder Komplexitätsreduktion analysiert, fragen kritische Disziplinen zusätzlich: Welchem Interesse dient diese Funktion? Wer zahlt den Preis für die Stabilität dieses Systems? Dass Wissenschaft den Status quo in seine Bedingungen zerlegt, ist kein Mangel an Ergebnisoffenheit, sondern das Kerngeschäft reflektierter Forschung.</p>
<p>​2. Erkenntnistheoretische Illusion: Wertfreie Neutralität existiert nicht<br />
​Der Ruf nach einem „normativ unvoreingenommenen“ Blick unterschlägt die fundamentale Erkenntnis der Epistemologie: Es gibt keine erkenntnisneutrale Position außerhalb des Gegenstands.<br />
​Jede Wahl des Begriffsapparats (ob man von „Ungleichheit“ oder „funktionaler Asymmetrie“ spricht), jede Wahl der Fragestellung und Methode ist bereits ein normativer Akt, der bestimmte Aspekte beleuchtet und andere unsichtbar macht.<br />
​Die bloße Entscheidung, gesellschaftliche Phänomene ausschließlich auf ihre „Funktion“ hin zu beschreiben, ist keineswegs neutral: Sie hat einen eingebauten Bias zugunsten des Vorhandenen (Konservatismus der Systemerhaltung). Wer die Normativität der eigenen Methode leugnet, betreibt nicht „reinere“ Wissenschaft, sondern verdeckt nur die eigenen blinden Flecken.</p>
<p>​3. Die „politische Mitte“ ist nicht identisch mit Neutralität<br />
​Levold stützt sich auf Untersuchungen (wie die von Manzi), die eine Linksverschiebung im wissenschaftlichen Diskurs attestieren. Hierbei entsteht der Eindruck, eine vermutete „politische Mitte“ sei mit wissenschaftlicher Objektivität gleichzusetzen.<br />
​Ein mathematischer oder politischer Mittelwert zwischen bestehenden Haltungen ist jedoch eine bloße politische Konstruktion – kein Maßstab für Wahrheit. Wissenschaftlicher Fortschritt bestand historisch meist darin, Mehrheitsüberzeugungen und die vermeintlich „neutrale Mitte“ einer Zeit als ideologisch verstellt zu entlarven. Ein wissenschaftlicher Befund wird nicht dadurch unzulässig oder zur „Agendawissenschaft“, dass er politische Relevanz entfaltet oder Ungerechtigkeiten aufdeckt.<br />
​<br />
​Dass Wissenschaft, Macht, Interesse und Praxis unlösbar miteinander verflochten sind, ist in der Philosophie- und Theoriegeschichte umfassend begründet worden:</p>
<p>​Karl Marx (Thesen über Feuerbach, 1845):<br />
In der berühmten 11. These („Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt drauf an, sie zu verändern“) bricht Marx mit der Vorstellung eines rein passiv-beobachtenden Subjekts. Erkenntnis entsteht in der materiellen, gesellschaftlichen Praxis. Eine Wissenschaft, die sich auf das reine Beschreiben der Umstände zurückzieht, verdoppelt nur die bestehenden Verhältnisse, anstatt deren Entstehung und Veränderbarkeit zu begreifen.</p>
<p>​Max Horkheimer (Traditionelle und kritische Theorie, 1937):<br />
Horkheimer unterscheidet die „traditionelle Theorie“ – die Fakten als gegeben hinnimmt und sie wie Naturgesetze wertneutral klassifizieren will – von der „Kritischen Theorie“. Letztere betont, dass die Tatsachen selbst das Ergebnis menschlicher, oft von Macht geprägter Praxis sind. Eine Wissenschaft, die so tut, als stünde sie außerhalb des gesellschaftlichen Gefüges, macht sich unbewusst zum Werkzeug der herrschenden Verhältnisse.</p>
<p>​Jürgen Habermas (Erkenntnis und Interesse, 1968):<br />
Habermas weist nach, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis an spezifische „erkenntnisleitende Interessen“ gebunden ist. Neben dem technischen Interesse der Naturwissenschaften (Verfügbarkeit) und dem praktischen Interesse der Hermeneutik (Verstehen) existiert das emanzipatorische Erkenntnisinteresse. Dieses zielt darauf ab, unhinterfragte Machtverhältnisse und Herrschaftsstrukturen aufzudecken. Emanzipatorischer Anspruch ist daher kein „Betrug“ an der Wissenschaft, sondern eine eigene, legitime Erkenntniskategorie.</p>
<p>​Michel Foucault (Macht und Wissen):<br />
Foucault zeigt, dass Wissen und Macht keine Gegensätze sind. Es gibt kein „reines Wissen“, das frei von Machtbeziehungen generiert wird; jedes Wissenssystem bringt seine eigenen „Regimes der Wahrheit“ hervor. Wenn Systemtheoretiker oder Wissenschaften behaupten, völlig neutral zu beobachten, maskieren sie lediglich die Machtwirkungen, die ihrer eigenen Klassifikationssprache innewohnen.</p>
<p>​Die Sorge vor dogmatischem Aktivismus in der Forschung basiert auf einer Illusion. Anstatt eine unmögliche Wertfreiheit oder eine vermeintlich neutrale „Mitte“ einzufordern, sollte wissenschaftliche Qualität anders definiert werden: Durch Transparenz und Reflexion über die eigenen Perspektiven und Prämissen, methodische Offenheit für Gegenevidenz und die Bereitschaft, sowohl die Funktion als auch die Gerechtigkeit gesellschaftlicher Strukturen kritisch zu hinterfragen.<br />
​Eine Systemik, die sich vor der Frage drückt, wem bestehende Asymmetrien nützen, läuft Gefahr, von einer Analyseform zu einer Ideologie der Anpassung zu verkommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Patrick Burkard		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13411</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patrick Burkard]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 11:36:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13411</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13404&quot;&gt;Juliane Ziegler&lt;/a&gt;.

Also, PR-Texte, &quot;um die eigene Kompetenz darzustellen&quot;, werden ohne Bezahlschranke veröffentlicht und Resultate &quot;journalistischer Profession&quot; mit Bezahlschranke? Auch wenn diese evt., wie hier, schon einen gewissen und durchaus relevanten Gegenstand des öffentlichen Diskurses udn Interesses darstellen, der allerdings sicher nicht massentauglich ist und zu großen Einnahmeströmen führt. Nach dieser Lesart wäre die Konnotation aus meiner Sicht dann schon verständlich und nachvollziehbar, und ich persönlich würde mir an mancher Stelle, nicht nur an dieser, mehr Differenzierung und journalistische Weitsicht wünschen, wenn es um die Entscheidung geht, ob Bezahlschranke oder nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13404">Juliane Ziegler</a>.</p>
<p>Also, PR-Texte, &#8222;um die eigene Kompetenz darzustellen&#8220;, werden ohne Bezahlschranke veröffentlicht und Resultate &#8222;journalistischer Profession&#8220; mit Bezahlschranke? Auch wenn diese evt., wie hier, schon einen gewissen und durchaus relevanten Gegenstand des öffentlichen Diskurses udn Interesses darstellen, der allerdings sicher nicht massentauglich ist und zu großen Einnahmeströmen führt. Nach dieser Lesart wäre die Konnotation aus meiner Sicht dann schon verständlich und nachvollziehbar, und ich persönlich würde mir an mancher Stelle, nicht nur an dieser, mehr Differenzierung und journalistische Weitsicht wünschen, wenn es um die Entscheidung geht, ob Bezahlschranke oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Eia Asen zum 80. Geburtstag von Arist von Schlippe		</title>
		<link>https://systemagazin.com/eia-asen-zum-80-geburtstag/#comment-13410</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arist von Schlippe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:09:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20845#comment-13410</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Eia,
einen großen Glückwunsch zu diesem stolzen Datum. Wir haben ja nicht viele Berührungspunkte, aber ich fühle mich Dir sehr herzlich verbunden.
Auf ein gesegnetes und gesundes neues Jahrzehnt!
Dein
Arist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Eia,<br />
einen großen Glückwunsch zu diesem stolzen Datum. Wir haben ja nicht viele Berührungspunkte, aber ich fühle mich Dir sehr herzlich verbunden.<br />
Auf ein gesegnetes und gesundes neues Jahrzehnt!<br />
Dein<br />
Arist</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Eia Asen zum 80. Geburtstag von Wilhelm Rotthaus		</title>
		<link>https://systemagazin.com/eia-asen-zum-80-geburtstag/#comment-13409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Rotthaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 10:14:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20845#comment-13409</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Eia,
ganz großen Glückwunsch zu deinem 80. Geburtstag, verbunden mit dem Wunsch, dass du auch weiterhin so kreativ und einfallsreich das systemtherapeutische Arbeiten bereicherst! Wir haben uns in den 90er Jahren auf einem kleinen, von mir organisierten Arbeitstreffen in den damals neuen Bundesländern kennengelernt. Du hast über deine tagesklinische Arbeit berichtet und mit deinen Ideen die Vertreter der deutschen universitären Kinder- und Jugendpsychiatrie ziemlich verstört. In der Folgezeit habe ich die viel zu seltenen Begegnungen mit dir immer sehr genossen - zumal wir uns auch wunderbar über Gesang und die Oper austauschen konnten. 
Ich wünsch dir einen schönen Geburtstag und im kommenden Lebensjahrzehnt weiterhin so viel Elan für deine wunderbare Verbindung von engagiertem, ernsthaftem Engagement mit verschmitztem Spaß und Deiner Offenheit für neue Ideen.
Herzlichst
Wilhelm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Eia,<br />
ganz großen Glückwunsch zu deinem 80. Geburtstag, verbunden mit dem Wunsch, dass du auch weiterhin so kreativ und einfallsreich das systemtherapeutische Arbeiten bereicherst! Wir haben uns in den 90er Jahren auf einem kleinen, von mir organisierten Arbeitstreffen in den damals neuen Bundesländern kennengelernt. Du hast über deine tagesklinische Arbeit berichtet und mit deinen Ideen die Vertreter der deutschen universitären Kinder- und Jugendpsychiatrie ziemlich verstört. In der Folgezeit habe ich die viel zu seltenen Begegnungen mit dir immer sehr genossen &#8211; zumal wir uns auch wunderbar über Gesang und die Oper austauschen konnten.<br />
Ich wünsch dir einen schönen Geburtstag und im kommenden Lebensjahrzehnt weiterhin so viel Elan für deine wunderbare Verbindung von engagiertem, ernsthaftem Engagement mit verschmitztem Spaß und Deiner Offenheit für neue Ideen.<br />
Herzlichst<br />
Wilhelm</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Eia Asen zum 80. Geburtstag von Andreas Wahlster		</title>
		<link>https://systemagazin.com/eia-asen-zum-80-geburtstag/#comment-13408</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wahlster]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 07:57:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20845#comment-13408</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Eia,
ich gratuliere Dir herzlich zum runden Geburtstag, den Tom zum Anlass genommen, Dein berufliches und persönliches Engagement ausführlich darzustellen und zu würdigen. Wir sind uns zweimal auf Wokshops in Heidelberg und Ludwigshafen begegnet, einen Besuch in London musste ich leider krankheitsbedingt absagen. Du zeigst mit Deiner Art des Wirkens, dass Konzept und Person untrennbar verbunden sind, einhergehend mit einer Haltung des Respekts, die ebenso provokant anmutende Kommentare beinhaltet. Als Berliner Kind bist Du dafür besonders prädestiniert. Deine Pionierarbeit in der jahrelangen Entwicklung der Multi Familien Therapie zu einem Ansatz, der in verschiedensten psychosozialen Arbeitsfeldern zur Anwendung gebracht werden kann, kann garnicht genug bzw. angemessen gewürdigt werden. Du bist ein im bestem Sinne unruhiger Geist mit einem grossen Herz und scharfem Verstand. Beeindruckt haben mich auch deine Reflexionen zur Entwicklung eures Teams im Marlborough Cultural Therapy Centre. Sie sind für mich ein Beispiel von Beobachtungen II. Ordnung, die im besten Fall einen Unterschied machen hin zu neuen Blicken auf sich selbst und die Kontexte, die (mit)wirken. Mit Dankbarkeit und einem Augenzwinkern wünsche ich Dir einen tollen Festtag und grüße Dich herzlich, Andreas Wahlster]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Eia,<br />
ich gratuliere Dir herzlich zum runden Geburtstag, den Tom zum Anlass genommen, Dein berufliches und persönliches Engagement ausführlich darzustellen und zu würdigen. Wir sind uns zweimal auf Wokshops in Heidelberg und Ludwigshafen begegnet, einen Besuch in London musste ich leider krankheitsbedingt absagen. Du zeigst mit Deiner Art des Wirkens, dass Konzept und Person untrennbar verbunden sind, einhergehend mit einer Haltung des Respekts, die ebenso provokant anmutende Kommentare beinhaltet. Als Berliner Kind bist Du dafür besonders prädestiniert. Deine Pionierarbeit in der jahrelangen Entwicklung der Multi Familien Therapie zu einem Ansatz, der in verschiedensten psychosozialen Arbeitsfeldern zur Anwendung gebracht werden kann, kann garnicht genug bzw. angemessen gewürdigt werden. Du bist ein im bestem Sinne unruhiger Geist mit einem grossen Herz und scharfem Verstand. Beeindruckt haben mich auch deine Reflexionen zur Entwicklung eures Teams im Marlborough Cultural Therapy Centre. Sie sind für mich ein Beispiel von Beobachtungen II. Ordnung, die im besten Fall einen Unterschied machen hin zu neuen Blicken auf sich selbst und die Kontexte, die (mit)wirken. Mit Dankbarkeit und einem Augenzwinkern wünsche ich Dir einen tollen Festtag und grüße Dich herzlich, Andreas Wahlster</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Wolfgang Röttsches		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Röttsches]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 16:12:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13406</guid>

					<description><![CDATA[Danke Tom für diesen Beitrag und den Link zu dem Zeit Artikel von Nassehi und Saake.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tom für diesen Beitrag und den Link zu dem Zeit Artikel von Nassehi und Saake.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Sabine Klar		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13405</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine Klar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:20:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13405</guid>

					<description><![CDATA[Danke für deine differenzierte Herangehensweise an schwierige Themen lieber Tom
Allesliebe
Sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deine differenzierte Herangehensweise an schwierige Themen lieber Tom<br />
Allesliebe<br />
Sabine</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Wenn Gleichheit zum Dogma wird. Das Problem der Agendawissenschaften von Juliane Ziegler		</title>
		<link>https://systemagazin.com/wenn-gleichheit-zum-dogma-wird-das-problem-der-agendawissenschaften/#comment-13404</link>

		<dc:creator><![CDATA[Juliane Ziegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:23:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20837#comment-13404</guid>

					<description><![CDATA[Danke für diesen informativen Artikel! Was mich jedoch aufregt, ist Ihr mehrfacher negativ konnotierter Hinweis auf „Bezahlschranken“. Ich bin selbst Journalistin und frage Sie nun einmal ganz direkt: Arbeiten Sie gern für lau? Es gibt einen Unterschied zwischen PR-Texten, um die eigene Kompetenz darzustellen und journalistischer Profession - wie Sie sicher wissen. Im ersten Fall entstehen die Einnahmen an anderer Stelle - und im zweiten…? 
Danke für Ihr Verständnis und beste Grüße 
Juliane Ziegler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen informativen Artikel! Was mich jedoch aufregt, ist Ihr mehrfacher negativ konnotierter Hinweis auf „Bezahlschranken“. Ich bin selbst Journalistin und frage Sie nun einmal ganz direkt: Arbeiten Sie gern für lau? Es gibt einen Unterschied zwischen PR-Texten, um die eigene Kompetenz darzustellen und journalistischer Profession &#8211; wie Sie sicher wissen. Im ersten Fall entstehen die Einnahmen an anderer Stelle &#8211; und im zweiten…?<br />
Danke für Ihr Verständnis und beste Grüße<br />
Juliane Ziegler</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Zum Tod von Silvia Staub-Bernasconi von Peter Ebel		</title>
		<link>https://systemagazin.com/zum-tod-von-silvia-staub-bernasconi/#comment-13398</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Ebel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 22:04:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://systemagazin.com/?p=20824#comment-13398</guid>

					<description><![CDATA[Am 05. August 2026 habe Ich gelesen, dass Silvia &quot;kurz&quot; zuvor im Juli verstorben ist! Am 12. Mai hatte Ich ihr per E-Mail zum 90. Geburtstag gratuliert; um ein Telefonat gebeten -  und ungewöhnlich, ob ihrer persönlichen Zuverlässigkeit, keine Rückmeldung von ihr erhalten: Ich war irritiert; besorgt ...

Deine, lieber Tom, posthume Würdigung von Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi &quot;berührt&quot; mich persönlich sehr!! Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik der TU Berlin habe Ich Silvia 1996 während ihrer wissenschaftlichen Aussprache zu Ihrer Habilitation erstmalig persönlich erlebt und etwas später wurde sie Professorin dort; wir wurden KollegInnen und FreundInnen!! Herzlich gern erinnere Ich &quot;unsere&quot; Diskussionen, Diskurse, Kontroversen und privaten Gesprächen (in Präsenz und per Telefonat) zu &quot;unseren&quot; jeweiligen Theorie- und Praxisbezügen: &quot;systemistisch&quot; : &quot;systemisch-konstruktivistisch&quot;!? Vor zehn Jahren durfte Ich Silvia als einer von mehreren LaudatorInnen ehren: &quot;Symposium zu ihrem 80. Geburtstag an der Alice Salomon Hochschule, Berlin&quot;. Silvia war oft zu Gast in meinem privaten Kontext: die Fotos von diesen schönen Momenten werde Ich weiterhin persönlich bewahren und ihre Publikationen in der Bibliothek meines Instituts weiterhin ehren!

Ich kondoliere auf diesem Weg Ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn, ihren weiteren Familienangehörigen, ihren &quot;WegbegleiterInnen&quot; ...

Peter Ebel, Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 05. August 2026 habe Ich gelesen, dass Silvia &#8222;kurz&#8220; zuvor im Juli verstorben ist! Am 12. Mai hatte Ich ihr per E-Mail zum 90. Geburtstag gratuliert; um ein Telefonat gebeten &#8211;  und ungewöhnlich, ob ihrer persönlichen Zuverlässigkeit, keine Rückmeldung von ihr erhalten: Ich war irritiert; besorgt &#8230;</p>
<p>Deine, lieber Tom, posthume Würdigung von Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi &#8222;berührt&#8220; mich persönlich sehr!! Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik der TU Berlin habe Ich Silvia 1996 während ihrer wissenschaftlichen Aussprache zu Ihrer Habilitation erstmalig persönlich erlebt und etwas später wurde sie Professorin dort; wir wurden KollegInnen und FreundInnen!! Herzlich gern erinnere Ich &#8222;unsere&#8220; Diskussionen, Diskurse, Kontroversen und privaten Gesprächen (in Präsenz und per Telefonat) zu &#8222;unseren&#8220; jeweiligen Theorie- und Praxisbezügen: &#8222;systemistisch&#8220; : &#8222;systemisch-konstruktivistisch&#8220;!? Vor zehn Jahren durfte Ich Silvia als einer von mehreren LaudatorInnen ehren: &#8222;Symposium zu ihrem 80. Geburtstag an der Alice Salomon Hochschule, Berlin&#8220;. Silvia war oft zu Gast in meinem privaten Kontext: die Fotos von diesen schönen Momenten werde Ich weiterhin persönlich bewahren und ihre Publikationen in der Bibliothek meines Instituts weiterhin ehren!</p>
<p>Ich kondoliere auf diesem Weg Ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn, ihren weiteren Familienangehörigen, ihren &#8222;WegbegleiterInnen&#8220; &#8230;</p>
<p>Peter Ebel, Berlin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
