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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Familiendynamik 2015

Heft 1

Fischer, Hans Rudi & Michael Göhlich (2015): Schule + Familie = Spannung, Kooperation, Mimesis. In: Familiendynamik 40 (1): 1-1.

Graßhoff, Gunther (2015): Wenn die Familie in die Schule kommt. Ein elternbezogener Blick auf den Übergang in die Grundschule. In: Familiendynamik 40 (1): 4-11.

abstract: Auch wenn aktuell das Verhältnis von Familie und Schule unter dem Stichwort von Bildungspartnerschaft sich neu auszutarieren scheint, sind strukturell jedoch überwiegend die Differenzen dieser beiden pädagogischen Institutionen in der Vergangenheit hervorgehoben worden. Aufgrund von bildungspolitischen Veränderungen vor allem mit Einführung der Ganztagsschule verschieben sich die Grenzen des Familien- und des Bildungssystems. Familien müssen mit dieser in den privaten Raum diffundierenden Schule umgehen und erleben hierdurch neue Entlastungen wie zusätzliche Herausforderungen. Mit diesen Vorannahmen wird in diesem Beitrag auf den Start von Familien in das Bildungssystem geblickt und damit der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule beleuchtet. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass dieser Übergang nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern und das Familiensystem eine Bewältigungsaufgabe darstellt. Die Herausforderungen für Familien werden analytisch beschrieben und Formen der Unterstützung für Familien herausgearbeitet.

Idel, Till-Sebastian & Kerstin Rabenstein (2015): Familiarisierungspraktiken am Beispiel der Ganztagsschule. In: Familiendynamik 40 (1): 12-19.

abstract: Das Verhältnis zwischen der modernen Schule und Familie ist von jeher spannungsreich. Mit der funktionalen Ausdifferenzierung der modernen Gesellschaft einher geht die Ausdifferenzierung von Erziehungsaufgaben. Erzieht Schule im Sinne eines Leistungsuniversalismus, ist es die Familie, in der die Sorge füreinander gelernt werden soll. Mit der gegenwärtigen Veränderung von Schulen hin zu Ganztagsschulen verschieben sich diese Zuständigkeiten. In der Schule sind mehr und mehr Praktiken, die uns aus dem familialen Raum vertraut erscheinen, zu beobachten. Der Beitrag beschreibt die Befunde aus einem Forschungsprojekt und diskutiert mögliche Konsequenzen der Ergebnisse.

Sandring, Sabine (2015): Familiale und schulische Anerkennungsräume. Die Bedeutung primärer emotionaler Anerkennungsbedürftigkeit für schulisches Versagen. In: Familiendynamik 40 (1): 20-29.

abstract: In diesem Beitrag werden Schule und Familie aus einer anerkennungstheoretischen Perspektive betrachtet. Neben der sozialräumlichen Lagerung und der damit verbundenen Schulferne oder Schulnähe familialer Praktiken ist die Qualität der primären emotionalen Anerkennungsbeziehungen innerhalb der Familie von besonderer Bedeutung für problembehaftete schulische Karrieren und schulisches Scheitern. Es wird anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht, wie die über die individuelle Anerkennungsgeschichte eingebrachten Anerkennungsansprüche im schulischen Raum aufgenommen werden und sich im Zusammenspiel mit schulisch gewährten Anerkennungs- und Interaktionsbezügen entwickeln und welche Bedeutung dieses Zusammenspiel für die Entstehung und Prozessierung von schulischem Scheitern haben kann. Abschließend wird eine anerkennungstheoretische Beschreibung von Schulversagen vorgeschlagen.

Haag, Ludwig (2015): Nachhilfe im Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus – wirklich im Spannungsfeld? In: Familiendynamik 40 (1): 30-37.

abstract: In öffentlichen Diskussionen zum Thema Nachhilfeunterricht geht es neben der Frage nach der Wirksamkeit vor allem um die Frage nach der Verbreitung. In einem gut funktionierenden Schulsystem sollte dieser Anteil nicht so hoch sein, so der allgemeine Grundtenor. Die Bewertung der Verbreitung ist nicht unabhängig von den Gründen zu sehen, weshalb Nachhilfe in Anspruch genommen wird. Allzu schnell werden hierfür Unzulänglichkeiten, auch Enttäuschungen und negative Erfahrungen konkret mit den Schulen vor Ort vorgebracht. Bei diesem Lamento kommen die Motive der Eltern etwas zu kurz, die individuell mit der Inanspruchnahme von Nachhilfe für ihr Kind auch auf die Leistungsorientierung in unserer Gesellschaft reagieren, indem sie ihrem Kind beste Startchancen ermöglichen wollen. Unterschiedliche Spannungsfelder werden sichtbar, die hier analysiert werden.

Perel, Esther (2015): Erotische Fantasien neu betrachtet: Von der Tragödie zum Triumph. In: Familiendynamik 40 (1): 38-45.

abstract: Viele Menschen nähern sich ihrer erotischen Gedankenwelt mit großer Beklemmung, weil sie die Inhalte ihrer Fantasien im Kontext einer Liebesbeziehung für unangemessen halten. Aufgrund kultureller Tabus kann bereits der Gedanke, sexuelle Fantasien zur Sprache zu bringen, Unbehagen und Scham hervorrufen. Dabei können diese eine sehr gute Möglichkeit bieten, Beziehungs- und intrapsychische Konflikte des Begehrens und der Intimität kreativ zu überwinden. Therapeuten können Paaren helfen, Fantasien als Narrativ zu betrachten, das einen sicheren Raum für lustvolles Erleben schafft und so ihre Liebesbeziehung neu belebt. Dafür werden die Bedeutungen von Fantasien entschlüsselt, wobei diese mehr als Träume oder komplexe symbolische Strukturen und weniger als wörtlich zu nehmende Skripte geheimer erotischer Absichten verstanden werden. Werden die Tiefe, die Komplexität und die heilsamen Qualitäten erotischer Imagination entfaltet, können sexuelle Fantasien als ein Schauplatz des aktiven Handelns und der Rettung betrachtet werden. Dort können sich die Machtverhältnisse bezüglich früherer Erfahrungen der Entmutigung, der Niederlage und gar der Traumatisierung ändern. Im folgenden Fall werden systemtherapeutische sowie psychodynamische und körperorientierte Methoden bei der Arbeit mit sexuellen Fantasien mit Paaren beschrieben.

Jakob, Peter (2015): Kindfokussierte Familientherapie mit gewaltlosem Widerstand. Die notvolle Stimme des aggressiven Kindes – von der Beziehungsgeste zur Wiederherstellung elterlicher Sensibilität. In: Familiendynamik 40 (1): 46-55.

abstract: Beim Elterncoaching mit gewaltlosem Widerstand (GLW) handelt es sich um ein Therapieverfahren, das für gewalttätige, aggressive, kontrollierende und selbstdestruktive Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen entwickelt worden ist. Vor dem Hintergrund der Arbeit in Kontexten, in denen es Kindesmisshandlung gegeben hat, werden in diesem Artikel die theoretischen Grundlagen, das Ethos und die methodische Anwendung einer vom Autoren entwickelten Integration kindfokussierter Familientherapie mit dem GLW vorgestellt. Insbesondere wird der Begriff des »Sorgedialoges« herausgearbeitet; ein Kommunikationsprozess, bei dem psychische Grundbedürfnisse des Kindes und die Reaktionsfähigkeit der Eltern oder Erzieherinnen auf diese Bedürfnisse zum Ausdruck kommen. Der Artikel untersucht eine Reihe von Faktoren, die zum Einbruch des Sorgedialoges führen, indem sie sich hinderlich auf das Signalisieren von Not durch das Kind auswirken sowie die elterliche Reaktionsfähigkeit einschränken, und skizziert Methoden, die zur Reaktivierung des Sorgedialoges beitragen. Diese Methoden sollen Eltern darin unterstützen, sich mit der Verwendung von Versöhnungs- bzw. Beziehungsgesten für die unbefriedigten Grundbedürfnisse des Kindes zu sensibilisieren.

Meyer-Legrand, Ingrid & Gabriele Lorenz-Rogler (2015): Kriegsenkel in der Therapie. Gabriele Lorenz-Rogler sprach für die Familiendynamik mit Ingrid Meyer-Legrand. In: Familiendynamik 40 (1): 56-60.

Schmitt, Alain (2015): Viele systemische Theoriegebäude – Vielfältige systemische Praxis. Replik auf die Repliken. In: Familiendynamik 40 (1): 62-65.

Hafen, Martin (2015): Prävention – über- und unterschätzt. Replik zu »Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Prävention im 21. Jahrhundert« von Bruno Hildenbrand in der Familiendynamik. In: Familiendynamik 40 (1): 66-68.

Rettweiler, Frank (2015): Der besondere Fall: Zähmung der Monster – eine systemische Trauma-Lösung. In: Familiendynamik 40 (1): 70-73.

Schlippe, A. von (2015): In bewegten Zeiten mit voller Kraft voraus. Die Familiendynamik 1996 – 2000. In: Familiendynamik 40 (1): 74-77.

Weyand, Gabriele (2015): FilmDynamik: Her: Verliebt in einen Computer – oder was es heißt, ein Mensch zu sein. In: Familiendynamik 40 (1): 78-81.

Fischer, Hans Rudi (2015): Rezension – Andrea Köhler-Ludescher (2014): Paul Watzlawick – die Biografie. Die Entdeckung des gegenwärtigen Augenblicks. Bern (Hans Huber). In: Familiendynamik 40 (1): 82-84.

Selva, Gabriella (2015): Rezension – András Wienands (Hrsg.) (2014): System und Körper. Der Körper als Ressource in der systemischen Praxis. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Familiendynamik 40 (1): 85-86.

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Heft 2

Borst, Ulrike (2015): Editorial: Körper-Zeichen, systemisch reloaded. In: Familiendynamik 40 (2): 89-89.

Fischer, Hans Rudi, Ulrike Borst & Schlippe, A. von (2015): Stellungnahme der Herausgeber. In: Familiendynamik 40 (2): 90-90.

Geuter, Ulfried (2015): Körpererleben und Selbsterleben. Grundlagen der Körperpsychotherapie. In: Familiendynamik 40 (2): 94-105.

abstract: Ausgehend von der Geschichte der körperpsychotherapeutischen Schulen beschreibt der Beitrag in vier Thesen Grundlagen der Körperpsychotherapie. Diese wird als ein erlebniszentriertes Therapieverfahren vorgestellt, das das erlebende Subjekt in seinem Lebensprozess in den Mittelpunkt der Therapie stellt und das Körpererleben als einen zentralen Zugang zum Selbsterleben versteht.

Atkinson, Brent J. (2015): Achtsamkeit und die gekonnte Steuerung von Paarbeziehungen. In: Familiendynamik 40 (2): 106-117.

abstract: Das bewusste Bemühen darum, Paarbeziehungen zu verbessern, greift vielfach zu kurz. Beziehungen gekonnt zu steuern hängt nämlich ebenso stark von automatischen inneren Prozessen ab, die unbewusst ablaufen, wie von willentlichen Anstrengungen. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass sich durch bestimmte geistige Übungen, die sogenannte Achtsamkeitsmeditation, die Art und Weise verbessern kann, wie das Gehirn beziehungsrelevante Erkenntnisse und Verhaltensweisen automatisch verarbeitet und organisiert. Achtsamkeitstraining scheint strukturelle und funktionelle Veränderungen in neuronalen Netzwerken zu fördern, die Aufmerksamkeit vermitteln, physiologische Erregung und Emotionen regulieren und die Empathiefähigkeit steigern. Nach einer Einschätzung verhaltensbezogener Vorteile und neuronaler Veränderungen, die jeweils mit Achtsamkeitsübungen in Verbindung stehen, werden Methoden erkundet, wie Achtsamkeitstraining in die Paartherapie integriert werden kann.

Tschacher, Wolfgang & Maja Storch (2015): Embodiment und Kommunikation. Der Körper im Fokus von Beratung und Therapie. In: Familiendynamik 40 (2): 118-127.

abstract: In der Psychologie wird zunehmend der Gesichtspunkt des Körperbezugs psychischer Prozesse hervorgehoben. Diese Embodiment-Perspektive berücksichtigt die Tatsache, dass die Psyche stets im Körper eingebettet ist, wodurch alle Kognitionen, Emotionen und Handlungen des Individuums, oft implizit und unterschwellig, beeinflusst werden. Dies hat klare Implikationen auch für soziale Interaktion und kommunikatives Handeln, insbesondere im Rahmen von Psychotherapie. Embodiment zeigt sich etwa als nonverbale Synchronie der Körperbewegung in der psychotherapeutischen Interaktion. Körperbezogene Wirkfaktoren sind bislang zu wenig beachtete Teile des Therapieprozesses, auch wenn sie traditionell besonders in der systemischen Arbeit (etwa bei Skulpturarbeit und Systemaufstellungen) eine Rolle spielen. Aus eigenen Arbeiten im Rahmen des Zürcher Ressourcenmodells, der Wirkfaktorforschung und des Ansatzes der Embodied Communication werden einzelne Techniken beschrieben, wie etwa das Markieren und das AAO-Geschenk. Wir schlagen vor, körperbasierte Wirkfaktoren der Psychotherapie stärker zu gewichten und zu einem Fokus künftiger Forschung zu machen.

Cordes, Ansgar & Ulrich Schultz-Venrath (2015): Mentalisieren im System. Anwendungsbezogene Fragen in der mentalisierungsbasierten Familien- und Paartherapie. In: Familiendynamik 40 (2): 128-141.

abstract: Die Anwendung mentalisierungsbasierter Interventionen ist ein hoffnungsvoller neuer Ansatz in der Paar- und Familientherapie. Dabei stehen vor allem praktische Fragen im Mittelpunkt: Wie lassen sich Therapieziele so formulieren, dass Mentalisieren gefördert wird? Wie können Interventionen auf besondere Widerstandsphänomene in der Paar- und Familientherapie zugeschnitten werden? Wie kann der Sitzungsabschluss mithilfe von mentalisierungsbasierter therapeutischer Haltung gestaltet werden? Zu guter Letzt gehen wir auf mögliche Widersprüche oder Ergänzungen bei der Kombination systemtheoretischer und mentalisierungsbasierter Therapieansätze ein. Aus unserer Sicht erfahren beide Haltungen einige Modifikationen und Präzisierungen in ihrer gekoppelten Anwendung.

Funcke, Dorett (2015): Homosexuelle Paare als Pflegeeltern. Ein Beitrag aus der fallrekonstruktiven Familienforschung. In: Familiendynamik 40 (2): 142-153.

abstract: Im Beitrag geht es um eine neue Familienkonstellation, mit der zunehmend auch soziale Fachkräfte in den Jugendämtern, zentralen Adoptionsstellen und Beratungseinrichtungen konfrontiert sind. Es geht um die gleichgeschlechtliche Pflegefamilie. In einem ersten Teil wird in den Gegenstand dieser unkonventionellen Familienform eingeführt, in dem juristische Aspekte, statistische Angaben und Vermittlungsweisen dargestellt werden. Im zweiten Teil geht es um den Fall einer gleichgeschlechtlichen männlichen Pflegefamilie. Es werden die für diesen Fall typischen Organisationsweisen, ein familiales Zusammenleben als gleichgeschlechtliche Pflegefamilie zu gestalten, an drei Aspekten herausgearbeitet: am Arbeitsteilungsarrangement des Paares, an der Anredepraxis und am Deutungsmuster, das das gleichgeschlechtliche Paar als seine Familienform gewählt hat. An diesen Handlungsweisen, die deutlich werden lassen, wie das gleichgeschlechtliche Männerpaar auf die unkonventionelle familiale Ausgangslage reagiert, wird ersichtlich, dass auch die gleichgeschlechtliche Pflegefamilie an Strukturen der Kernfamilie orientiert sein kann.

Anonyma (2015): Selbsterfahrung mit der Selbsterfahrung oder: die systemische Volkshochschule. In: Familiendynamik 40 (2): 154-156.

Hildenbrand, Bruno (2015): Replik zu »Prävention – über- und unterschätzt«. In: Familiendynamik 40 (2): 158-159.

Rousmaniere, Tony & Scott MIller (2015): Warum die meisten Therapeuten nur durchschnittlich sind (und was wir dagegen tun können). Tony Rousmaniere im Gespräch mit Scott Miller. In: Familiendynamik 40 (2): 160-167.

Preusker, Bärbel & Marina Reck (2015): Tanz- und Bewegungstherapie wirkt, wo Verstand und Leistungsorientierung im Weg stehen. Fallverlauf eines depressiven Patienten. In: Familiendynamik 40 (2): 168-171.

Baumann, Sebastian (2015): Fenster zum Neuen. In: Familiendynamik 40 (2): 172-173.

Vogd, Werner (2015): Inszenierung – ein Drama in drei Akten. In: Familiendynamik 40 (2): 174-176.

Borst, Ulrike (2015): Generationenwechsel und Erkenntnisschleifen. Die Familiendynamik 2001 – 2005. In: Familiendynamik 40 (2): 177-180.

Frick, Jürg (2015): Rezension – Bernhard Strauß (2014): Bindung. Gießen (Psychosozial). In: Familiendynamik 40 (2): 181-182.

Ritter, Hans (2015): Rezension – Erhard Wedekind & Hans Georgi (2014): Identität und Aufgabe. Gruppen, Teams und Leitungskräfte in der systemischen Werkstatt. Berlin (xenomoi). In: Familiendynamik 40 (2): 182-183.

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Heft 3

Oestereich, Cornelia & Arist von Schlippe (2015): Editorial: Transkulturelle Perspektiven. In: Familiendynamik 40 (3): 185-185.

Gergen, Kenneth J. (2015): Beziehungsethik in den helfenden Berufen. In: Familiendynamik 40 (3): 188-196.

abstract: Traditionelle Ethikcodes im Therapiebereich heben normalerweise die Verantwortung für das Wohl des Klienten besonders hervor. In einer zunehmend vielfältiger werdenden Welt können jedoch die Kriterien für das, was als »Wohl« definiert wird, in Konflikt geraten: Was für den einen gut ist, muss es nicht für den anderen sein. Zudem können die ethischen Vorstellungen des Therapeuten mit denen des Klienten in Konflikt geraten. Unter dieser Prämisse führe ich ethische Orientierungen auf Beziehungsprozesse zurück. Es zeigt sich, dass unsere ethische Haltung als Beziehungsethik betrachtet werden sollte, denn Beziehungen sind die Grundlage jeder Ethik. Schließlich zeige ich auf, wie die Beziehungsethik den traditionellen Fokus des Klientenwohls um alternative therapeutische Methoden ergänzen kann.

Hegemann, Thomas (2015): Diversity-Management oder: Wie kann Unterschiedlichkeit zur Entwicklung von Servicequalität in psychosozialen Dienstleistungsunternehmen genutzt werden? In: Familiendynamik 40 (3): 198-207.

abstract: In diesem Beitrag werden Grundlagen des Diversity-Managements skizziert und seine Verbindungen mit systemischen Ansätzen und Kulturkonzepten beleuchtet. Vor allem wird ein Modell vorgestellt, das Führungskräften einen Handlungsleitfaden bietet, Veränderungsprozesse in Organisationen derart zu gestalten, dass Unterschiedlichkeit zur Entwicklung von Servicequalität nachhaltiger genutzt werden kann. Es wird dabei auf psychosoziale Dienstleister fokussiert, da systemische Therapie und Beratung im Wesentlichen dort angeboten werden.

Da Silva, Patricia Fernandes (2015): Was hat die Kultur damit zu tun? Die andere Frau: Eine Untersuchung von Mehrfachbeziehungen in Luanda. In: Familiendynamik 40 (3): 208-219.

abstract: Der Artikel beruht auf Da Silvas Dissertation mit dem gleichen Titel. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass in Luanda, der Hauptstadt Angolas, eine Diskussion über den Einfluss der Kultur auf Programme zur HIV/AIDS-Prävention begonnen habe, und zwar aus der Sicht von Frauen in Luanda. Diese Feststellung beruht auf den eigenen multikulturellen Erfahrungen der Autorin, auf persönlichen Erzählungen und Erfahrungen der Studienteilnehmerinnen sowie auf der konstruktionistischen Erkenntnistheorie. Durchgeführt wurde die Studie auf der Basis von Grounded Theory, d. h. die Theorie wurde aus den Daten heraus entwickelt. Dazu wurden unterschiedliche Datenquellen, z. B. Interviews mit Teilnehmerinnen, Schriftstücke, Medienberichte usw. herangezogen. Ein wichtiges Fazit der Arbeit: Die Diskussion hat gerade erst begonnen und sollte fortgesetzt werden. Aus dem Datenmaterial ergibt sich zudem, dass die Kultur eine entscheidende Rolle dabei spielt, ob öffentliche Programme zur Gesundheitsprävention, insbesondere zur HIV/AIDS-Prävention, in Luanda erfolgreich sind oder scheitern. Ein weiteres Fazit der Arbeit ist es, dass ein Ansatz allein nicht übergreifend funktioniert, sondern dass jede Intervention auf ihren besonderen kulturellen und sozialen Kontext hin angepasst werden muss.

Bade, Klaus J. (2015): Zwanzig Jahre »Manifest der Sechzig: Deutschland und die Einwanderung« (1993). In: Familiendynamik 40 (3): 220-231.

abstract: Der Weg zur Akzeptanz von Einwanderungsland und Einwanderungsgesellschaft wurde in Deutschland im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts erschwert durch die politische Grundsatzdebatte, ob Deutschland ein »Einwanderungsland« sei, während sich im Alltag des gesellschaftlichen Lebens bereits unverkennbar eine kulturell vielfältige Einwanderungsgesellschaft entfaltete. In den letzten Jahren hat sich dieses Missverhältnis zwischen öffentlicher Wahrnehmung und politischer Gestaltung umgekehrt: Unter dem Druck des demographischen Wandels und dem daraus abgeleiteten Erfordernis starker Zuwanderungen ist die migrationsrechtliche Öffnung für Zuwanderung der öffentlichen Wahrnehmung davongeeilt, was erneut zu starken Irritationen führt. Die Erhaltung des kulturellen und sozialen Friedens in der Einwanderungsgesellschaft in Deutschland hängt mit davon ab, dass es gelingt, die sozialen und mentalen Folgeprobleme des schweren Wegs zu Einwanderungsland und Einwanderungsgesellschaft zu begrenzen. Nicht minder wichtig ist es, die Akzeptanz für die auch künftig nötigen starken Zuwanderungen zu sichern. Sie werden vor allem aus Drittländern fernab Europas und damit auch aus anderen Kulturräumen stammen. In Kreisen der Mehrheitsbevölkerung aber grassieren Sozial- und Kulturängste. Deshalb ist hier viel Informations-, Vermittlungs- und Überzeugungsarbeit nötig. Die Politik hat ihre dazu nötige Bringschuld damals wie heute nur bedingt erfüllt.

Omer, Haim & Dan Dolberger (2015): »Dann bringe ich mich eben um …«. Gewaltloser Widerstand mit Eltern angesichts der Suizidandrohung eines Kindes. In: Familiendynamik 40 (3): 232-245.

abstract: Mit Hilfe des gewaltlosen Widerstands werden Eltern unterstützt, die sich mit Suizidandrohungen von Kindern bzw. Adoleszenten konfrontiert sehen. Die Behandlung hilft den Eltern, aus einer Position der Hilflosigkeit zurück zur elterlichen Präsenz zu gelangen, von Isolation zu Verbundenheit, von Unterwerfung zum Widerstand, von Eskalation zur Selbstkontrolle, von Distanzierung und Feindseligkeit zu Fürsorge und Unterstützung. Das Ziel des Konzepts ist, den Eltern zu helfen, konstruktiv mit der Bedrohung umzugehen. Besonders wichtig ist es, dabei auch das Leid der Eltern miteinzubeziehen. Das Vorgehen ist auch dann realisierbar, wenn ein junger Mensch, der mit Suizid droht, nicht zu einer Mitarbeit bereit ist.

Metzger, Marius, Reinhard Ilona & Livia Wettach (2015): Kinder lösen sich ab – nicht immer nach Plan der Eltern. Eine Studie zu Ablösungsaktivitäten in Eltern-Kind-Beziehungen. In: Familiendynamik 40 (3): 246-253.

abstract: In der vorliegenden Studie wurden Unterschiede zwischen erlaubter und faktischer Ablösung von den Eltern durch deren jugendliche Kinder in den Lebensbereichen Freundschaft, Bewegungsfreiheit, Vergnügungen und Lebensführung untersucht. Zu deren Erhebung wurde mittels eines geschichteten Klumpenverfahrens eine für die Zentralschweiz repräsentative Stichprobe von jungen Frauen (n = 309) und jungen Männern (n = 370) im Alter zwischen 18 und 25 Jahren gezogen. Anhand eines aus 29 Items bestehenden Fragebogens wurden relevante Ablösungsaktivitäten retrospektiv erfragt und anschließend einer inferenzstatistischen Auswertung unterzogen. Die Ergebnisse der Studie belegen signifikante Unterschiede zwischen erlaubter und faktischer Ablösung von den Eltern in den Bereichen Bewegungsfreiheit, Vergnügungen und Lebensführung, nicht aber im Bereich Freundschaften. Es ließen sich geschlechtsspezifische Unterschiede im Elternhandeln in den Bereichen Freundschaften und Lebensführung nachweisen. In den Bereichen Bewegungsfreiheit und Vergnügungen scheinen Eltern Mädchen und Jungen dagegen nicht unterschiedlich zu behandeln. Diese Befunde stützen die intermediäre Position in der Genderforschung, wonach die Verortung von Heranwachsenden im gesellschaftlich etablierten System der Zweigeschlechtlichkeit für beiderlei Geschlechter sowohl Erfahrungen von Gleichheit als auch Ungleichheit bedeutet.

Jansen, Till (2015): Zurück-Geschaut – Georg Simmel: Geld, das befreit und entwurzelt. In: Familiendynamik 40 (3): 254-257.

Kowalczyk, Achim (2015): Rezension – Joseph Rieforth & Gabriele Graf (2014): Tiefenpsychologie trifft Systemtherapie. Eine besondere Begegnung. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Familiendynamik 40 (3): 258-259.

Molter, Haja (2015): Zum Tode von Luigi Boscolo (1932 – 2015). In: Familiendynamik 40 (3): 260-260.

Funcke, Dorett, Inge Singer-Rothöft & Wolfgang Loth (2015): Leserbriefe. In: Familiendynamik 40 (3): 261-263.

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Heft 4

Fischer, Hans Rudi & Ulrike Borst (2015): Editorial: Älter werden und altern. In: Familiendynamik 40 (4): S. 265-265.

Kunz, Ralph (2015): Das Glück im Unglück der späten Jahre. Alter(n) als Vexierbild. In: Familiendynamik 40 (4): S. 268-275.

abstract: Auch wer das Glück hat, alt zu werden, stirbt am Ende doch. Kann man mit einer solchen Aussicht glücklich alt werden? Oder ist am Ende die Endlichkeit gar kein Unglück, sondern das, was das Altern erst glücken lässt? Altern und Alter werden seit jeher höchst ambivalent erlebt. Theodor Fontanes Roman Der Stechlin verarbeitet das Glück im Unglück in subtiler, berührender und unterhaltsamer Weise. In der Gestalt des Majors a. D. Dubslav Stechlin schafft sich der Dichter ein Alter Ego, das die eigenen zweifelnden Stimmen versammelt. Am Ende ist der Protagonist kein Held – weder Übermensch noch frommer Christ, sondern ein Mensch, der durch die Gabe der Mitmenschlichkeit lernt, die Erfahrung von Ambivalenz und die damit einhergehenden Ungewissheiten auszuhalten.

Riehl-Emde, Astrid (2015): Vom dritten zum vierten Lebensalter: Was gibt’s Neues in der Therapie mit alternden Paaren? In: Familiendynamik 40 (4): S. 276-285.

abstract: Langzeitehen alter Paare sind bisher kaum untersucht, gewinnen infolge der demographischen Entwicklung allerdings immer mehr an Bedeutung. Weil die Folgen körperlicher, kognitiver und psychischer Veränderungen sich vor allem in den Beziehungen zu den Nächsten (Partner, Kinder) zeigen, ist es an der Zeit, sich auch mit den Möglichkeiten von Paarberatung und -therapie für das dritte und vierte Lebensalter zu befassen. Der vorliegende Beitrag basiert zum einen auf empirischen Befunden, zum anderen auf Erfahrungen aus Beratung und Therapie mit Paaren (60+). Das Fallbeispiel eines hochbetagten Paares veranschaulicht Themen und Herangehensweisen im vierten Lebensalter.

Hammer, Eckart (2015): Schlaglichter auf das Alter(n) des Mannes. In: Familiendynamik 40 (4): S. 286-295.

abstract: Die Alter(n)sfragen des Mannes sind bislang sozialwissenschaftlich wenig erhellt. Die Berufsaufgabe und der Übergang in den Ruhestand sind besondere Herausforderungen für die Identität des Mannes. Im nachberuflichen Leben geht es insbesondere um sinnstiftende Tätigkeiten sowie um eine Neubestimmung von Partnerschaft und anderen sozialen Beziehungen. Hochaltrigkeit und drohende Gebrechlichkeit erhöhen einerseits das Suizidrisiko, andererseits sind Männer in der Angehörigenpflege ein weithin unterschätztes Potential.

Gras-Brand, Monika (2015): Anders Altern – Langzeitbeobachtung einer Alters-WG in Celle. In: Familiendynamik 40 (4): S. 296-301.

abstract: Der Text ist einer Hörfunksendung entnommen. Die Autorin hat eine Alters-Wohngemeinschaft in Celle über fünf Jahre journalistisch begleitet. In der Gründungsphase dominiert die Begeisterung, dann folgen erste Konflikte. Viele Interessierte springen ab, ein harter Kern bleibt übrig. Nach dem Einzug muss jede Bewohnerin für sich klären, wie viel Nähe ihr gut tut, wie viel Abstand sie braucht. Die Alters-WG hat sich von Anfang an Unterstützung geholt, eine professionelle Beraterin, die ihnen in schwierigen Fragen zur Seite steht. Inzwischen leben die Frauen einen guten Alltag und bei mehreren Krankheitsfällen hat sich die Gemeinschaft bestens bewährt.

Friedrich-Hett, Thomas (2015): Wenn Gespräche nicht mehr reichen. Möglichkeiten systemischer Erlebnistherapie mit älteren Menschen. In: Familiendynamik 40 (4): S. 302-311.

abstract: MitarbeiterInnen im psychosozialen Feld machen immer wieder die Erfahrung, dass manche KlientInnen über Gespräche wenig erreichbar sind, von praktischen Handlungserfahrungen aber profitieren. Klassische Behandlungsformen geraten dann häufig an ihre Grenzen. Erlebnistherapeutische Methoden können in solchen Fällen helfen, Zugang zu innerem Erleben und Gefühlen zu finden und beeindruckende persönliche Erfahrungen und Entwicklungen anzuregen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag die Idee einer systemisch orientierten Erlebnistherapie vorgestellt, bei der im Mittelpunkt das Gruppenkonzept der selbst entwickelten und seit 14 Jahren erfolgreich eingesetzten Sinnes- und Wahrnehmungsarbeit steht. Klinische Erfahrungen mit dieser Arbeitsform werden beschrieben und das Konzept mit Übungsbeispielen ausführlich erläutert.

Nimis, Britta, Klaus Döring, Micha Strack & Günter Reich (2015): Seminare für psychisch kranke Patienten/-innen und ihre Partner oder Angehörigen in der stationären Rehabilitation. Eine Evaluation. In: Familiendynamik 40 (4): S. 312-322.

abstract: Partner und Angehörige von psychisch Kranken verbringen die meiste Zeit mit dem Erkrankten und haben so einen zusätzlichen Einfluss auf die Krankheitsentwicklung. Um beide Seiten zu entlasten, ist die Arbeit mit Partnern und Angehörigen wichtig. Die mögliche Wirkung solcher psycho-edukativen Arbeit wurde anhand einer Begleitstudie in der Klinik Birkental (ehemals Reinhardstal) überprüft. Es wurden Fragebogendaten von Patienten/-innen, die gemeinsam mit ihrem Angehörigen an dem dort angebotenen Partner- und Angehörigen-Seminar teilnahmen, die ihrer Angehörigen sowie die von Patienten/-innen, die alleine am Seminar teilnahmen, über mehrere Zeitpunkte verglichen. An der Befragung nahmen 246 Patient/-innen (171 mit, 75 ohne teilnehmende Angehörige) und 142 Angehörige teil. Es ließ sich eine hohe Zufriedenheit bei den Teilnehmenden feststellen. Angehörige profitierten und die Behandlung zeigte bei den Patienten/ -innen auch dann Erfolge, wenn kein Angehöriger teilnahm (z. B. BSI), hatte aber auf die Lebensqualität nur dann einen Effekt, wenn auch die Angehörigen teilnahmen.

Molan-Grinner, Siegfried, Benedikt Zsalatz, Eva Weissberg-Musil, Margit Lassenberger, Martin Richter, Michaela Tomek, Michaela Duchatczek, Nina Heumayer, Alexandra Kleinheinz, Bettina Russold, Evelyn Wong & Michaela Langecker-Wohatschek (2015): Therapiebeziehung und Therapie-Outcome bei der Ambulanten Systemischen Therapie (AST). Die AST-Studie. In: Familiendynamik 40 (4): S. 324-335.

abstract: In dieser retrospektiven Studie wird der Therapiestil von LehrtherapeutInnen im Rahmen von systemischen Einzeltherapien sowie das damit verbundene Therapie-Outcome und die damit assoziierte Therapiezufriedenheit von KlientInnen untersucht. Kontext der Studie ist die therapeutische Beratungsstelle Ambulante Systemische Therapie (AST) Wien, die zugleich als Ausbildungsstätte für die AutorInnen fungierte bzw. fungiert.

Roesler, Christian (2015): Die begrenzte Wirksamkeit bisheriger Paartherapien verlangt neue Methoden. Paarinteraktions- und Wirkungsforschung und die Konsequenzen für die Praxis. In: Familiendynamik 40 (4): S. 336-345.

abstract: Die in Deutschland etablierten Paartherapieverfahren (verhaltenstherapeutisch, systemisch, psychodynamisch) haben in wissenschaftlichen Studien ihre Wirksamkeit empirisch belegt, bei einer genaueren Betrachtung der klinischen Wirksamkeit erweist sich diese aber als äußerst begrenzt. Nur 40 % der Paare erreichen eine deutliche Verbesserung ihrer Problematik, zudem gibt es im langfristigen Verlauf hohe Rückfallraten von 30 – 60 %. Dies lässt sich durch Erkenntnisse aus der Paarinteraktionsforschung (Gottman) sowie der Emotionsforschung und affektiven Neurowissenschaft erklären, die neue Vorgehensweisen in der Paartherapie nahelegen: nicht die Bearbeitung von Konflikten oder der Kommunikation, sondern die Wiederherstellung einer sicheren emotionalen Verbindung zwischen den Partnern, die wechselseitige Emotionsregulation wieder ermöglicht. Neuere Paartherapiemethoden, insbesondere die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) haben diese Erkenntnisse aus der Forschung von Anfang an in ihre konzeptionelle Entwicklung einbezogen und erreichen damit Wirkungsraten von über 80 %. Die EFT gehört in Amerika zu den am weitesten verbreiteten Paartherapieansätzen, ist im deutschsprachigen Raum aber noch kaum bekannt. Die Erkenntnisse aus der Wirksamkeits-, der Paarinteraktions- und der Emotionsforschung werden zusammengefasst und deren Implikationen für die Praxis der Paartherapie beschrieben.

Rettweiler, Frank (2015): Der besondere Fall: Kabale und Liebe – Von inneren Kämpfen zu einem sinnerfüllten Leben. In: Familiendynamik 40 (4): S. 346-349.

Wagner, Barbara & Hans Keller (2015): »Seit ich diese Projekte mache, habe ich keine Angst mehr vorm Alter«. Barbara Wagner im Gespräch mit Hans Keller. In: Familiendynamik 40 (4): S. 350-353.

Theiling, Stephan (2015): Rezension – Reinert Hanswille (Hrsg.) (2015): Handbuch systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Familiendynamik 40 (4): S. 355-357.

Ryffel, Christiane (2015): Rezension – Claudia Starke, Thomas Hess & Nadja Belviso (2015): Das Patchwork Buch. Wie zwei Familien zusammenwachsen. (Weinheim) Beltz. In: Familiendynamik 40 (4): S. 357-359.

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