17. Oktober 2011
von Tom Levold
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16. Oktober 2011
von Tom Levold
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Wie feldabhängig sind Coaching und Supervision?

Diese Frage stellt Astrid Schreyögg in ihrem Editorial zum aktuellen Heft von„Organisationsberatung Supervision Coaching“:„Taugt Coaching für die Beratung in Krankenhäusern, in der öffentlichen Verwaltung und in Kontexten, die kirchlich angebunden sind?“. Zumindest sind dies die Felder, auf die sich einige der aktuellen Beiträge im Heft beziehen. Autoren sind Tobias Felsing, Nils Kollmar, Klaus Götz, Jutta Polzius, Andreas Hirschi, Marius Neukom, Kathrin Schnell, Brigitte Boothe, Elisabeth Behrends-Krahnen uns Stefan Klaussner.
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15. Oktober 2011
von Tom Levold
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Die Kunst der Narration
14. Oktober 2011
von Tom Levold
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Ratschläge für den zweifelnden Therapeuten
In den„Systemischen Notizen“ der Wiener Lehranstalt für systemische Familientherapie hat Helmut de Waal in der Ausgabe 3/2003 einen schönen Text über den therapeutischen Umgang bzw. den Umgang von Therapeuten mit Ungewissheit verfasst, der auch online zu lesen ist. Die Zusammenfassung:„Der Zweifel ist immer von Gefühlen begleitet, die uns meist überraschen. Er changiert zwischen Wundern und Peinlichkeit. Das macht unser Leben unsicherer und reicher, auch wenn wir die damit verbundenen Einsichten und Erfahrungen ursprünglich lieber vermieden hätten. Der Zweifel ist eminent wichtig, v.a. wegen seiner Wirkung, nicht (nur) der therapeutischen. Der Zweifel macht bescheiden und deswegen gewappnet gegen die einzige Todsünde des Therapeuten, die Idee er bewirke etwas, er brächte das Wunder hervor – das ist guruhaft, auch ok., aber das ist dann etwas Anderes, eher etwas für Religionsgründer als für die Psychotherapie. Zweifel erspart uns so viel Mühe, v.a. die der Arroganz. Der Zweifel sollte keinesfalls utilisiert werden, das hat er nicht verdient, auch nicht von einer Therapieform, die in der Nutzung des Hinderlichen eine ihrer Stärken sieht. Das hieße den Bock zum Gärtner machen und abgesehen davon, dass der Bock vielleicht kein guter Gärtner ist, er fehlt dann auch der Herde, ohne ihn wird sie nicht gedeihen. Anders gesagt: Der Zweifel ist zu fruchtbar um gleich genutzt zu werden. Der Zweifel steht dem Glauben gegenüber, nicht entgegen. Glaube und Zweifel sind Positionen, die nicht auf Dauer aufrecht erhalten werden können. Wer nur zweifelt, der verzweifelt, wer nur glaubt sieht alle Erfahrung im ewig gleichen Licht. Was wäre der Sinn des Zweifels für die Therapie? Technisch gesprochen keiner, er mahnt uns aber ständig an die Vorläufigkeit unseres beruflichen Handelns und die Abhängigkeit dieses Handelns von außertherapeutischen Wirkungen und Kontexten. Der Therapeut ist immer ungewiss und deswegen neugierig und immer wieder auf der Suche nach der neuen maßgeschneiderten Lösung. Der Therapeut weiß nichts und kann nichts, wenn er sich hinsetzt und zu arbeiten beginnt. Er fängt immer wieder von vorne an, jeden Tag. Das ist das Schöne und Schöpferische an seiner Arbeit. Der Zweifel ist der notwendige Preis dafür. Der Glaube ist die Münze, in der wir diesen Preis zahlen können ohne zu verzweifeln“
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13. Oktober 2011
von Tom Levold
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Multidimensionale Familientherapie: Jugendliche bei Drogenmissbrauch und Verhaltensproblemen wirksam behandeln
Howard Liddle ist mit seinem Ansatz der Multidimensionalen Familientherapie bei der Arbeit mit Drogenmissbrauchenden Jugendlichen auch hierzulande schon dem systemischen Tagungspublikum bekannt geworden. Dieser Ansatz wird nun von einer Autorengruppe (der neben Liddle noch Birgit Spohr, Andreas Gantner und Jeanine A. Bobbink angehören) ausführlich auch in deutscher Sprache vorgestellt. Auch wenn das Buch schon seit September auf dem Markt ist, ist hier ein verspäteter„Vorabdruck“ zu lesen, nämlich der Teil C, in dem die Grundlagen der therapeutischen Arbeit der MDFT detailliert vorgestellt wird.
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12. Oktober 2011
von Tom Levold
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Subversiver Konstruktivismus
In der Ausgabe 3/2011 des Coaching-Magazins, die seit kurzem online zur Verfügung steht, gibt es einen kurzen Essay von Bernhard Pörksen über die unterschiedlichen Spielarten des Konstruktivismus, der zum Schluss für einen„subversiven Konstruktivismus“ plädiert:„Ein subversiver Konstruktivist lässt sich seine Themen und seine Herangehensweise nicht extern diktieren und arbeitet nie direkt mit den Argumenten und Ansichten der gegnerischen Position, sondern er spielt mit ihnen, denkt sie weiter und zu Ende, versucht, ihre Konsequenzen auszuleuchten. Der subversive Konstruktivist macht nicht den Fehler, sich in die jeweils abgelehnte Wirklichkeit zu verbeißen und dadurch zu einem dogmatischen Anti-Dogma- tiker zu werden, der dem Gegner an Starrheit und Hartherzigkeit in nichts nachsteht. Er verkündet kein neues Dogma, sondern versteht seine Denkanstöße und Kopfnüsse als eine Medizin gegen den Dogmatismus selbst“
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11. Oktober 2011
von Tom Levold
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Nun noch etwas Feierabendsport
10. Oktober 2011
von Tom Levold
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Zitat des Tages: Margaret Mead
„General systems theory has taken its impetus from the excitement of discovering larger and larger contexts, on the one hand, and a kind of microprobing into fine detail within a system, on the other. Both of these activities are intrinsic to anthropology to the extent that field work in living societies has been the basic disciplinary method. It is no revelation to any field-experienced anthropologist that everything is related to everything else, or that whether the entire sociocultural setting can be studied in detail or not, it has to be known in general outline“ (In: Changing styles of anthropological work. Annual Review of Anthropology, 1973 [2], 126).
9. Oktober 2011
von Tom Levold
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Kommunikationsprobleme, Missverständnisse, mangelnde Compliance?
In einem Beitrag für systhema hat sich Angela Eberding 1996 Gedanken über die Arbeit mit Familien türkischer Herkunft mit chronisch kranken Kindern in der Kinderklinik gemacht:„Die Klientel in Kinderkrankenhäusern ist nicht monokulturell deutsch, und die psychosoziale Versorgung muß auch chronisch kranke Migrantenkinder (türkischer Herkunft) und ihre Familien mit einbeziehen. Die Unterstützung familiärer Bewältigungsstrategien von Migrantenfamilien erfordert auf seiten der professionellen MitarbeiterInnen interkulturelle Kompetenz und in den meisten Fällen Kenntnisse in der Muttersprache der Familien. Voraussetzung für adäquate Bera- tungsarbeit ist daher die Weiterbildung des einheimischen Personals bzw. die Beschäftigung von MuttersprachlerInnen“.
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8. Oktober 2011
von Tom Levold
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Integrative Problem Centered Metaframeworks

Im Jubiläumsjahrgang bringt„Family Process“ auch mit dem 3. Heft ein konzeptuell interessantes Heft heraus, dessen Lektüre sich lohnt. Eingeleitet wird die Ausgabe mit einem spannenden und umfangreichen Rückblick der Herausgeberin Evan Imber-Black auf 50 Jahre Family Process, gefolgt von einem„invited essay“ von Alan S. Gurman über die Beziehung von Forschung und Praxis in der Paartherapie. Zentrum der Ausgabe sind zwei Aufsätze von William Pinsof, Douglas C. Breunlin, William P. Russell & Jay Lebow, in denen sie ihr Konzept eines„Integrative Problem Centered Metaframeworks“ darlegen. Darüberhinaus finden sich noch Arbeiten zum Thema Paar- und Familientherapie aus der Feder von Mona DeKoven Fishbane, Peter Steinglass u.a.
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5. Oktober 2011
von Tom Levold
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Pofalla kann bald wieder sehen!
Wie erst heute in Berlin bekannt wurde, lag der aufsehenerregenden Bemerkung von Ronald Pofalla (Foto: teAM Deutschland) in Richtung seines Fraktionskollegen Wolfgang Bosbach („Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen“) keineswegs – wie von bösen Zungen kolportiert – eine Beleidigung zugrunde, sondern vielmehr eine stressbedingte Netzhaut-Ablösung, die dazu führte, dass er kurzzeitig nicht mehr sehen konnte. Mittlerweile wurde Pofalla in der Berliner Charité von einem Spezialistenteam der Augenklinik operiert. Aus einer Presseerklärung, die am heutigen Abend veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Operation gut gelungen ist und es dem prominenten Patienten schon wieder besser geht. Pofalla sei zuversichtlich, dass er schon bald die Fresse von Wolfgang Bosbach wieder sehen könne, heißt es in der Nachricht, die von der CDU-Spitze mit Erleichterung aufgenommen wurde.
4. Oktober 2011
von Tom Levold
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Therapeutische Wege zur Freundschaft mit sich selbst
Das Selbst und die Selbsttheorie haben es im systemischen Ansatz bis heute nicht leicht gehabt. Konrad Peter Grossmann und Ulrike Russinger, LehrtherapeutInnen aus Wien, versuchen dem mit ihrem Buch über die„Verwandlung der Selbstbeziehung“ abzuhelfen, das soeben im Carl-Auer-Verlag erschienen ist. Andrea Brandl-Nebehay hat das Buch rezensiert:„Wie in einer weit geöffneten Schatztruhe lässt sich in diesem Buch kramen und fündig werden, wenn man gerade nach Anregungen für eine sich schwierig gestaltende Therapie sucht. Und gleichzeitig leistet es Pionierarbeit, in dem es den vorübergehend eingeengten Blick systemischer Theoriebildung zurück auf das Selbst lenkt und dafür ein schlüssiges Modell anbietet“
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3. Oktober 2011
von Tom Levold
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ADHS bei Erwachsenen

ADHS bei Erwachsenen ist das Thema des aktuellen Heftes von PID. Der Verlag hat es auch dieses mal geschafft, die (schmalen) Literaturangaben einiger Artikel auseinanderzureißen und unter völlig sinnlosen Titeln wie z.B.„literatur772“ ins Internet zu stellen, damit man beim Nachlesen nicht mehr mit Autorennamen etc. belästigt wird.
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