systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

4. Januar 2012
von Tom Levold
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Hypnosystemische Trauerbegleitung

Roland Kachler hat sich seit langem durch eine Reihe von Veröffentlichungen und zahlreiche Workshops und Seminare zum Thema Trauerbearbeitung im systemischen Feld einen Namen gemacht. Im vergangenen Jahr erschien sein letztes Buch über„Hypnosystemische Trauerbegleitung“, in dem er den hypnosystemischen Ansatz von Gunther Schmidt auf den Umgang mit Verlusterfahrungen angewandt hat. Matthias Freitag aus Chemnitz hat das Buch rezensiert und empfiehlt die Lektüre:„Die enorme Nützlichkeit ergibt sich, neben der inhaltlichen Substanz und der wissenschaftlichen Fundierung, aus den zahlreichen Hinweisen »Beachte!«), den Exkursen, Fallvignetten, Interventionen und Übungen wie Hausaufgaben, Rituale, Imaginationen. Die Methodenvorschläge sind lebensnah und präzise beschrieben und damit gut umsetzbar“
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3. Januar 2012
von Tom Levold
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DGSF-Forschungspreis 2012

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) schreibt – im jährlichen Wechsel mit der Systemischen Gesellschaft (SG) – einen Forschungspreis aus. Der DGSF-Forschungspreis ist mit 3000 Euro dotiert.
Mit dem Preis soll eine Forschungsarbeit ausgezeichnet werden, die einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung systemischer Forschung leistet. Dies ist möglich durch ein neuartiges methodisches Design, durch eine spannende Verknüpfung von systemischer Theorie und Methode, durch anregende Theoriebildung und -entwicklung oder durch überzeugende Impulse für die systemische Praxis. Die Forschungsarbeiten können sich auf alle Felder systemischen Arbeitens beziehen und Fragen zur Therapie, Beratung, Supervision, Coaching oder Organisationsberatung, aber auch weitere systemisch relevante Themenstellungen bearbeiten. Es können systematisch aufbereitete Einzelfallstudien, Versorgungs-Studien, Prozess- oder Outcome-Studien ebenso wie manualisierte Therapiestudien vorgelegt werden. Möglich sind auch theoretische Arbeiten, die über die Aufarbeitung vorhandener Theorien zu neuen Theoriekonzeptionen führen.
Prämiert werden in erster Linie Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum, bevorzugt von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern. Neben rein universitären Arbeiten sind auch Forschungsarbeiten von Praktikerinnen und Praktikern zur Einsendung erwünscht. Die Arbeit soll noch nicht oder nicht vor dem 1. Juli 2011 veröffentlicht worden sein. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft unter Ausschluss des Rechtsweges ein Gremium, in dem Gutachterinnen und Gutachter mehrerer Disziplinen vertreten sind.
Einsendeschluss für den DGSF-Forschungspreis 2012 ist der 28. Februar 2012. Bitte senden Sie die Arbeit in vierfacher Ausfertigung an die Geschäftsstelle der DGSF. Die Preisverleihung erfolgt auf der DGSF-Jahrestagung vom 3. bis 6. Oktober 2012 in Freiburg.
Die DGSF ist ein berufsübergreifender Fachverband. Er fördert systemisches Denken und Handeln vor allem im psychosozialen Bereich und in der Wissenschaft und sichert die Qualität systemischer Weiterbildungen. Mit mehr als 3800 Mitgliedern ist die DGSF einer der größten Verbände für Beratung und Therapie in Deutschland.

Einsendungen werden erbeten an den Geschäftsführer der DGSF.

DGSF-Geschäftsstelle
Bernhard Schorn
Jakordenstraße 23
50668 Köln

fon 0221-613133
fax 0221-9772194

info@dgsf.org
 

2. Januar 2012
von Tom Levold
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The Treatment of Violence and Victimization in Intimate Relationships

1998 erschien in der„Family Process“ ein Artikel von Virginia Golder über die therapeutische Arbeit im Kontext von Gewalt und Viktimisierung in nahen Beziehungen. Virginia Goldner war Co-Director of the Gender and Violence Project am Ackerman Institute for the Family in New York und ist auch durch deutsche Veröffentlichungen ihrer Arbeit hierzulande bekannt geworden. Der sehr lesenswerte Aufsatz„The Treatment of Violence and Victimization in Intimate Relationships“ ist auch online zugänglich. Im abstract heißt es: This essay presents an analysis of violence in intimate life that draws on multiple theoretical perspectives. These include but are not limited to feminist theory, object relations theory, systems theory, narrative and social constructionist theory, and neurobiology. It is argued that it is possible to be effective in ending violence and abuse through a modified couples treatment format that addresses relationship issues, individual trauma, and biological vulnerability while simultaneously taking a clear, moral position that violence, abuse, and inequality are intolerable in any form“
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31. Dezember 2011
von Tom Levold
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„Egal, wie gut der Mensch ist, er wird zu einem toxischen Ärgernis, wenn er zu lange herumlungert“

Hans Günter Holl, Philosoph und Übersetzer zahlreicher philosophischer Werke, u.a. von Batesons„Ecology of Mind“, hat auf seiner website einige Texte zum Download bereitgestellt. Ein Vortrag über„Batesons Theorie des Lernens und der wissenschaftlichen Erkenntnis“, den er 1984 an der Universität Marburg gehalten hat, ist in seinem Band über„Das lockere und das strenge Denken. Essays über Gregory Bateson“ 1985 im Beltz-Verlag in Weinheim erschienen (Foto: Gregory Bateson). Ihm ist auch das Zitat in der Überschrift entnommen. Nach einigen biografischen Anmerkungen geht Holl auf Batesons Theorie des Lernens und die damit verbundenen semantischen Differenzierungen ein, auf seine Revision des Double-Bind-Konzeptes sowie auf die Radikalisierung von Batesons Ansatz durch Maturana und Varela. Der Aufsatz ist kein PDF, sondern eine Word-Datei und
hier direkt herunterzuladen…

30. Dezember 2011
von Tom Levold
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Konzeptionelle Innovationen und Finessen im Coaching…

… sind im letzten Heft des 2012-Jahrganges von OSC zu finden. Dabei geht es um Wissensvermittlung in Beratungsprozessen, die Verbindung von Fach- und Prozessberatung, Führung und Coaching in Netzwerkorganisationen, Ethische Kompetenz u.a. Ein Beitrag aus systemischer Perspektive kommt von Mirko Zwack, Audris Muraitis und Jochen Schweitzer zum Thema Wertschätzung in Organisationen, einem Thema, das die beiden Erstautoren auch schon in ihrem Workshop auf der letzten DGSF-Tagung in Bremen bearbeitet haben.
Zu den vollständigen abstracts…

26. Dezember 2011
von Tom Levold
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