systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

18. Februar 2012
von Tom Levold
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Systematische Metaphernanalyse

Eine schöne Arbeit von Metaphernforscher Rudolf Schmitt mit dem Titel„Versuch, die Ergebnisse von Metaphernanalysen nicht unzulässig zu generalisieren“, ist im Social Science Open Access Repository zu finden:„Werden Metaphern als Ergebnis von qualitativen Forschungen genutzt, verleiten sie aufgrund ihres ikonischen Potenzials zu weit gehenden und problematischen Verallgemeinerungen ihres Sinngehalts. Der Aufsatz stellt Überlegungen der kognitiven Linguistik nach Lakoff und Johnson vor und nutzt sie, eine Methode zur beschränkten und damit verlässlichen Verallgemeinerung metaphorisch formulierter Sinnbezüge vorzustellen“. Das wird beispielhaft anhand verschiedener Metaphern von Alkoholgebrauch und Alkoholabhängigkeit durchgeführt.
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17. Februar 2012
von Tom Levold
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Das Problem der Intentionalität

Das Problem der Intentionalität beschäftigt die Philosophie seit je, dass nämlich mentale Phänomene immer auf irgendetwas ausgerichtet sind („aboutness“), d.h. äußere, physikalische wie mentale Phänomene repräsentieren oder sich auf diese beziehen, ein Phänomen, dass physikalisch nicht erklärbar ist. Claudia Bergomi, Mitarbeiterin von Wolfgang Tschacher an der Universität Bern, hat sich dem Problem, wie man vielleicht doch eine naturwissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Phänomen finden kann, in einem interessanten Papier„Intentionalität: Vorschlag für eine Naturalisierung auf der Basis der Theorie der Selbstorganisation“ gewidmet, das in der Reihe„Forschungsberichte der Abteilung für Psychotherapie“ auch im Internet veröffentlicht worden ist. In der Zusammenfassung heißt es:„In der vorliegenden Arbeit wird ein Naturalisierungsvorschlag der Intentionalität beschrieben, der sich auf die Selbstorganisationstheorie, insbesondere die Synergetik, stützt. Der hier beschriebene Ansatz von Tschacher und Kollegen verwendet hauptsächlich die Sprache der Physik und der Mathematik, und bietet eine mögliche Erklärung für die Entstehung zielgerichteter, nicht-reflexiver, handlungsorientierter Intentionalität in physischen Systemen. In seiner aktuellen Form bietet der Ansatz allerdings keine Erklärung für die Entstehung höherer (bzw. anderer) Formen von intentionalen Beziehungen, wie z.B. bei propositionalen Sätzen, sowie keine Erklärung des phänomenalen Charakters intentionaler Zustände. Dennoch könnte der beschriebene Vorschlag einen Startpunkt für einen gangbaren und wissenschaftlich fundierten Weg zur Naturalisierung der Intentionalität dastellen und zur Bestimmung der Grenzen reduktionistischer Ansätze für die Erklärung der Intentionalität beitragen“
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14. Februar 2012
von Tom Levold
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Alexander Kluge wird 80!