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Normen im Konflikt

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Das aktuelle Heft der Konfliktdynamik ist dem Thema „Normen im Konflikt“ gewidmet. Die Herausgeber Markus Troja, Alexander Redlich und Renate Dendorfer-Ditges schreiben dazu in ihrem Editorial: „In Anlehnung an Habermas’ Theorie kommunikativen Handelns kann man Mediation als Versuch sehen, durch verständigungsorientiertes Handeln die zunehmende Unterwerfung der »Lebenswelt« unter Recht- und Geld-gesteuerte »Systeme« einzudämmen. Das Mediationsgesetz liefert (paradoxerweise?) den Rahmen dazu und benennt wichtige und richtige Grundsätze und qualitätssichernde Beschränkungen für Mediationen. Lars Kirchhoff und Anne Isabel Kraus nehmen mit dem Titel »Von Zauberhänden und Verregelungsskepsis: Normen im Konflikt« die schwer fassbare Thematik der Normen in den Fokus. Normen bezeichnen in mehr oder weniger abstrakter Form gegenseitige Erwartungen, mit denen kollektives Verhalten gesteuert und in angemessener Weise vereinheitlicht werden. Im Themenschwerpunkt dieses Heftes geht es um Fragen wie: Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Normen, Konflikten und (der Ethik) ihrer Behandlung? Wie geht man damit um, wenn Normen kollidieren, einander wi- dersprechen, in Konkurrenz stehen? Wie weit darf professionelle Konfliktvermittlung frei und kreativ sein und muss zugleich professionell und qualitätssichernd eingeengt werden?“. Neben dem erwähnten Text sind zu diesem Schwerpunkt auch noch Beiträge von Jürgen Klowait, Michael Reiss, Birgit Gantz-Rathmann, Christoph Möllers, u.a. zu finden. Alle bibliografischen Angaben mit abstracts finden Sie hier…

 

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