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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Verständlich und leicht sprechen mit und ohne Maske

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Datum/Zeit
Date(s) - 30.03.21
10:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Kasseler Institut für Systemische Therapie und Beratung

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Wer beruflich viel spricht, weiß, wie wichtig es ist, Freude am eigenen Sprechen zu empfinden. Das, was wir sagen, soll Inhalte vermitteln, überzeugen, begeistern. Durch das Tragen einer Maske wird unsere Sprache eingeschränkt. Auch in Zoom Meetings kann nur ein Teil des Stimmklangs durch Mikrofone übermittelt werden. Ob Zoom oder Maske: Langes Sprechen kann mühsam werden und die Verständlichkeit leidet. Reizungen und sogar Störungen können entstehen. Das muss nicht sein!

 

Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf Verständlichkeit. Er richtet sich an Berufsgruppen, die auf ihre Stimme angewiesen sind und ihre Kenntnisse durch effektive Übungen festigen und erweitern wollen. Auch Menschen, die viel telefonieren und im Internet sprechen, profitieren von dem praxisorientierten Unterrichtskonzept.

 

Themenschwerpunkte im Grundlagenseminar sind:
Zeitliche Abfolge des Sprachprozesses (Rhythmus)
Für den Sprachklang integrierende 3-phasige, ökonomische Atemgestaltung
Klangräume entdecken und erweitern
Eine differenzierte Einflussnahme auf den Tonus kennenlernen
Das Zusammenspiel von Sprache und (kleinen) Bewegungen im Körper
Physische Voraussetzungen von präziser Artikulation schaffen
Grundkenntnisse von Artikulationsmöglichkeiten erlernen
Achtsames Hören

 

Ziele sind:
Die Stimme effektiv und schonend einzusetzen.
Verständlichkeit und Lautstärke zu erzeugen, ohne Druck auszuüben.
Authentisch, überzeugend und lebendig kommunizieren.

 

Barbara Wachendorff ist Dipl. Schauspielerin, Regisseurin und Stimmbildnerin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Langjährige Engagements führten die Schauspielerin an Staats- und Stadttheater in Essen, Oldenburg, Kiel, Erlangen und Oberhausen.
Seit 1996 sind Regiearbeiten ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit geworden.
Neben zeitgenössischen Stücken/Uraufführungen interessiert sie die Auseinandersetzung mit sogenannten „Experten ihrer Lebenswelt“.
Barbara Wachendorff inszeniert biographisch/thematische Projekte mit z.B. gewaltbereiten Jugendlichen, Menschen mit dementieller Veränderung, mit Analphabeten, Obdachlosen, Menschen mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung.
1999 nahm sie zunächst an der Weiterbilung für die Sprechstimme am Lichtenberger Institut teil. Von 2000 bis 2003 folgte die Ausbildung zur Stimmbildnerin.
Die Arbeit mit dem Stimmklang ist seither stilbildendes Element in ihren Inszenierungen geworden.

 

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