
am 1.11.1999 fand in Heidelberg ein Gespräch über die ersten Weiterbildungsprogramme in systemischer Therapie und die therapeutische Arbeit mit Familien in China statt (Abb.: www.china-zeichen.de). An diesem Gespräch waren Margarete Haaß-Wiesegart, der damaligen Präsidentin der deutsch-chinesischen Akademie für Psychotherapie und Mitorganisatorin eines umfangreichen deutsch-chinesischen schulenübergreifenden Weiterbildungsprojektes, Fritz B. Simon als aktiver Lehrtherapeut in diesem Projekt sowie Bruno Hildenbrand und Tom Levold als Herausgeber der„System Familie“ beteiligt, in der das Gespräch auch im Jahre 2000 erschien und nun in der Systemischen Bibliothek nachzulesen ist. Auch wenn inzwischen neun Jahre vergangen sind und die deutsch-chinesische Kooperation auch in Psychotherapie-Fragen nicht mehr ganz so spektakulär wie in den 90er Jahren ist, bietet das Gespräch doch nach wie vor interessante Einblicke in die interkulturellen Schwierigkeiten und Chancen, die mit der Einführung systemischer Sichtweisen auf Kommunikationsprobleme in eine ganz andere Kultur verbunden waren (und sicher auch noch sind).
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5. Dezember 2008
von Tom Levold
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„Je älter ich geworden bin, je mehr ich in die ‚übliche Sozialisation‘ geraten bin (Schule, Ausbildung, Beziehung, Kinder = Familie, berufliche ‚Karriere‘, soziale Absicherung etc.), desto stärker machten sich Zweifel breit – Zweifel, ob ich mich wirklich so sehr von
Wie bereits gemeldet, wird die„Familiendynamik“ im neuen Jahr in neuem Gewand erscheinen. Die vergangenen 33 Jahrgänge feiern die Herausgeber nun mit einem Klassiker-Heft, das es in sich hat.„Ein Streifzug durch die Geschichte der Familiendynamik“ versammelt 13 Aufsätze aus 33 Jahren, von denen die meisten auch heute noch immer wieder zitiert werden. Zu finden sind u.a. Beiträge von Salvador Minuchin, Mara Selvini, Luigi Boscolo und Gianfranco Cecchin, Helm Stierlin, Fritz Simon, Gunhart Weber, Jochen Schweitzer, Michael White, Harlene Anderson, Harry Goolishian, Steve de Shazer und Rosmarie Welter-Enderlin. Alle Abonnenten erhalten das Klassiker-Heft als Geschenk. Ein Wermutstropfen allerdings ist die Tatsache, dass das Heft auf der
Heute erzählt Rosmarie Welter-Enderlin von einer sehr aktuellen persönlichen Begegnung, die zwar nicht ihren Lebensweg geprägt hat, aber doch erheblich zu ihrem gegenwärtigen Wohlsein 
Guido Strunk erinnert sich heute
Nachdem in den beiden vergangenen Jahren der systemagazin-Adventskalender als„special“ mit Geschichten von systemischen TherapeutInnen, SupervisorInnen und BeraterInnen auf große Resonanz gestoßen ist, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen„Atzventz“-Kalender (wie der Rheinländer sagt). Auch dieses Mal geht es um ganz persönliche Eindrücke und Erinnerungen. Im Zentrum steht die Begegnung mit einem Menschen, die einen auf dem Weg zur Systemischen Therapie, Beratung, Coaching etc. beeindruckt, beeinflusst oder berührt hat, oder die es einfach Wert ist, nicht vergessen zu werden. An welche Begegnungen mit KollegInnen, LehrerInnen, FreundInnen denkt man besonders gerne zurück? Welche war besonders wichtig, an- oder aufregend, lustig oder anrührend? Welchen Stellenwert hat diese Geschichte noch heute? Wie sich zeigt, geht es bei vielen gar nicht so sehr um die Begegnung mit den MatadorInnen des Feldes, sondern oft um ganz andere Menschen. Die einzelnen Beiträge machen jedenfalls Freude und geben Anlass zur Besinnung. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf die Beiträge von Luc Ciompi, Rosmarie Welter-Enderlin, Jürgen Hargens, Arist von Schlippe, Wolfgang Loth, Kurt Ludewig, Bernd Schmid und vielen anderen. Übrigens: Wenn Sie sich angeregt fühlen, auch eine eigene Geschichte zum Kalender beizusteuern, freue ich mich auf Ihre Zusendung. Noch gibt es Tage zu besetzten, aber auch wenn der 24.12. erreicht ist, ist das für einen echten Atzventz-Kalender überhaupt kein Grund aufzuhören.