
Verehrte Kunden,
Nach der fünfstündigen Störung am Montag läuft das Mobilfunknetz von T-Mobile wieder stabil. Nach dem Zurücksetzen des Systems war das Netz größtenteils seit etwa 19 Uhr wieder verfügbar. Gegen 21 Uhr konnten alle T-Mobile Kunden wieder in der gewohnten Qualität alle Dienste nutzen. Wir bedauern diesen Vorfall und entschuldigen uns bei Ihnen für die entstandenen Unannehmlichkeiten, bitten aber auch um Ihr Verständnis. Zu Ihrer eigenen Sicherheit haben wir Ihre Kundendaten und Einzelverbindungsnachweise am Montag wie immer an das Bundeskriminalamt sowie das Bundesministerium des Inneren übermittelt. Aufgrund der ungewöhnlich großen Datenmenge im April sowie einiger technischer Unzulänglichkeiten auf Seiten der Empfänger hat sich die Übertragung jedoch ungewöhnlich lange hingezogen, so dass das Netz vorübergehend nicht mehr benutzbar war. Wir sind bemüht, die Übertragungszeit an das BKA und das BMI zukünftig wieder zu verringern, möchten Ihnen aber schon jetzt für Ihre Geduld und Ihr staatsbürgerschaftliches Engagement danken! Als Geste können wir allen unseren Kunden anbieten, am kommenden Sonntag, dem 26. April, in der Zeit von 5 – 6 h morgens kostenfreie SMS an das Bundesministerium des Inneren (0180-2-720000) sowie das Bundeskriminalamt (0611-550) zu senden. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch.
Der Vorstand von T-Mobile
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Service Xtra Click Kunden: 0900 100 2202 (Festnetz 0,79 /Min. (inkl. USt); Mobilfunk abweichend)
Jens Daniel Peter, Jg. 1975 ist Diplom-Psychologe, Diplom-Musiktherapeut, systemischer Familientherapeut, Supervisor (IGST) sowie Pianist und Komponist. Er arbeitet in einer Erziehungsberatungsstelle und als Supervisor und ist Lehrtherapeut der Mannheimer Gesellschaft für systemische Therapie, Supervision und Weiterbildung. Auf der Website der MAGST ist seine ausgesprochen kritische und gründliche Auseinandersetzung mit Humberto Maturanas Konzept der autopoietischen Systeme und seiner Rezeption hierzulande von ihm zu finden, die die Lektüre lohnt: „Wenn Maturana behauptet, Repräsentationen könnten nicht existieren, weil das Nervensystem eben nur mit internen Zuständen umgeht, dann übersieht er dabei, daß Repräsentation von etwas eine zweistellige Relation ist. Das Vorliegen einer solchen Relation kann also per definitionem nur von einem Beobachter festgestellt werden, der Zugang zu beiden Relata (System und Umwelt) hat. Diese Beschreibung dann als verzerrt zurückzuweisen, eben weil sie von einem Beobachter vorgenommen wurde, übersieht, daß eine Beschreibung aus Sicht des Gehirns vollkommen sinnlos ist. Gleichzeitig privilegiert Maturana dadurch seine eigene Beschreibung allen anderen gegenüber als die zutreffendere ohne Gründe dafür anzugeben oder seine Argumentation zu relativieren; denn auch Maturana befindet sich nur in einer verzerrenden Beobachterposition“
In ihrem Aufsatz Science for the 21st century: from social contract to the scientific core plädieren Gilberto C. Gallopín (Foto links oben),
Wissenschaftsstil kennzeichnend gewesen, daran anschließend entwickelte sich so etwas wie eine„industrialisierte“ Form, auch„eingebundene Form“ genannt. Hier ging es darum, Missionen zu erfüllen und Forscher wandelten sich von unabhängigen Kunsthandwerkern zu Angestellten. Aktuell dominiere so etwas wie ein„corporate know-how“, die ökonomische Verwertbarkeit von Forschung sei das dominierende Leitbild (etwa die Gewinnerwartung angesichts von Gentechnologien). Demgegenüber schlagen die Autoren als eine nützliche wissenschaftliche Praxis vor, immer das Gesamtsystem zu definieren, innerhalb dessen eine Forschungsaufgabe/ein Problem isoliert oder beschrieben werde und nach wichtigen Vernetzungen zu suchen. Es gehe darum, diejenigen Variablen zu erkennen, die durch eine umschriebene Forschungsaufgabe mitbetroffen sind. Erst wenn dies explizit gemacht worden sei, könnten sinnvoll Ausschnitte bestimmt, bzw. umfassendere Kontexte beschrieben werden.
