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Warum lesen Psychotherapeuten keine Forschungsliteratur?

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In einem Beitrag für das Psychotherapeutenjournal 1/2012 macht sich der Berliner Psychotherapeut Thorsten Padberg Gedanken darüber, warum Psychotherapeuten keine Forschungsliteratur lesen, und kommt zu folgenden Ergebnissen:„Da die Produktion dieser Texte einen großen Teil der wissenschaftlichen Aktivitäten ausmacht, die Rezeption zugleich aber so sehr zu wünschen übrig lässt, ist dies Anlass genug, zu betrachten, was diese Texte wirklich leisten (können). Die Untersuchung kommt zu den folgenden Ergebnissen: 1. Forschungsliteratur instruiert nicht, 2. Forschungsliteratur informiert nicht und 3. Forschungsliteratur inspiriert nicht. Als gemeinsame Wurzel dieser drei Mängel wird ein Missverständnis bezüglich der Rolle der Schriften und Begriffe im Wissenschaftsbetrieb der Psychologie benannt. Sie transportieren keine allgemeingültigen Psychotherapieregeln. Vielmehr sind sie Werkzeuge im Ablauf professioneller Praxis“
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