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Online-Journal für systemische Entwicklungen

„Systemische Traumapädagogik: Phänomen Trauma und die Bedeutung für die soziale Arbeit – Grundlagenwissen für den Umgang mit traumatisierten Menschen in Sozialarbeit und Pädagogik“

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Datum/Zeit
Date(s) - 18.11.20 - 19.11.20
Ganztägig

Veranstaltungsort
tandem Praxis & Institut

Kategorien





Seminar vom 18. bis 19. November 2020 in Freiburg

Mit Tanja Kuhnert

Detaillierte Infos unter: tandem-freiburg.org

 

 

Das Phänomen Psychotrauma

und das Konzept der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wurde in den Feldern der sozialen Arbeit und der Pädagogik lange Zeit ausgeklammert, nicht beachtet und zum psychotherapeutischen Hoheitsgebiet erklärt. Inzwischen hat sich die Notwendigkeit eines traumaspezifischen Fallverstehens etabliert. Trotzdem stoßen Fachkräfte aus der Sozialarbeit und Pädagogik im Umgang mit traumatisierten Menschen nach wie vor an ihre Grenzen. Die spezielle Dynamik in der Arbeit mit traumatisierten Menschen erfordert ein traumaspezifisches Wahrnehmungs- und Interventionswissen. Weiterhin ist die Gefahr einer sekundären Traumatisierung der Helfer*innen nicht von der Hand zu weisen, und auch hierfür braucht es gelingende Schutzmechanismen für Helfer*innen. Das Seminar richtet sich an Kolleg*innen aus der Sozialarbeit, die – weit entfernt von therapeutischen Aufträgen – mit den oben beschriebenen Anforderungen und Belastungen in ihrem Berufsalltag konfrontiert werden und die sich für diese anspruchsvolle Arbeit konkrete Handlungsstrategien aneignen wollen.

 

 

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

1) Sie erhalten eine praxisnahe Einführung in das Konzept der Posttraumatischen Belastungsstörung samt Hinweisen zum Wesen und zur Dynamik einer PTBS.

2) Sie erkennen, welche „Trigger” Ihnen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen begegnen können.

3) Sie erfahren welche Bedeutung Flucht und Vertreibung für die Verarbeitung eines Traumas haben.

4) Sie entwickeln eine auf Ihr Arbeitsgebiet abgestimmte Handlungs- und Unterstützungsstrategie für die Arbeit mit traumatisierten Menschen.

5) Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse zur Selbstfürsorge.

 

 

Was sind die konkreten Inhalte?

Im Seminar erhalten Sie eine kurze, prägnante und praxisnahe Einführung in das Konzept der Psychotraumatologie. Anschließend werden Sie auf der Grundlage Ihrer spezifischen Arbeitsfelder ein Handlungskonzept entwerfen, welches die besonderen Bedürfnisse von traumatisierten Klient*innen in Ihrer Einrichtung berücksichtigt. Konkrete Inhalte sind:

1) Einführung in die Psychotraumatologie: Wie erkenne ich, ob Klient*innen traumatisiert sind?

2) Einführung in das Konzept der Psychotraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

3) Erkennen von möglichen „Triggern”: Wie „stricke“ ich die helfende Beziehung zu Klient*innen, um eine wahrhaftige Hilfe zu sein?

4) Trauma, Flucht und Migration: Sequentielle Traumatisierung

5) Wertvolle Hinweise zur Selbstfürsorge und Prävention sekundärer Traumatisierung

6) Klärung konkreter Fragen der Seminarteilnehmer*innen

 

 

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich an Praktiker*innen aus der sozialen Arbeit mit Auftrag (jenseits von Therapie) aus den Bereichen: Beratung, Anleitung, Begleitung, Betreuung, Pädagogik, in stationären, teilstationären und ambulanten Diensten und Einrichtungen des Sozialwesens und der Gesundheitshilfe.

 

 

Arbeitsformen: Wie arbeiten wir im Seminar?

Im Seminar wird praxisnah in einem Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, Selbsterfahrung, moderierter Plenumsdiskussion, Kleingruppen und Einzelreflexion gearbeitet. Ihre Fallvignetten sind willkommen.

 

 

Teilnehmer*innenzahl

Am Seminar können maximal 14 Personen teilnehmen.

 

 

Termin und Arbeitszeiten

Beginn:         Mittwoch,     18. November 2020,  9.30 – 12.30  u.  14.00 – 17.00 Uhr

Ende:            Donnerstag,  19. November 2020,  9.00 – 12.30  u.  14.00 – 17.00 Uhr

 

 

 

 

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