Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin sehr erfreut, Ihnen auch dieses Mal einen – hoffentlich interessanten und anregenden – Adventskalender präsentieren zu können, der wieder einmal mit Hilfe der systemagazin-Leser- und -Autorenschaft zustande gekommen ist. Ausgangspunkt war in diesem Jahr die Frage: „systemisch – was fehlt?“. In der Einladung hieß es: „Das Wort ,systemisch’ ist in den vergangenen Jahren ein bisschen zum Zauberwort geworden, das alles und nichts bedeutet. Mich interessiert, was aus Ihrer Sicht im Systemischen Ansatz zu kurz kommt, vernachlässigt wird oder zu Unrecht gar nicht auftaucht. Womit müssten sich Systemiker mehr auseinandersetzen? Welche theoretischen, praktischen, sozialen und gesellschaftlichen Themen und Fragestellungen sollten stärker Gegenstand der systemischen Reflexion werden? Wie alle anderen Theorien und Ansätze ist auch der Systemische Ansatz selektiv und hat viele blinde Flecke.“
Ich freue mich, dass sich viele Kolleginnen und Kollegen von diesen Gedanken haben inspirieren lassen. Sie erwartet eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Beiträge. Zustimmung und Ablehnung sind willkommen, nutzen Sie die Kommentarfunktion für Ihre eigenen Diskussionsbeiträge, dann wird es ein lebendiger und interaktiver Kalender. Das Fehlende war schon immer der Motor des Weiterdenkens! Wie auch in den letzten Jahren ist noch nicht ganz klar, ob genug Beiträge für 24 Tage zusammenkommen, wenn Sie sich also selbst inspiriert fühlen, etwas zum diesjährigen Adventskalender beizusteuern, schicken Sie mir einfach Ihren Text an tom@levold.de. Alle Beiträge zum Thema werden veröffentlicht, der Kalender muss ja nicht am 24.12. zuende sein 🙂
Ich wünsche Ihnen viel Freude am Lesen, Nachdenken und Diskutieren, und natürlich einen schönen Advent!
Herzliche Grüße
Tom Levold
Herausgeber
Die Zeitschrift systeme befindet sich in einem Übergang. Mit Heft 2/2014, das in den nächsten Tagen an die Abonnenten versandt wird, scheiden Eva Reznicek, Sabine Kirschenhofer und Maria Borcsa nach 13jähriger Tätigkeit aus der Redaktion aus, Natascha Wagner-Paar und Silke Grabenberger kommen neu hinzu und haben auch schon das aktuelle Heft mitgestaltet. Im Zentrum stehen drei Beiträge, zu denen es im Editorial heißt: „Ein stimulierendes ,Update im System’ Thema ,Online- Supervision’ ermöglicht uns Emily Engelhardt: Sind Sie dazu bereit? Wenn ja, dann tauchen Sie ein in eine interessante Auseinandersetzung zu den Chancen, aber auch möglichen Begrenzungen dieses Formats. Weiter geht es dann mit einem Artikel von Herbert Gröger zu ,Phasen in systemischen Coaching-Prozessen’, einer sorgfältigen und differenzierten Abhandlung, die auch anschauliche Fallbeispiele integriert hat. Fanni Vargas erfrischender Praxisbericht mit dem Titel ,Hoffnung – Bedeutung und Stellenwert in der Psychotherapie – Ansätze, Zugänge, Interventionen’ rundet das Heft ab und regt Sie vielleicht an, sich noch oder wieder bewusster mit diesem so wichtigen Phänomen zu beschäftigen“. Die 



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