Unter der Adresse systemischer-diskurs.at existiert seit kurzem eine neue Internet-Adresse für systemisch interessierte Kolleginnen und Kollegen, ins Leben gerufen von Richard L. Fellner aus Wien. Wie der Name sagt, soll die website Gelegenheit für systemische TherapeutInnen, SupervisorInnen und BeraterInnen bieten, miteinander in Austausch zu treten:„Oftmals ergeben sich im Zuge der eigenen Arbeit Fragen, man sucht Material oder Anregungen, oder möchte sich einfach nur mit anderen KollegInnen austauschen oder hören, wie diese an eine bestimmte Situation der täglichen Praxis herangehen würden“. Mit Hilfe einer Forums-Software soll dieser Austausch praktisch ermöglicht werden. Jeder registrierte Nutzer kann eigene Diskussionsthemen ins Forum stellen und kann sich in unterschiedliche Online-Diskussionen einmischen. Soweit die Theorie. Erfahrungsgemäß dauert es aber immer eine gewisse Zeit, bis ein online-Forum ausreichend„kritische“ Masse angehäuft hat, um regelmäßig frequentiert und damit wirklich interessant zu werden. Dem„Systemischen Diskurs“ sei es zu wünschen, auch wenn mit der fest etablierten systemischen Mailing-Liste die Konkurrenz groß ist (die die gleiche Grundidee verfolgt, allerdings nicht über so eine schöne Benutzeroberfläche verfügt, was das Verfolgen der zahlreichen Diskussionen ziemlich erschwert). Es bietet darüber hinaus aktuelle Nachrichten und Newsfeeds, ein Therapeuten- und Coachverzeichnis sind geplant. Die Plattform ist kostenlos und dient ausschließlich dem Ziel, die Vernetzung von Systemikern und an Systemischen Konzepten Interessierten zu fördern.
27. November 2006
von Tom Levold
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Nachdem gestern ein Vortrag von Sabine Klar zum Thema„Helfen wir unseren KlientInnen auch beim Widerstand?“ veröffentlicht wurde, der auf dem ÖAS-Kongress im September in Wien gehalten wurde, können Sie heute die Erwiderung von Kurt Ludewig unter dem Titel:„
Der Jubiläumskongress des Instituts für Ehe- und Familientherapie (30 Jahre) und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS, 20 Jahre) am 22. und 23. September 2006 in Wien zum Thema„Blinde Flecken oder Ich sehe nichts, wo Du was siehst“ (Clemens und Danielle Stieger berichteten darüber im systemagazin) bot nicht nur einen interessanten Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte (mit den Vorträgen von Corina Ahlers, Joachim Hinsch und Rosmarie Welter-Enderlin), sondern stellte auch die Frage, inwiefern sich systemische PsychotherapeutInnen in aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse einmischen sollen, die nicht selten im blinden Fleck des Nicht-Beobachteten bzw. des Nicht-Beobachten-Wollens verschwindet.
Florence Kaslow ist eine bekannte Persönlichkeit in der US-amerikanischen familientherapeutischen Szene. Der von ihr herausgegebene Sammelband„Handbook of Family Business and FamilyBusiness Consultation“ hat sich zur Aufgabe gestellt, die kulturellen und interkulturellen Besonderheiten der Beratung von Familienunternehmen in den unterschiedlichsten Teilen der Welt zu reflektieren. Diese Thematik ist angesichts der Notwendigkeit auch für Familienunternehmen, sich auf den globalisierten Märkten zu positionieren und u.U. neuen
Am 3.11. wies systemagazin auf eine