Heute lesen Sie im systemagazin Adventskalender einen Beitrag von Edelgard Struß aus Köln, die sich auf die Suche nach verschiedenen möglichen ersten Malen als Supervisorin begeben – und Lehren daraus gezogen – hat:„In Momenten von Unsicherheit, gefühlter Unprofessionalität und Blockade hat es selten geholfen, mir meine Vorbilder in Sachen Supervision vorzustellen.
Besser funktioniert es, wenn ich kurz so tue, als wäre ich als unerfahrene und verwirrte Supervisorin unterwegs mit mir selbst als vollständig unerfahrener und vollständig verwirrter Supervisorin. Diese vollständig unerfahrene Kollegin berate ich dann kurz mal und versuche, sie ein bisschen auf Distanz bringen zu ihren Affekten. Und meistens entdecke in ihren verwirrenden Gefühlen und Gedanken eine brauchbare Idee. ,Hör mal, das mit der Ansteckung und den psychischen Krankheiten ist eigentlich sogar ein gutes Stichwort. Mach doch was damit!’“.
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10. Dezember 2006
von Tom Levold
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Anfang 2003 haben die DGSv und verschiedene Supervisions-Fachverbände, darunter auch die Systemische Gesellschaft (SG) und die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) das Verbändeforum Supervision als lockeren Kooperationszusammenhang gegründet. Im Herbst 2004 wurde eine erste und ausgesprochen erfolgreiche gemeinsame Tagung in Montabaur durchgeführt, die Lust auf mehr machte (
Arist von Schlippe führt den Adventskalender heute fort mit Erinnerungen an seine erste Arbeitsstelle als Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie:„Es war am 2.1.1977 als ich meine erste Stelle antrat, in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik in Norddeutschland. Ich wurde begrüßt, vorgestellt und man zeigte mir mein Zimmer.