Vor kurzem wurde an dieser Stelle das Buch zur„Ressourcenorientierten Diagnostik und Intervention“ von Bodo Klemenz vorgestellt. Die Rezensentin Cornelia Tsirigotis hat auch sein aktuelles Buch„Ressourcenorientierte Erziehung besprochen und fasst zusammen:„Klemenz gelingt wirklich konsequent und einheitlich von Ressourcen auszugehen und in der Arbeit mit Familien darauf abzuzielen. Da schleichen sich weder heimliche Umkehrung einer Defizit- oder Störungsperspektive und noch erhobener Zeigefinger ein. Damit ist das Buch eine Grundlage und stützende Säule sowohl in der Theorielandschaft (in der ich die Tendenz bedaure, wieder zunehmend auf Störungs- und Defizitbeseitigung zu fokussieren) wie in der vielfältigen und herausfordernden Erziehungslandschaft. Das Buch sei allen Professionellen in diesem Bereich ans Herz gelegt“
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3. Januar 2008
von Tom Levold
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Das letzte Heft des Jahrgangs 2007 von„Psychotherapie im Dialog“ befasst sich mit Borderline-Störungen. Dies ist das erste Mal, so vermerken die Herausgeber Henning Schauenburg und Michael Broda, dass sich ein Thema seit dem Bestehen der Zeitschrift wiederholt:„Zum einen wollten wir wissen, was aus den bereits im ersten Heft zu Borderline-Störungen breit dargestellten therapeutischen Konzepten der verschiedenen Schulen inzwischen geworden ist. Wie sie sich entwickelt haben, wie sie modifiziert wurden, welche Ausweitungen der Indikation stattgefunden haben und nicht zuletzt welche Studien inzwischen durchgeführt wurden, die auch evidenz-basierte Aussagen zur Wirksamkeit erlauben. Wir wollten neu entwickelte Verfahren darstellen und zuletzt das Augenmerk darauf legen, wo es Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede zwischen ihnen gibt, die evtl. Anlass sein können, in der Zukunft differenzielle Indikationsstellungen für unsere PatientInnen zu finden. Wir wollten, wie erwähnt, Langzeitverläufe betrachten, die uns vielleicht auch in unserer therapeutischen Tätigkeit eine Hilfe sein können, insofern sie unseren, manchmal durch die Heftigkeit der Krisen unserer PatientInnen, nahe gelegten Pessimismus zu relativieren bzw. uns klar zu machen, dass es jederzeit berechtigt ist, Hoffnung zu haben, dass unsere PatientInnen zu einem eigenständigeren und weniger belasteten Leben finden können. Wir wollten sehen, welche Anwendung die therapeutischen Verfahren im psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgungsnetz finden. Uns haben die neuen Befunde aus der Neurobiologie interessiert, aber auch der zukunftsträchtige Aspekt der Mutterschaft bei erkrankten Patientinnen“
