Die Streitschrift einer„anarchistischen Erkenntnistheorie“, die Paul Feyerabend unter dem Titel„Wider den Methodenzwang“ 1975 veröffentlicht hat, ist auch heute noch jedem zu empfehlen, der sich für die Grundlegung von Wissenschaft und Theoriearbeit interessiert.„Für eine Rezension von Feyerabends Thesen gilt im besonderen,
was für jede Nacherzählung lebendiger Ideen gilt: Es geht nicht nur um die Inhalte schon langsam Staub ansetzender Schriften, sondern um den Geist, der aus ihnen spricht. ‚Anything goes.‘ Zu konstatieren ist, dass Feyerabend mit diesem eigentlich lapidaren Schlachtruf über Nacht weltberühmt und zu einem Klassiker des modernen erkenntnistheoretischen Denkens geworden ist“, schreibt Andreas Metzner in einem kurzen Beitrag über diesen Klassiker, der im Sammelband„Schlüsselwerke der Soziologie“ (hrsg. von Sven Papcke und Georg W. Osterdieckhoff) erschienen ist.
Im Internet zu lesen ist Metzners Beitrag hier
27. August 2008
von Tom Levold
Keine Kommentare

Dennoch bekomme ich auch jede Menge schöne Rückmeldungen zum systemagazin, für die ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte. Das systemagazin besteht nun seit über dreieinhalb Jahren und hat sich wohl mittlerweile als ein Medium im systemischen Diskurs etablieren können. Fast jeden Tag finden Sie hier einen Link, eine Rezension oder andere interessante Informationen. Dafür möchte ich auch in Zukunft sorgen. Ich freue mich aber, dass sich ab sofort die Perspektive des systemagazin-Blogs, d.h. der Kreis der AutorInnen, erweitern wird. Ich habe eine Reihe von KollegInnen eingeladen, daran in unregelmäßigem Abstand mitzuwirken. Bereits am 14.8. hat Wolfgang Loth mit einem Beitrag den Anfang gemacht. Jetzt setzt Ulrich Schlingensiepen (Foto) aus Stuttgart die Reihe mit einem Hinweis zu einer interessanten Ausstellung fort. In nächster Zukunft werden Sie an dieser Stelle immer wieder diese und auch andere Stimmen zu lesen bekommen, die Ihnen ihre Beobachtungen, Textfunde, Kommentare oder Meinungen mitteilen werden. Lassen Sie sich überraschen. Ich danke schon jetzt allen für ihre Mitwirkung am Projekt systemagazin, das damit sicherlich noch lebendiger werden wird und freue mich auf Ihre Rückmeldungen.