Das Buch von Carmen Alice Kistgen, Gynäkologin, Ärztin für Naturheilverfahren und Systemische Beraterin, hat ein Ratgeberbuch über die Wechseljahre aus ganzheitlicher Sicht geschrieben, das im Sommer im Klett-Cotta-Verlag erschienen ist. Das Buch soll dazu einladen, »Alter« und »altern« aus ganzheitlicher Sicht zu betrachten und eigenständige Sichtweisen darüber zu entwickeln. Was bedeuten Schönheit und sexuelle Attraktivität für uns? Wie gehen wir mit körperlichen Symptomen um und lernen, achtsam auf unseren Körper zu hören? Was sind unsere Wünsche, Herausforderungen und Stärken in dieser Lebensphase? Rudolf Klein hat den Band für systemagazin rezensiert:„Das Buch weckt aufgrund des Titels vor allem die Assoziation, für Frauen geschrieben worden zu sein. Sehr schnell wird jedoch vor allem im ersten Teil deutlich, dass die Autorin auch den Mann mit seinen Wechseljahren zu berücksichtigen weiß. Viele Informationen über Veränderungen körperlicher Vorgänge waren mir – typisch Mann – nur ungefähr bekannt oder gar gänzlich unbekannt. Die Lektüre hat sich gelohnt“
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20. November 2009
von Tom Levold
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Der ehemalige FDP-Generalsekretär und jetzige Bundesminister für Abwicklungshilfe Dirk Niebel hat den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Guido Westerwelle, für den Friedensnobelpreis 2010 nominiert (Foto: FDP). Auf einer Pressekonferenz im Thomas-Dehler-Haus erklärte er:„Unser bereits sehr beliebter Außenminister sollte für seine enormen zukünftigen Verdienste um die endgültige Lösung des Nahost-Konfliktes und seine zahlreichen Aktivitäten zur Überwindung von Sprachproblemen in der Welt endlich die Anerkennung erhalten, die er verdient. Seine Arbeit muss sich wieder lohnen. Und welcher Lohn könnte schöner sein als der Friedensnobelpreis?“ Auf die Frage eines Journalisten, was Westerwelle denn bislang überhaupt dafür geleistet habe, anwortete Niebel schlagfertig:„Der Nobelpreis ist ja – wie wir im Falle des amerikanischen Präsidenten sehen konnten – zu einer Option auf die Zukunft geworden. Und glauben Sie mir, mit Zukunftsspekulationen liegen wir von der FDP ganz vorne. Was liegt also näher, als den Nobelpreis als Optionsschein auf unsere Zukunft zu sehen?“ Niebel zufolge soll Westerwelle zur endgültigen Überwindung der internationalen Verständigungsprobleme bereits einen Englisch-Kursus gebucht haben, der ihm viel Freude bereite („It is Germany here“). Wie Niebel durchblicken ließ, kann er sich auch selbst vorstellen, in Zukunft einmal für die erfolgreiche Abwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Abwicklungsländern den Friedensnobelpreis zu erhalten. Nur, so der Minister wörtlich:„Selbst vorschlagen möchte ich mich dann natürlich nicht“.