In der Ausgabe 3/2011 des Coaching-Magazins, die seit kurzem online zur Verfügung steht, gibt es einen kurzen Essay von Bernhard Pörksen über die unterschiedlichen Spielarten des Konstruktivismus, der zum Schluss für einen„subversiven Konstruktivismus“ plädiert:„Ein subversiver Konstruktivist lässt sich seine Themen und seine Herangehensweise nicht extern diktieren und arbeitet nie direkt mit den Argumenten und Ansichten der gegnerischen Position, sondern er spielt mit ihnen, denkt sie weiter und zu Ende, versucht, ihre Konsequenzen auszuleuchten. Der subversive Konstruktivist macht nicht den Fehler, sich in die jeweils abgelehnte Wirklichkeit zu verbeißen und dadurch zu einem dogmatischen Anti-Dogma- tiker zu werden, der dem Gegner an Starrheit und Hartherzigkeit in nichts nachsteht. Er verkündet kein neues Dogma, sondern versteht seine Denkanstöße und Kopfnüsse als eine Medizin gegen den Dogmatismus selbst“
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12. Oktober 2011
von Tom Levold
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Wie erst heute in Berlin bekannt wurde, lag der aufsehenerregenden Bemerkung von Ronald Pofalla (Foto: teAM Deutschland) in Richtung seines Fraktionskollegen Wolfgang Bosbach („Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen“) keineswegs – wie von bösen Zungen kolportiert – eine Beleidigung zugrunde, sondern vielmehr eine stressbedingte Netzhaut-Ablösung, die dazu führte, dass er kurzzeitig nicht mehr sehen konnte. Mittlerweile wurde Pofalla in der Berliner Charité von einem Spezialistenteam der Augenklinik operiert. Aus einer Presseerklärung, die am heutigen Abend veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Operation gut gelungen ist und es dem prominenten Patienten schon wieder besser geht. Pofalla sei zuversichtlich, dass er schon bald die Fresse von Wolfgang Bosbach wieder sehen könne, heißt es in der Nachricht, die von der CDU-Spitze mit Erleichterung aufgenommen wurde.