Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Adventskalender im systemagazin geben. Alle Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, eine Geschichte, eine Erinnerung, eine Anekdote beizusteuern. Thematisch geht es diesmal um folgende Frage: Welche Person hat Ihnen einen ersten Eindruck von systemischem Denken und Handeln vermittelt oder Sie angeregt, sich selbst intensiver mit Systemischer Theorie und Praxis auseinanderzusetzen? Gab es eine besondere Begebenheit, einen Workshop, ein Vortrag auf einer Tagung, eine eigene Beratungs- oder Therapieerfahrung, die Sie mit dieser Person in Berührung gebracht hat? Was haben Sie mitgenommen, was hat Sie besonders beeindruckt, was hat sich für Sie verändert? Wenn Ihnen eine spannende, lustige, berührende, verstörende, überraschende oder sonstwie eindrucksvolle Episode einfällt, die Sie gerne mit anderen teilen möchten, freue ich mich auf Ihre Zusendung. Wie immer gilt: Platzprobleme gibt es nicht, lange Geschichten haben ebenso Platz wie eine kurze Anekdote! Scheuen Sie sich nicht – es geht nicht um Weltliteratur, sondern um ein Türchen im Adventskalender, der die Leserschaft des systemagazin mittlerweile seit einigen Jahren verbindet. Über Zusendungen an tom@levold.de freue ich mich!
Herzliche Grüße
Tom Levold
23. Oktober 2011
von Tom Levold
Keine Kommentare



In der Ausgabe 3/2011 des Coaching-Magazins, die seit kurzem online zur Verfügung steht, gibt es einen kurzen Essay von Bernhard Pörksen über die unterschiedlichen Spielarten des Konstruktivismus, der zum Schluss für einen„subversiven Konstruktivismus“ plädiert:„Ein subversiver Konstruktivist lässt sich seine Themen und seine Herangehensweise nicht extern diktieren und arbeitet nie direkt mit den Argumenten und Ansichten der gegnerischen Position, sondern er spielt mit ihnen, denkt sie weiter und zu Ende, versucht, ihre Konsequenzen auszuleuchten. Der subversive Konstruktivist macht nicht den Fehler, sich in die jeweils abgelehnte Wirklichkeit zu verbeißen und dadurch zu einem dogmatischen Anti-Dogma- tiker zu werden, der dem Gegner an Starrheit und Hartherzigkeit in nichts nachsteht. Er verkündet kein neues Dogma, sondern versteht seine Denkanstöße und Kopfnüsse als eine Medizin gegen den Dogmatismus selbst“