systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

13. Januar 2012
von Tom Levold
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Die zweite Organisation

Heiko Roehl hat nach einem Studium der Psychologie und Betriebswirtschaft in Bielefeld als Soziologe promoviert und ist derzeit als Leiter der Unternehmensorganisation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH tätig. Darüber hinaus ist er als Redakteur der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung tätig und hat als Autor mehrere Bücher über Veränderungsmanagement und Wissensorganisation verfasst. Auf seiner website ist ein schöner Text über die zweite Organisation zu lesen:„Dieser Beitrag lädt zu einer Grenzüberschreitung ein, die keine weite Reise erfordert, in der nicht globale Netzwerke, Erfolgsfaktoren oder virtuelle Unternehmenswelten beschworen werden. Hier wird das Innere der Organisation durchschritten. Der Leser kann sich auf diesem Weg auf ein Gedankenexperiment einlassen, in dem sein Blick von den komplexer und dynamischer werdenden Umfeldern der Organisation abgewandt wird und sich für einen Moment auf das richtet, was unveränderlich im Zentrum organisationaler Selbstdefinition steht: Die Zweite Organisation. Die Organisation neben der physischen, beobachtbaren und kommunizierenden Organisation, ihr durch unbewußte Koordination gekennzeichneter Counterpart“
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12. Januar 2012
von Tom Levold
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Jenseits von Mikro und Makro: Goffman und Luhmann

Mit einer Dissertation in Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde Hsiao-Mei Juan 2010 promoviert. In der Einleitung, in der die Aufgabenstellung der Arbeit skizziert wird, steht zu lesen:„Der Standpunkt, dass das Selbst eine soziale Praxis ist, rekonstruiert nicht nur den Begriff des apriorischen Subjekts und der Subjektivität, sondern hat zu enormen Konsequenzen für das Zustandekommen eines sozialen Phänomens geführt. Seither verliert das Individuum seinen legalen Status als grundsätzliches, unauflösbares Element der Interaktion und der Gesellschaft. Zudem können wir nicht mehr die Sozialität bzw. die sozialen Erscheinungen schlicht als die Wechselwirkung zwischen Individuen oder Intersubjektivität betrachten. Dies impliziert eine neue Denkweise, eine Art Entwicklung des De-Humanismus, eine Wende der soziologischen Erkenntnistheorie. Nun ist die ontologische Realität sowohl auf der Mikroebene, als auch auf der Makroebene aufgehoben; ihre ontologische Differenz steht auch in Frage. Statt durch die Differenz zwischen Individuum und Gesellschaft oder die zwischen Handlung und Struktur sollten wir eine andere Alternative versuchen, die die praktische bzw. operationale Eigenschaft des Mikro und Makro zusammen in Erwägung zieht“ Hier bietet sich ein Vergleich zwischen Luhmann als Vertreter der Makroperspektive und Goffman als Protagonist der Mikroperspektive an:„Die Gründe für die Wahl dieser Autoren sind folgende: erstens kritisieren Goffman und Luhmann die Idee, dass die sozialen Phänomene eine ontologische oder positivistische Realität außerhalb ihrer Elemente seien. Hierbei betont Luhmann ihre operationale Eigenschaft, während Goffman auf ihre interaktiv-praktische Eigenschaft abhebt. Für beide ist zweitens das Individuum nicht mehr die elementare, unauflösbare Einheit. Das autonome Individuum bwz. das Subjekt ist selbst zum Problem geworden. Goffman betracht es als Produkt der alltäglichen Darstellung, wobei Luhmann es als psychisches System einordnet, das ein Resultat der Operationen ist. Darüber hinaus haben die beiden die asymmetrische Beziehung unter Teilnehmern der Interaktion zu ihrem Stützpfeiler gemacht (…). Dies hat im eigentlichen Sinne mit der doppelten Kontingenz als eine Handlungsvoraussetzung (wohlgemerkt: nicht ein Handlungshindernis) zu tun. Gerade in diesem Punkt lässt sich sehen, dass sie nicht die Einheit, sondern die Differenz zu ihrem Ausgangspunkt machen. Folglich kündigen sich der radikale Konstruktivismus und der Dehumanismus bei beiden an. Drittens schalten beide bei dem Mikro/Makro-Problem die Differenz Individuum/Gesellschaft auf die Differenz Interaktion/Gesellschaft um. Für sie ist die Gesellschaft ein praktisches Produkt der Interaktion“
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11. Januar 2012
von Tom Levold
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Grenzverletzungen: Institutionelle Mittäterschaft in Einrichtungen der Sozialen Arbeit

vom 27.9. bis 1.10.2010 fand an der FH Frankfurt am Main eine Tagung zum Thema„Grenzverletzungen: Institutionelle Mittäterschaft in Einrichtungen der Sozialen Arbeit“ statt, die sich mit folgenden Fragen beschäftigte:„Welche institutionellen Bedingungen ermöglichen und erleichtern Grenzverletzungen? Gibt es genügend institutionelles Wissen, um Täterstrategien zu identifizieren?  Wie können Institutionen Grenzverletzungen durch organisatorische Maßnahmen aufdecken und ihnen entgegen wirken? Können Orte und Bedingungen geschaffen werden, die es erlauben und ermöglichen, grenzverletzendes Verhalten zu thematisieren – sowohl im Hinblick auf dessen ‚Aufdeckung’ als auch in Bezug auf die Reflexion von problematischen Handlungen, Wünschen und Neigungen? Wie gehen Fachkräfte und Institutionen ganz allgemein mit Machtbeziehungen, Körperlichkeit und Sexualität in der Sozialen Arbeit um? Wie kann in der Ausbildung von SozialarbeiterInnen für die Wahrnehmung von Grenzverletzungen geschult werden? Welche Anforderungen an die Ausbildung und Weiterqualifizierung Sozialer Fachkräfte sind daraus abzuleiten? Gibt es Kriterien für eine Eignungsfeststellung in sozialen Berufen und wenn ja, wie können diese systematisch in der Ausbildung und Berufseinmündungsphase verankert werden? Welche Indikatoren können für ein Qualitätssicherungssystem entwickelt werden, das (auch) die Vermeidung von Grenzverletzungen zum Ziel hat?“ Birgit Kreipe, Psychologische Psychotherapeutin aus Berlin, hat den Tagungsband, der im vergangenen Jahr im Fachhochschulverlag erschienen ist, gelesen und empfiehlt die Lektüre:„wirklich neu sind diese Fragen für Professionelle im pädagogischen Bereich nicht. Erfreulich ist, dass die Beiträge, auf fast durchweg hohem Niveau, sich um aktuelle Antworten bemühen, und sich nicht darauf beschränken, für erfahrene Pädagogen Altbekanntes zu wiederholen (wie etwa das Mantra: Transparenz! Supervision! Klare Grenzen für die Arbeit in pädagogischen Einrichtungen!). In die Arbeiten eingeflossen sind auch Neubewertungen verbreiteter Strategien zur Prävention, sind kritische Hinterfragungen und Analysen professioneller Haltungen, ist die Reflexion häufiger fachlicher Dilemmata in der Arbeit mit Traumatisierten“.
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10. Januar 2012
von Tom Levold
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Wissen und Nicht-Wissen

Im letzten Heft des Kontext (4/2011) sind zwei interessante Artikel sowie ein ausführliches Gespräch zur Person und zum Wirken Gunthard Webers zu lesen, das Mitherausgeber Wolf Ritscher mit diesem geführt hat. Die Texte stammen von Heiko Kleve und Ingo Zimmermann.„Systemische Therapie und Beratung hat sich in ihren Entwicklung zwar sehr früh von dem Selbstverständnis, die allwissende Expertin zu sein, verabschiedet und stattdessen die Wertschätzung gegenüber den Ressourcen der Klient/-innen betont, denen zugetraut und manchmal auch zugemutet wird, ihre jeweils eigenen Lösungen zu finden und zu realisieren. Dennoch bleibt es eine offene Frage, welche Rolle Nichtwissen in der beraterischen und therapeutischen Arbeit tatsächlich spielt. Heiko Kleve hat sich in seinem Beitrag mit dieser spannenden Frage im Rekurs auf unterschiedliche soziologische und systemische Theorietraditionen auseinandergesetzt und entwickelt am Beispiel der Sozialen Arbeit, wie Nichtwissen als professionelle Haltung systematisch entwickelt und methodisch umgesetzt werden kann“, heißt es im Editorial. Ingo Zimmermann betrachtet Dissozialität„nicht als klientenspezifische Störung …, sondern als »Organisationsform eines Systems«. Devianz zeigt sich in dieser Betrachtungsweise dann nicht nur als Interaktionsform der betreffenden Jugendlichen, sondern auf allen Systemebenen. Dabei etabliert sich eine gesamtsystemische Dynamik der Ausgrenzung und Abstoßung, der auch die beteiligten Professionellen und ihre Institutionen (fast) nicht entgehen können und die eine gute Erklärung für die häufig sehr eskalierend verlaufenden Hilfeprozesse in der Arbeit mit diesen Jugendlichen bietet“ Darüber hinaus gibt es noch eine Glosse zur DGSF-Tagung in Bremen, zwei Tagungsberichte, das„Stichwort“ von Dörte Foertsch zum Thema Nachhaltigkeit und Rezensionen.
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8. Januar 2012
von Tom Levold
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Würde ist tastbar!

Ende April findet in Köln das 6. Weinheimer Symposion zum Thema„Würde ist tastbar“ statt, das gleichzeitig die diesjährige Jahrestagung der Systemischen Gesellschaft darstellt. Im Programmtext heißt es:„Als Menschen sind wir berührbar, im übertragenen und im wörtlichen Sinne. Wir sind körperlich und in unserer Seele verletzbar, sprechen aber von der Unantastbarkeit menschlicher Würde. Passt das überhaupt zusammen? Ist die Würde dem Menschen angeboren? Kann sie ihm auch wieder genommen werden – oder muss man Würde erst erwerben, um ihrer würdig zu sein? Ist sie fühlbar, tastbar, sichtbar – oder ist sie genau dann schon angekratzt? In vielen Bereichen des Lebens sind wir weit davon entfernt, dass Menschen in ihren Grundbedürfnissen wahrgenommen werden, gleiche Rechte erfahren und sich gleichwertig oder gleichwürdig behandelt fühlen. In Therapie und Beratung bieten wir Menschen in Situationen an-getasteter oder bereits verletzter Würde unseren Beistand an. Wir versuchen Dynamiken der Missachtung menschlicher Grundbedürfnisse zu erkennen und uns für einen verantwortlichen Umgang in diesen Situationen zu engagieren. Was ist hilfreich, um die Würde von Klienten zu wahren oder wiederherzustellen? Wo und wie können Menschen in ihrer Würde geschützt werden? Als Systemische BeraterInnen, SupervisorInnen und TherapeutInnen verstehen wir uns gern als Experten für Kommunikation: Wodurch verletzen wir Würde mit und in unserem professionellen Tun? Welche Rolle spielen dabei z.B. Ethik, Diagnosen, Machtverteilung, störungsspezifische Sprache oder instruktive Aspekte in
unterschiedlichen Therapieverfahren? Welche Bedeutung haben dabei Scham, Liebe, Trauma, Ehre und Respekt?“ Unter den Referenten finden sich u.a. Cornelia Oestereich, Hans Jellouschek, Jürgen Kriz, Monika Hauser und Arist von Schlippe.
Bis zum 22.2.2012 (Aschermittwoch) gibt es noch Frühbucher-Rabatte!
Infos und Anmeldung über wuerde-weinheim.de

7. Januar 2012
von Tom Levold
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Managementdenker 2011

Winfried W. Weber, Professor für Management an der Hochschule Mannheim, hat im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität Witten/Herdecke von bereits 2002/2003 2500 Führungskräfte in Deutschland, Österreich  und der Schweiz nach ihren bevorzugten„Managementdenkern“ befragt. Auch im Jahre 2011 hat er wieder ein neues Ranking erstellt. Die Ergebnisse sind auf managementdenker.de nachzulesen. Weber schreibt zusammenfassend:„Das Management orientiert sich im deutschsprachigen Raum nach wie vor an ‚Klassikern‘. Urguru Peter Drucker (1909-2005) gilt hierzulande als der herausragende Managementdenker, ein Drittel der Manager (n = 722) hat für ihn gestimmt. Als weitere Klassiker folgen auf Rang 5 der Harvard-Strategieprofessor Michael Porter (*1947), auf Rang 6 der Sozialphilosoph und Managementautor Charles Handy (*1932), auf Rang 12 der kanadische Soziologe und Langzeit-Managementbeobachter Henry Mintzberg (*1939), auf Rang 13 der Fortune-„Manager des Jahrhunderts“ Jack Welch (*1936), auf Rang 18 der Organisationstheoretiker Karl E. Weick (*1936) und auf Rang 19 der einzige Managementexperte, der bisher den Nobelpreis erhielt, Herbert A. Simon (1916-2001). Auch die Generation der jüngeren Managementdenker setzt sich langsam durch. Berater und Ex-Standfordprofessor Jim Collins (*1958) schafft es auf Rang 7. Der Soziologe und luzide Managementbeobachter Dirk Baecker (*1955) von der Zeppelin University erreicht Rang 11 – ein Hinweis auf die zunehmende Bedeutung des systemischen Ansatzes hierzulande. W. Chan Kim (*1952) und Renée Mauborgne (*1963) von INSEAD/Fontainebleau sind mit ihrem Blue-Ocean-Strategieansatz auf Rang 15 geklettert“
Vollständige Informationen finden Sie hier…

4. Januar 2012
von Tom Levold
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Hypnosystemische Trauerbegleitung

Roland Kachler hat sich seit langem durch eine Reihe von Veröffentlichungen und zahlreiche Workshops und Seminare zum Thema Trauerbearbeitung im systemischen Feld einen Namen gemacht. Im vergangenen Jahr erschien sein letztes Buch über„Hypnosystemische Trauerbegleitung“, in dem er den hypnosystemischen Ansatz von Gunther Schmidt auf den Umgang mit Verlusterfahrungen angewandt hat. Matthias Freitag aus Chemnitz hat das Buch rezensiert und empfiehlt die Lektüre:„Die enorme Nützlichkeit ergibt sich, neben der inhaltlichen Substanz und der wissenschaftlichen Fundierung, aus den zahlreichen Hinweisen »Beachte!«), den Exkursen, Fallvignetten, Interventionen und Übungen wie Hausaufgaben, Rituale, Imaginationen. Die Methodenvorschläge sind lebensnah und präzise beschrieben und damit gut umsetzbar“
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3. Januar 2012
von Tom Levold
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DGSF-Forschungspreis 2012

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) schreibt – im jährlichen Wechsel mit der Systemischen Gesellschaft (SG) – einen Forschungspreis aus. Der DGSF-Forschungspreis ist mit 3000 Euro dotiert.
Mit dem Preis soll eine Forschungsarbeit ausgezeichnet werden, die einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung systemischer Forschung leistet. Dies ist möglich durch ein neuartiges methodisches Design, durch eine spannende Verknüpfung von systemischer Theorie und Methode, durch anregende Theoriebildung und -entwicklung oder durch überzeugende Impulse für die systemische Praxis. Die Forschungsarbeiten können sich auf alle Felder systemischen Arbeitens beziehen und Fragen zur Therapie, Beratung, Supervision, Coaching oder Organisationsberatung, aber auch weitere systemisch relevante Themenstellungen bearbeiten. Es können systematisch aufbereitete Einzelfallstudien, Versorgungs-Studien, Prozess- oder Outcome-Studien ebenso wie manualisierte Therapiestudien vorgelegt werden. Möglich sind auch theoretische Arbeiten, die über die Aufarbeitung vorhandener Theorien zu neuen Theoriekonzeptionen führen.
Prämiert werden in erster Linie Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum, bevorzugt von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern. Neben rein universitären Arbeiten sind auch Forschungsarbeiten von Praktikerinnen und Praktikern zur Einsendung erwünscht. Die Arbeit soll noch nicht oder nicht vor dem 1. Juli 2011 veröffentlicht worden sein. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft unter Ausschluss des Rechtsweges ein Gremium, in dem Gutachterinnen und Gutachter mehrerer Disziplinen vertreten sind.
Einsendeschluss für den DGSF-Forschungspreis 2012 ist der 28. Februar 2012. Bitte senden Sie die Arbeit in vierfacher Ausfertigung an die Geschäftsstelle der DGSF. Die Preisverleihung erfolgt auf der DGSF-Jahrestagung vom 3. bis 6. Oktober 2012 in Freiburg.
Die DGSF ist ein berufsübergreifender Fachverband. Er fördert systemisches Denken und Handeln vor allem im psychosozialen Bereich und in der Wissenschaft und sichert die Qualität systemischer Weiterbildungen. Mit mehr als 3800 Mitgliedern ist die DGSF einer der größten Verbände für Beratung und Therapie in Deutschland.

Einsendungen werden erbeten an den Geschäftsführer der DGSF.

DGSF-Geschäftsstelle
Bernhard Schorn
Jakordenstraße 23
50668 Köln

fon 0221-613133
fax 0221-9772194

info@dgsf.org
 

2. Januar 2012
von Tom Levold
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The Treatment of Violence and Victimization in Intimate Relationships

1998 erschien in der„Family Process“ ein Artikel von Virginia Golder über die therapeutische Arbeit im Kontext von Gewalt und Viktimisierung in nahen Beziehungen. Virginia Goldner war Co-Director of the Gender and Violence Project am Ackerman Institute for the Family in New York und ist auch durch deutsche Veröffentlichungen ihrer Arbeit hierzulande bekannt geworden. Der sehr lesenswerte Aufsatz„The Treatment of Violence and Victimization in Intimate Relationships“ ist auch online zugänglich. Im abstract heißt es: This essay presents an analysis of violence in intimate life that draws on multiple theoretical perspectives. These include but are not limited to feminist theory, object relations theory, systems theory, narrative and social constructionist theory, and neurobiology. It is argued that it is possible to be effective in ending violence and abuse through a modified couples treatment format that addresses relationship issues, individual trauma, and biological vulnerability while simultaneously taking a clear, moral position that violence, abuse, and inequality are intolerable in any form“
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31. Dezember 2011
von Tom Levold
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„Egal, wie gut der Mensch ist, er wird zu einem toxischen Ärgernis, wenn er zu lange herumlungert“

Hans Günter Holl, Philosoph und Übersetzer zahlreicher philosophischer Werke, u.a. von Batesons„Ecology of Mind“, hat auf seiner website einige Texte zum Download bereitgestellt. Ein Vortrag über„Batesons Theorie des Lernens und der wissenschaftlichen Erkenntnis“, den er 1984 an der Universität Marburg gehalten hat, ist in seinem Band über„Das lockere und das strenge Denken. Essays über Gregory Bateson“ 1985 im Beltz-Verlag in Weinheim erschienen (Foto: Gregory Bateson). Ihm ist auch das Zitat in der Überschrift entnommen. Nach einigen biografischen Anmerkungen geht Holl auf Batesons Theorie des Lernens und die damit verbundenen semantischen Differenzierungen ein, auf seine Revision des Double-Bind-Konzeptes sowie auf die Radikalisierung von Batesons Ansatz durch Maturana und Varela. Der Aufsatz ist kein PDF, sondern eine Word-Datei und
hier direkt herunterzuladen…

30. Dezember 2011
von Tom Levold
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Konzeptionelle Innovationen und Finessen im Coaching…

… sind im letzten Heft des 2012-Jahrganges von OSC zu finden. Dabei geht es um Wissensvermittlung in Beratungsprozessen, die Verbindung von Fach- und Prozessberatung, Führung und Coaching in Netzwerkorganisationen, Ethische Kompetenz u.a. Ein Beitrag aus systemischer Perspektive kommt von Mirko Zwack, Audris Muraitis und Jochen Schweitzer zum Thema Wertschätzung in Organisationen, einem Thema, das die beiden Erstautoren auch schon in ihrem Workshop auf der letzten DGSF-Tagung in Bremen bearbeitet haben.
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