systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

20. März 2012
von Tom Levold
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Systemisches Denken in der Heimerziehung: Anregungen für Pädagogik, Beratung und Organisation

Heute gibt es mal einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit – mit einem Artikel aus dem Jahre 1991 in der Zeitschrift„Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie“. Geschrieben haben ihn Jochen Schweitzer (Foto: Tom Levold) und Dieter Reuter, mit Vorschlägen für eine systemische Heimerziehung. Auch wenn sich in der Heimpädagogik in den letzten 20 Jahren so manches getan hat, lässt sich doch nach der Lektüre resümieren, dass das systemische Potential bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Im abstract heißt es:„Ausgangspunkt dieses Aufsatzes ist eine Analyse charakteristischer Problempunkte in der Heimerziehung auf unterschiedlichen Systemebenen: Familiendynamik, Familie-Heim, größeres Familie-Helfer-System, Heimerziehung als Profession. Neuere Konzepte der Systemtheorie (Selbstorganisation, Beobachterabhängigkeit, „Passen“, Grenzen der Planung in Humansystemen) werden genutzt, um Anregungen für eine mit systemischem Denken konsistente Praxis der Heimerziehung zu entwickeln: Vom Aufnahmeverfahren bis zur Entlassung, von der Krisenintervention bis zur Familienpädagogik, vom Umgang mit Heimmitarbeitern bis zu Organisationsfragen“
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19. März 2012
von Tom Levold
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Talking brains: a cognitive semantic analysis of an emerging folk neuropsychology

Wie verändert sich das Bild mentaler Prozesse im Zeitalter der Hirnforschung in der Alltagspsychologie? Der Forscher Paul Rodriguez, der sich u.a. mit methodologischen Fragen im Zusammenhang mit bildgebenden Verfahren beschäftigt, hat 2006 eine interessante Arbeit veröffentlicht, in der er – in Anschluss an die metapherntheoretischen Konzepte von Lakoff und Johnson – anhand von Beispielen aus den öffentlichen Diskursen zeigt, wie die Idee des Gehirns zunehmend ein Konzept mentaler Zustände ersetzt. Im Abstract heißt es:„What is the influence of neuroscience on the common sense way we talk about behavior and mental experience? This article examines this influence and the diffusion of neuroscience terms as it appears in everyday language that reflects shared cultural knowledge. In an unsolicited collection of speech acts and metaphors I show that the word “brain” often substitutes for “mind” and brain states are often asserted as the cause of mental states. I also present several examples of visual depictions of the brain, including modern brain scans, which have become the basis for new cultural symbols that are identified with mental experience. Taken together, the linguistic and visual brain metaphors highlight the concrete nature of the brain in contrast to the abstract nature of the mind. This, in turn, provides a physical dimension to the way we conceptualize mental phenomena in ordinary language. Thus, a modern folk neuropsychology is emerging which provides an alternative, reductionist, and sometimes competing network of concepts for explaining the mind in comparison to conventional folk psychology“
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18. März 2012
von Tom Levold
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Eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie

Man kann nicht gerade behaupten, dass der systemische Diskurs in der Gegenwart reich an neuen Perspektiven sei, was die Fortentwicklung der klinischen Theorie betrifft. Zuviel Energie ist in den vergangenen Jahren in den Versuch geflossen, Systemische Therapie mainstreamkompatibel zu machen. Natürlich gibt es immer wieder gewichtige Ausnahmen, so z.B. das Buch von Peter Fuchs über die„Verwaltung der vagen Dinge„, das im vergangenen Jahr erschienen ist. Soeben ist im Carl-Auer-Verlag ein Band des Bonner Psychiaters und Psychotherapeuten Roland Schleiffer erschienen, der nichts anderes als eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie zum Thema hat. In seinem Vorwort wünscht Fritz Simon, dass das„extrem innovative“ Buch zum„Meilenstein in der Entwicklung der Psychiatrie“ werden solle:„Ein zweiter Band scheint unabdingbar“! Schleiffers Buch ist ein Muss für jeden theoretisch interessierten klinischen Praktiker. Wie er die Systemtheorie Luhmanns mit Säuglings- und Bindungsforschung, Affekttheorie und Entwicklungspsychologie zusammenbringt und die Frage der Pathologie dabei neu fasst, ist äußerst spannend zu lesen und eröffnet der systemischen klinischen Theorie wieder neue Optionen. systemagazin bringt als Leseprobe das Kapitel 7, den Epilog,
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17. März 2012
von Tom Levold
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Mein neuer Entkorker für das Gläschen zum Feierabend