systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

28. August 2012
von Tom Levold
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Ist es nützlich, Soziale Arbeit als anspruchsvoller als Psychotherapie zu bezeichnen?

Ein einem diskussionswürdigen Aufsatz in der vorletzten Ausgabe der„Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung“ haben Johannes Herwig-Lempp und Ludger Kühling eine Diskussion mit Thesen eröffnet, die deutlich machen sollen, dass Soziale Arbeit gegenüber Beratung und Therapie anspruchsvoller sei. In seiner Antwort, die in der aktuellen Ausgabe zu lesen ist, greift Jürgen Beushausen die Fragestellung auf und versucht in einer differenzierenden Antwort,  die Frage von der Zugehörigkeit zu Berufsgruppen abzukoppeln:„J. Herwig-Lempp und L. Kühling (2012) stellen sieben Thesen vor, in denen sie darlegen, weshalb Soziale Arbeit anspruchsvoller als Psychotherapie ist. Diese Thesen, die durch sechs weitere Thesen ergänzt werden, stehen im Mittelpunkt des Beitrages. An Hand der Wirkfaktoren psychosozialer Hilfen wird verdeutlicht, dass die Art der professionellen Haltungen und Interventionen entscheidend ist und nicht welcher Berufsgruppe ein Helfer angehört. Im Weiteren werden Attribute sozialer Arbeit, ihre Schwächen und Stärken zusammengefasst. Abschließend wird gefragt, ob es nützlich ist, Soziale Arbeit als anspruchsvoller als Therapie zu konstruieren. Bilanzierend wird die Notwendigkeit eines„Sprunges“, einer Veränderung zweiter Ordnung, in der Kultur der Zusammenarbeit gefordert. Mit den hier vorgestellten Thesen soll die Diskussion über die Identität Sozialer Arbeit erneut angestoßen werden“ Erfreulicherweise sind die Texte mit Genehmigung des Verlages auf der website der DGSF zu lesen.

26. August 2012
von Tom Levold
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Spezielle Aspekte und Probleme in der Psychotherapie mit Folteropfern unter Beteiligung von Dolmetschern

Ferdinand Haenel ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 1993 arbeitet er am Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Diagnostik und Behandlung von Personen mit Folterfolgen aus anderen Kulturkreisen, worüber er auch zahlreiche Publikationen veröffentlicht hat. In der systhema 2/1997 hat einen Beitrag zum Thema der Schwierigkeiten der Kommunikation mit Folteropfern verfasst, wenn diese sich auf den Einsatz von Dolmetschern stützen muss:„Ausschnitte aus unserer Praxis der Psychotherapie mit durch Folter traumatisierten Menschen anderer Sprache und Kultur sollen einen kleinen Einblick darüber vermitteln, wie unzureichend es ist, die in den Therapiestunden als Übersetzer beteiligten Dolmetscher und Dolmetscherinnen rein als mechanische Sprachvermittler anzusehen. Denn ebenso wie die Behandler werden auch sie in die Übertragung des Patienten miteinbezogen und können ihrerseits Gegenübertragungsgefühle entwickeln. Bleibt das unberücksichtigt, können entscheidende, den therapeutischen Prozess mitbestimmende Faktoren sowie die Möglichkeit und Gefahr einer stellvertretenden Traumatisierung der Dolmetscher übersehen werden“
Zum vollständigen Text…

24. August 2012
von Tom Levold
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Tanz die Orgel