systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

Kontext 1986

Heft 11

Breit, Elisabeth & Elisabeth Gurtner (1986): Arbeitsweise einer familientherapeutisch orientierten Erziehungsberatungsstelle. In: Kontext, 11, S. 4-19. 

Abstract: Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Starnberg besteht seit 14 Jahren und ist seit etwa 8 Jahren famil ientherapeutisch orientiert. Im Jahr 1981 wurde sie in Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle umbenannt. Im folgenden Beitrag möchten wir zunächst darstellen, wie sich die Wandlung von einer „klassischen“ zu einer familientherapeutisch orientierten Erziehungsberatungsstelle vollzog, welche fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen dazu notwendig waren, und wie sich die vielfältigen Aufgaben einer Erziehungsberatungsstelle (Diagnostik, Beratung, Prophylaxe, Kindereinzeltherapie, Gruppentherapie) mit dem familientherapeutischen Ansatz verknüpfen lassen. Im zweiten Teil werden wir an Hand eines Falles aufzeigen, welche familientherapeutische Vorgehensweise uns für Erziehungs- beratungsstellen besonders geeignet erscheint.

Herzog, Gunter (1986): Arbeitsgemeinschaft Familientherapie der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) in Bremen. In: Kontext, 11, S. 20-32. 

Rau, Hartmut (1986): Pflegeeltern im helfenden System – Beratung von Pflegeeltern. In: Kontext, 11, S. 33-43. 

Abstract: Das heilpädagogisch-psychotherapeutische Zentrum der Bergischen Diakonie Aprath, eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Fachklinik, hat mit der Vermittlung von Kindern in sonderpädagogische Pflegefamilien gute Erfahrungen gesammelt. Voraussetzung war allerdings eine besondere Form der Familienberatung und die Integration dieses Ansatzes in das klinische Angebot. Die Kinder erleben drei “Familien”: die Herkunftsfamilie, die Quasi- Familie Klinik und die Pflegefamilie. Die Pflegefamilie übernimmt eine Doppelfunktion, einmal stellt sie Lebenszusammenhang als Ersatz für die Herkunftsfamilie dar und zum anderen übernimmt sie die Funktion eines therapeut ischen Instrumentes. Der Autor hat über sechs Jahre lang die Pflegeltern beraten und das Projekt geleitet.

Brunner, Ewald Johannes (1986): Familientherapie in der Schule. Erfahrungen mit der Übertragung des familientherapeutischen Konzepts auf die Lehrer-Schüler-Interaktion. In: Kontext, 11, S. 44-59. 

Reiter, Ludwig (1986): Bedeutung und Problematik diagnostischer Paartherapie. In: Kontext, 11, S. 60-78. 

Krüll, Marianne (1986): Der hypnotherapeutische Ansatz Milton H. Ericksons als Tiefenkommunikation im Alltag und in den helfenden Berufen. In: Kontext, 11, S. 79-96.


Heft 12

Müssig, Ricarda (1986): Modell einer ganzheillichen Familientherapie auf psychoanalytischer und systemischer Basis. In: Kontext, 12, S. 4-68. 

Kunze, Marie-Luise (1986): Zur Bedeutung des hospitalisierten Indexpatienten für den Zusammenhalt einer Familie. In: Kontext, 12, S. 69-80. 

Seehausen, Harald (1986): Technisch-sozialer Wandel und junge Familien. Sozialpädagogische und sozialpolitische Handlungsperspektiven. In: Kontext, 12, S. 81-115. 

Krüll, Marianne (1986): Famlilientherapie in einer kaputten Welt. In: Kontext, 12, S. 116-130. 

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