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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Gunthard Weber wird 80!

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Lieber Gunthard,

alle fünf Jahre ein runder Geburtstag – und wie immer wird er auch im systemagazin gefeiert. Zum 65. Geburtstag ist hier unser Gespräch erschienen, das wir in Halle abseits der SG-Tagung über Leben als Lerngeschichte geführt haben, dann waren die 70 und die 75 dran – und nun 80 Jahre, was für ein Datum! Eine lange Lebens- und Lerngeschichte in der Tat. Ich freue mich, dass wir uns seit 40 Jahren an allen möglichen Orten und zu allen möglichen Anlässen immer wieder begegnen und uns über unsere Entwicklungen, Freuden und Nöte auf dem Laufen halten. Du warst der erste, mit dem ich auf dem DAF-Treffen 1993 in Frankfurt die Idee zur Gründung der SG besprochen habe, und ohne diesen Schritt wäre es wohl nicht so schnell in diese Richtung gegangen. Für deinen Zuspruch als Förderer, Freund und Kollege in all diesen Jahren danke ich dir von Herzen.

Für die kommende Zeit wünsche ich dir alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Verbundenheit mit den Menschen, die dir wichtig sind, und auch in Zukunft viele beglückende emotionale und intellektuelle Erlebnisse!

Herzliche Grüße,
Dein Tom


Anlässlich Deines runden Geburtstags, lieber Gunthard, kamen mir spontan Erinnerungbilder an unsere Begegnung mit einer Friedenspfeife während der DAF-Tagung im Jahr 1989. Das war der Beginn einer anhaltenden Versöhnung zwischen Hamburg und Heidelberg; Alles andere hatte sich überlebt, und es war gut und angemessen, unsere Kräfte zu bündeln und nicht zu vergeuden. Diese Begegnung markierte den Anfang vieler gemeinsamer Unternehmungen, nicht zuletzt der Gründung der SG. Solche aufbauende Erinnerungen im Alter vermitteln ein wohliges Gefühl! Alles Gute lieber Gunthard, es möge viele gute Zeiten folgen!

Herzlichst, Kurt Ludewig


Der Hogon

Gunthard Weber zum 80. Geburtstag

Dereinst ergingen wir uns denkend unter Bäumen,
die er dorthin, wo sie nun wachsen, einmal pflanzte.
Erinnert, ist es mir wie das, was allen Räumen,
die er ermöglichte, gemein ist. Gunthard tanzte.

Ein Chorklang konnte ihm, das Herz umgebend, zeigen,
worin ein Mensch das Glücklichsein so fein erfährt.
Es tanzt, wenn Menschen singen, und selbst wenn sie schweigen,
in ihnen, was einander Resonanz gewährt.

Er hat das Leben in der ganzen Welt gestellt.
So kann man sehen, was da tanzt. Den ganzen Chor.
Es darf noch unentschieden bleiben, ob´s gefällt.

Zunächst kommt man darin so plötzlich anders vor.
Oft ist dann – merkwürdig – der ganze Raum erhellt.
Kein Wunder, dass man ihn zum Hogon auserkor.

Lieber Gunthard, danke für alles. Es ist sehr viel …

Matthias Ohler


Lieber Gunthard,
ich gratuliere Dir von Herzen zu Deinem runden Geburtstag. Ich habe Dich auf vielen Ebenen kennen und schätzen gelernt und auch von Dir gelernt. Die Begegnungen mit Dir in Deutschland und auch in China waren bereichernd, wohltuend und sie bleiben mir in bester Erinnerung.  Ich weiß noch, wie ich durch Dich und Deine Arbeit die Welt der ‘Aufstellung mit menschlichem Gesicht und Toleranz‘  kennengelernt habe. An manchen Stellen hast Du mich zu Schritten (zum Beispiel ein bestimmtes Buch zu schreiben) ermuntert. Dafür danke ich Dir. 

Nun trinke ich auf Dein Wohl:  Möge es Dir noch lange gut gehen.

Herzlich, Hans Lieb


Lieber Gunthard,
Meine allerherzlichsten Glückwünsche zum Achtzigsten, und meine allerbesten Wünsche für das nächste Jahrzehnt!

von Luc Ciompi  (der das  bereits hinter sich hat)


Lieber Gunthard,

persönlich sind wir uns meist nur im „Kreise der Verdächtigen“ auf diversen Systemiker-Kongressen begegnet. Aber natürlich habe ich Dein fruchtbares Wirken für „unser“ Feld seit Jahrzehnten wohlwollend und achtungsvoll wahrgenommen. So bleibt nur, Dir neben guter Gesundheit und besinnlich-fröhlichen Tagen im nun 9. Lebensjahrzehnt viel Energie und Erfolg bei Deinen Projekten (u.a. »Häuser der Hoffnung« in Mali) zu wünschen.  

Herzlich, Jürgen Kriz


Lieber Gunthard,

Du bist der erste systemische Mensch, mit dem ich in meinem Leben gesprochen habe. Das war 1988, ist also lange her. Ich war ein junger Psychologe, der nach Orientierung gesucht hat. Auf der Suche nach einer Weiterbildung bin ich auf die damalige IGST gestoßen, Du warst 1. Vorsitzender und telefonisch erreichbar. Du hast mir die „neuen Kollegen“ Jochen Schweitzer und Andrea Ebbecke-Nohlen empfohlen, und bei denen bin ich dann auch gelandet. 
Wenig später warst Du in der systemischen Szene eine Art Dissident und ich habe Deine Art zu arbeiten und Deine Veröffentlichungen aufmerksam und interessiert beobachtet. Beeindruckt hat mich immer Deine menschliche Wärme, wenn wir uns persönlich begegnet sind. Zuletzt war dies glaube ich 2014, als Du die Einführungsrede bei der Vorstellung des Buches über Helm Stierlin gehalten hast. 
Du bist neue und unkonventionelle Wege gegangen und hast Dir dadurch viel Widerspruch und Anfeindung aus der systemischen Orthodoxie eingehandelt. Ich habe miterlebt, wie Dir dabei auch die Nerven geflattert haben, damals, in Köln bei der SG Tagung. Beides, der Mut und die Emotionalität haben wiederum mich ermutigt, eigene Wege zu gehen und mehr auf die eigene Stimmigkeit zu hören als auf die Vorgaben und die Kritik irgendeines informellen Zentralkomitees für systemisches Denken und Handeln.

Dafür danke ich Dir. Es freut mich, dass wir in letzter Zeit auch persönlich in Kontakt gekommen sind, und sei es auch nur per Email. 

Zu Deinem 80. nur Gutes, Glück und Segen!
Lothar Eder


Lieber alter Maestro, lieber Gunthard,
Es sind vierunddreißig Jahre vergangen, seitdem ihr mir auf die Sprünge geholfen habt, Du und Fritz Simon; in Wiesloch als Lehrer und Mitbegründer der IGST.  Ich habe euch – wechselseitig und wechselwirksam – als Gegenpol und Ergänzung erlebt. Meinen damals gezogenen Vergleich mit Hesses „Narziss und Goldmund“ habe ich inzwischen weitgehend revidiert; bleiben vor allem aber noch meine  Erfahrungen mit deinen fürsorglichen , goldmund-mütterlichen Gesten und Worten. Ein fast beiläufig klingender Rat beim Bier in einer Heidelberger Kneipe während eines der großartigen ersten Foren (z.B. mit Francisco Varela, Heinz von Foerster, Niklas Luhmann) hat mich angestoßen, der Institution, dem Kontext Arbeit, also dem Frondienst zu entkommen, um dann schließlich meinen Beruf auszuüben; einem Ruf zu folgen, frei-beruflich. Bis heute noch, da ich fast das gleiche Alter erreicht habe wie du. Oder Mali, Januar 2015! Du, Initiator, guter Geist, Ältester unter uns  fünf Reisenden, Gründer der „Häuser der Hoffnung“, du bestandest darauf, im knapp bemessenen Geländewagen hinten auf der Ladefläche zu kauern. Weil ich angeblich die etwas längeren Beine hatte. Durchsetzungsfähig wie du bist, wenn es um anderer Leute Wohl geht, vermute ich, dass ich vorne neben dem Fahrer habe Platz nehmen können.(Müssen?)  Nicht nur, wenn es um das Wohl anderer Leute geht, zeigst du dich enorm engagiert, sondern Flora und Fauna, insbesondere – darin sind wir auch Gleichgesinnte und Opferwillige –  die Avifauna liegen dir stets am Herzen.

Zum 22. Oktober wünsche dir, dass du viele wohlverdiente Lorbeeren auf diesem und auf anderen Wegen erntest und dass du dann nicht nur ein, sondern noch viele Jahre zufrieden und mitunter glücklich weiterleben und –wirken  wirst.

Christian Michelsen, Bremen


Lieber Gunthard,

als Lehrer, Mentor und Geburtshelfer für eine Karriere in die Selbständigkeit wirst Du für immer einen Platz in meinem Herzen haben. 

Ich drück Dich aus der Ferne und wünsche Dir eine lange Zeit des geruhsamen und genussvollen Erntens am Lebensabend!

Lieben Gruß aus München

Ruth Sander


Lieber Gunthard,

manchmal können Worte nicht das alles transportieren, was man gerne transportieren möchte. Daher versuchen wir es erst gar nicht und begnügen uns mit wenigen Worten: Du hast uns neue Welten eröffnet, uns begleitet und unterstützt, uns angeregt, gefördert, herausgefordert und liebevoll provoziert.

Für all das danken wir Dir, fühlen uns mit Dir verbunden und wünschen Dir von ganzem Herzen alles Gute zu Deinem 80. Geburtstag! 

Rudolf Klein und Barbara Schmidt-Keller


Lieber Gunthard,

herzlichen Glückwunsch zu deinem Ehrentag und alles Gute und Liebe für dich in diesem Lebensjahr und in den kommenden Jahren. Deine Arbeit war immer eine Inspiration und Anregung für mich. Vor, ich denke 10 Jahren hast du mit mir und meiner Tochter eine Aufstellung gemacht, die uns lange begleitet hat. Jetzt ist es soweit und sie wird zum Jahreswechsel mit anderen Kollegen die Institutsleitung des ifs übernehmen. Danke für deine Anregungen. Lass dich heftig feiern.

Liebe Grüße, Reinert Hanswille


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