Heft 1
Corina Ahlers, Stefanie Friedlmayer, J. Hanser, Joachim Hinsch et al. (1994): Antrag der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien auf Anerkennung als psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung für das Fachspezifikum. In: systeme 8 (1), S. 5–51.
Ludwig Reiter & Egbert Steiner (1994): Klinische Synergetik und Selbstorganisation: Ein wissenschaftliches Feld formiert sich. In: systeme 8 (1), S. 52–66.
abstract: In den letzten Jahren entwickelte sich im deutschsprachigen Raum das wissenschaftliche Feld der „Synergetik und Selbstorganisation in der Klinischen Psychologie und Psychiatrie“. Der vorliegende Beitrag stellt mittels bibliometrlscher Verfahren dar, Inwieweit sich dieses Arbeitsgebiet In konzeptioneller und personeller Hinsicht von anderen therapeutischen Richtungen unterscheidet. Für die weitere Ausbreitung des Feldes wird ein verstärktes Eingehen auf die Erfordemisse der klinischen Praxis vorgeschlagen, da der gegenwärtige Status der Konzepte viele Praktiker/innen vor Anwendungsschvnerigkeiten stellen dürfte.
Ulrike Russinger & Andrea Brandl-Nebehay (1994): Kurztherapeutische Ansätze im institutionellen Kontext. In: systeme 8 (1), S. 67–75.
abstract: Öffentliche soziale Institutionen mit dem ihnen eigenen Auftrag zu Hilfe und Kontrolle stellen einen schwierigen Boden für Psychotherapie dar. Sofern überhaupt Rahmenbedingungen für therapeutische Vorgehensweisen gegeben sind oder geschaffen werden können, ist Systemische Kurztherapie – so eine der neun Thesen dieses Artikels – die Methode der Wahl. Darüber hinaus erweisen sich systemische Ansätze und Modelle als nützlich für den Umgang mit der eigenen Institution und anderen Helfer/innensystemen sowie mit der Doppeifunktion von Beratung und Unterstützung bei gleichzeitig bestehendem Kontrollauftrag. Zusätzlich können systemische Techniken der Gesprächsführung im direkten Kontakt mit Klienten/innen wirkungsvoll eingesetzt werden.
Wolfgang Loth (1994): Einige Spekulationen zur anscheinend zögerlichen öffentlichen Resonanz auf Ludewigs Mitglieds-Konzept, spezieil auf seinen Beitrag „Problem – Bindeglied klinischer Systeme. In: systeme 8 (1), S. 76-77.
Andrea Brandl-Nebehay (1994): Bericht vom 3.Werkstattgespräch Institut für Ehe- und Famllientheraple (Wien) am 17. und 18. Jänner 1994. In: systeme 8 (1), S. 78-81.
Bernhard Kretzschmar (1994): Werksspionage – oder: Was eigentlich Ist eine Gruppe? Bericht vom Arbeitstreffen zu ‚Selbstorganisation und Dynamik sozialer Systeme‘ am 26./27.11.93 am Psychologischen Institut der Universität Münster, organisiert und veranstaltet von Prof. Dr. Werner Langthaler und Dr. Günter Schiepek. In: systeme 8 (1), S. 82-83.
Hanspeter Hochfilzer (1994): Rezension – Heiner Ellebracht, Bernhard Vieten (Hrsg) (1992): Systemische Ansätze im psychiatrischen Alltag. Dortmund (Verlag modernes lernen). In: systeme 8 (1), S. 84-84.
Eva Reznicek (1994): Rezension – Dagmar Hosemann, Jürgen Kriz, Arist von Schlippe (Hrsg) (1993): Famlllentherapeutinnen im Gespräch. Freiburg im Breisgau (Lambertus). In: systeme 8 (1), S. 85-85.
Stefanie Friedlmayer (1994): Rezension – Gerhard Fatzer (Hrsg) (1993): Organisationsentwicklung für die Zukunft. Ein Handbuch. Köln (Edition Humanistische Psychologie). In: systeme 8 (1), S. 86-87.
Stefanie Friedlmayer (1994): Rezension – Günter Schiepek, Guido Strunk (1994): Dynamische Systeme. Grundiagen und Anaiysemethoden für Psychologen und Psychiater. Heidelberg (Asanger). In: systeme 8 (1), S. 88-88.
Heft 2
Stefanie Friedlmayer, Eva Reznicek & Günter Schiepek ( 1994): Editorial. In: systeme 8 ( 2), S. 3-3.
Ludwig Reiter ( 1994): In Memoriam Hans Strotzka. In: systeme 8 ( 2), S. 4-7.
Susi Most-Alptruck ( 1994): Post- und Retourkutsche. In: systeme 8 ( 2), S. 65-70.
abstract: Das Gegenteil eines bewusst konstruierten Artikels, vielleicht eine Parodie desselben, stellt das Folgende dar. Hierin liegt der Versuch, den ordnenden Autor / die ordnende Autorin nicht mehr zuzulassen. Gleichzeitig entziehen sich die unterschiedlichen Textfragmente, [Sind sie von einer Person geschrieben? Gar diktiert? In welcher Gestimmtlieit? Wann? Bei welcher Temperatur?] wohl an einem Etikett „Post-Strukturalismus“ orientiert, jeglicher ein- oder zweifacher intentionaler Ordnung. Die Zeit der systematischen Aufarbeitung scheint vorbei. Vielleicht aus Faulheit, vielleicht aus Fleiß {lat. industria).