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Vom guten Umgang mit Differenzen

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Noa Zanolli ist eine Schweizer Sozialanthropologin und Mediatorin und lebt in Bern. In den USA arbeitete sie mehrere Jahre als Mediatorin in einem kommunalen Mediationszentrum, war Ausbildungsleiterin am Iowa Peace Institute und ist international als Mediatorentrainerin tätig. Heute ist sie Mitglied des Redaktionsbeirats der deutsch/schweizerisch/österreichischen Vierteljahreszeitschrift perspektive mediation. Im Wolfgang Metzner-Verlag hat sie 2020 ein kleines Büchlein über „Mediatives Denken“ veröffentlicht. Wolf Ritscher hat es gelesen und empfiehlt die Lektüre.

Wolf Ritscher, Unterreichenbach: Mit feinen Strichen und überaus verständlich

Noa Zanolli ist eine Expertin der Mediation, die in dieser Landschaft theoretisch und praktisch vielseitig unterwegs ist. Sie hat entschieden, kein Buch für Fachleute zu schreiben, die sich im Feld der Mediation noch weiter bilden bzw. ausbilden wollen, sondern einen Text für Menschen, die in ihrem Alltag mit schwierigen oder tagtäglichen zwischenmenschlichen Krisen zurechtkommen müssen und dafür Handwerkszeuge, Handlungskonzepte und möglicherweise neue Sichtweisen über Funktion, Sinn und Lösungsmöglichkeiten von Konflikten benötigen.
Das setzt voraus, für den Text keine Fachsprache zu benutzen, sondern den Leser/innen einen Text anzubieten, der trotz des Verzichts auf differenzierte theoretische und begriffliche Exkurse einlädt, über die in der Lebenswelt von Menschen, Gruppen, sozialen Gemeinschaften auftretenden Konflikte nachzudenken und miteinander nach möglichen Lösungen zu suchen. Ihre wichtigste Intention dabei ist, dass ihnen dieses Buches hilft, einen veränderten und ressourcenorientierten Blick auf die anstehenden Probleme zu werfen.
Die Autorin versteht Mediation als eine Kunst, bei allem was Menschen in Konflikten trennt doch das Verbindende zu suchen und zu finden. Ich würde es eher als Kunsthandwerk bezeichnen, um zu betonen, dass es eben doch auch methodischer Fertigkeiten bedarf, um Konflikte nachhaltig lösen zu können. Die Vision, der sie in ihrem Buch folgte, formuliert sie schon in der Einführung: »Warum sollten nicht möglichst viele Menschen mediativ denken lernen können, sodass sie ihre kleinen und größeren Konflikte angstfrei und zuversichtlich selbst angehen können – so wie es ganz normal ist, bei kleineren Verletzungen zunächst die Hausapotheke zu nutzen oder bei einem Regenguss einfach zum Schirm zu greifen?« (S. 11). Das finde ich so sympathisch an diesem Buch: Mithilfe ganz einsichtiger Formulierungen und Metaphern wird die Welt der Theorien in die Welt alltäglicher Kommunikation überführt und kann alltagspraktisch der Lösung zwischenmenschlicher Konflikte dienen.

Das erste Kapitel setzt sich mit der Notwendigkeit eines »neuen Denkens«, dem »mediativen Denken« auseinander, das hilft, Brücken zu bauen statt Schützengräben auszuheben, Empathie zu realisieren statt im eigenen Ego festzufrieren, das Verbindende suchen und dennoch die Differenzen anzunehmen. Es geht um den »guten Umgang mit Differenzen« (S. 19) durch Empathie und Akzeptanz; was theoretisch leicht einleuchtet, kann dennoch im Alltag ungeheuer schwierig sein, und dafür möchte Noa Zanolli einige Anstöße geben.
Das Grundprinzip der Mediation bleibt nicht den Professionellen vorbehalten, sondern soll ihr zufolge eine Denkform und ein Handwerkszeug sein für den Umgang mit alltagskommunikativen Konflikten: Sich um das Verstehen bemühen, auch wenn ich eine andere Position vertrete, die Gefühle der Anderen (und meine eigenen) wahr- und ernst zu nehmen – Ängste, Zweifel, Ambivalenzen auszuhalten und das Bedürfnis eines jeden Menschen nach Anerkennung anzunehmen, unterschiedliche Wahrheiten und Wirklichkeitsbeschreibungen anzuerkennen und Unterschiede nicht als trennende Barriere, sondern als Anstoß für eine Ko-Evolution wertschätzen – ein Konzept, das sich in den Arbeiten Helm Stierlin und Jürg Willi findet (Stierlin, 1987; Willi, 1989).
Obwohl das Buch auf Alltagskommunikation abzielt, ist es weder theorie- noch geschichtslos. Mit feinen Strichen und überaus verständlich skizziert die Autorin bekannte, für das mediative Denken wichtige Menschen und Denksysteme – letzteres kreist vor allem um den systemischen Ansatz, der für das mediative Denken viele Anstöße liefert (s. Hofstetter Rogger, 2015).
Im zweiten Kapitel über Mediation als »eine wertorientierte Lebenshaltung« wird die mediative Grundhaltung nochmals mithilfe weiterer Begriffe vor den Augen der Leser/innen ausgebreitet: das Bemühen um Verständnis, das Vermeiden von Eskalationen, Kooperation statt Konfrontation. Dafür gibt es hilfreiche, erlernbare Kompetenzen: Ambivalenzfähigkeit, Ausgleichsfähigkeit, Empathiefähigkeit, Kreativität und Vorausschau, Perspektivenwechsel, systemisches Denken und Selbstreflexionsfähigkeit. Leider ist hier der Abschnitt »Gibt es Grenzen des mediativen Denkens?« zu kurz geraten; die Autorin stellt zwar diese wichtige Frage, entzieht sich aber den schwierigen Antworten. Der Verweis auf die Unterschiedlichkeit der Menschen und ihre daraus resultierenden Antworten auf diese Frage ist einfach zu wenig. Es gibt Grenzen der Mediation und der Konfliktlösung, nämlich dann, wenn man durch Konflikte mehr Profite einstreichen kann als durch das friedliche Miteinander. Das finden wir auf allen Ebenen der Weltgesellschaft: warum sollten ökonomische Kriegsgewinnler, nationalistische Ideologen, Diktatoren, Milizenführer, Erbschleicher, in der Wut über den sie verlassenen Partner sich einrichtende Männer oder Frauen auf Deeskalation setzen, wenn sie sich vom Gegenteil mehr emotionalen, finanziellen, politischen Profit versprechen? Warum sollte ein (inzwischen ehemaliger) US-amerikanischer Präsident, dessen Namen jeder kennt, auf Lügen, Desinformation, Entwertung des Gegners verzichten, wenn ihm dadurch die Loyalität seiner Anhänger/innen und eine weitere Amtszeit winkt? Da wäre ein Zwangskontext zur Konfliktlösung angesagt, aber wer sollte diesen implementieren und kontrollieren? Wer sollte dann zur Mediation berechtigt sein und wer zu ihr verpflichtet werden? An anderer Stelle, im letzten Abschnitt des dritten Kapitels, gibt die Autorin darauf eine Antwort: »Mediatives Denken kann nur dann nutzbringend eingesetzt werden, wenn Menschen Differenzen wirklich angehen wollen, sei dies im privaten oder lokalen Rahmen, oder auch in größeren, globalen Zusammenhängen« (S. 63).
Nachdem nun die Grundlagen des mediativen Denkens in einer für alle Interessierten verständlichen Sprache gelegt wurden, wendet sich Noa Zanolli der Frage zu, wie dieses erlernbar ist – dass es erlernt werden kann, steht für sie außer Frage. Sie nennt die Kunst des interessierten und bezogenen Fragens, die Erkundung der Gefühlslage der Beteiligten und der Ausgangssituation, die sie alle (trotz Differenzen) vereint, das Bemühen um Verständigung, das Augenmerk auf den Bedürfnissen der Konfliktparteien, der Fokus auf Lösungsversuchen, Einigung auf konkrete Maßnahmen zur Konfliktlösung und Lernfähigkeit für zukünftige Konflikte.
Das vierte und letzte Kapitel ist den Anwendungsbereichen und der Wirkung von Mediation vorbehalten. Der wohl bekannteste Bereich ist die Familien- und Trennungsmediation. Diese hat die Mediation seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts – zunächst in den USA und später auch in Europa – populär gemacht (s. Hofstetter Rogger, 2015), obwohl es Mediation, vor allem in ihrer politischen Variante, schon seit vielen Jahrhunderten gibt (s. Duss-von Werdt, 2005). Zunächst beschreibt die Autorin die Paarmediation, und das an Hand eines Beispiels, bei dem es um Trennen oder nicht Trennen geht. Hier stellt sie eine wichtige Methode der Mediation vor, die auch außerhalb des professionellen Kontextes genutzt werden kann: die de-Bono-Methode der »sechs Denkhüte«, bei denen es immer um die Frage geht: »Was soll ich tun, wie soll ich mich entscheiden?« (S. 69). Dabei wird jedem der sechs Denkhüte eine eigene Farbe zugeordnet: schwarz/ abwägend: Risiken und Nachteile jeder möglichen Entscheidung; gelb/positiv: Risiken und Chancen die sich bestimmten Entscheidungen verdanken; weiß/Fakten: was weiß ich sicher, was nicht?; rot/Gefühle: welche Gefühle habe ich, wenn ich mir bestimmte Entscheidungssituationen vorstelle; grün/kreativ: kann ich mir auch ganz andere Situationen vorstellen? Blau/zusammenfassend: wo stehe ich gerade hinsichtlich meines Entscheidungsprozesses? Diese Fragen kann jeder auch ganz systematisch für sich stellen und beantworten und damit eine Struktur in das Wirrwarr der Gedanken und Gefühle bringen, das bei fast allen Trennungen entsteht. Von solchen nützlichen Methoden für den nichtprofessionellen Kontext hätte die Autorin noch viele mehr beschreiben und an Fallvignetten darstellen können – dann wäre sie ihrem Anspruch, Menschen zu mediativem Denken und Handeln anzuregen, noch mehr gerecht geworden.
Der zweite Anwendungsbereich ist das erweiterte soziale Umfeld: Familie, Nachbarschaft, Freunde, Unternehmen, Gemeinschaften; auch hier führt die Autorin zur Veranschaulichung eine Fallvignette ein. An Hand der Schweizer Demokratie beschreibt sie das Aushandeln von Kompromissen auf der politischen Ebene, wobei hier den Akteuren zu Gute kommt, dass die Schweizer Kultur des sozialen Umgangs auf Konsens ausgerichtet ist (s. S. 77). In den beiden letzten Abschnitten dieses Kapitels befasst sich Noa Zanolli mit einen dritten Bereich für Mediation: den globalen Spannungsfeldern und dem Gegenüber von Krieg und Frieden. Kann hier Mediation einen Beitrag für eine weniger destruktive Zukunft leisten? Sie verweist auf viele mutige, bekannte und unbekannte Menschen, die sich für dieses Ziel eingesetzt haben und dem mediativen Denken gefolgt sind – auch wenn sie vielleicht das Wort Mediation nie benutzt haben. Das kann Mut machen: »Eine ›mediative Zukunft‹ bedeutet, dass Menschen in einem Staat – oder als Weltbürger – in der Lage sein werden, die sie betreffenden Probleme und Differenzen, ob sie nun durch die Geschichte, vergangenes Unrecht, Herkunft, Ethnie, Glaubensvorstellungen, politische Überzeugungen oder durch ungleichen Zugang zu Ressourcen verursacht sind, gemeinsam zu lösen, ohne zu gegenseitiger Diffamierung aufzurufen, auf Vergeltung zu sinnen oder eine gewaltsame Entscheidung zu suchen« (S. 84 f.). Für diese Hoffnung gibt es Beispiele, aber für das Gegenteil leider auch.
Zu einem entspannten Lesen tragen die humorvollen und lebensfreundlichen Zeichnungen von Esther Fischer-Homberger bei. Hier wird Mediation nochmals ganz offensichtlich aus dem Blickwinkel der Alltagspraxis beleuchtet.
Insgesamt ist es ein Buch, das Denkanstöße geben kann für diejenigen, die ihr Verhalten in Konfliktsituationen des Alltags ändern möchten. Sie anzusprechen ist das große Verdienst von Noa Zanolli. Wahrscheinlich würde es noch mehr Wirkung erzielen, wenn die Autorin ihnen mehr Beispiele und praktische Handlungsformen angeboten hätte. Vielleicht könnte das in einem zweiten Buch folgen?

Literatur:

Duss-von Werdt, Josef (2005): homo mediator. Geschichte und Menschenbild der Mediation. Stuttgart (Klett-Cotta)
Hofstetter Rogger, Yvonne (2015): Was ist Mediation? – Eine Einführung. In: Kontext 46, S. 318-336.
Stierlin, Helm (1987): Ko-Evolution und Ko-Individuation. In: H. Stierlin, F. B. Simon, G. Schmidt (Hrsg.): Familiäre Wirklichkeiten. Stuttgart (Klett-Cotta)
Willi, Jürg (1989): Ko-Evolution. Die Kunst gemeinsamen Wachsens. Reinbek (Rowohlt)

(Mit freundlicher Genehmigung aus Kontext 1/2021)

Eine weitere Rezension von Martin Zauner auf socialnet.de

Noa Vera Zanolli (2020): Vom guten Umgang mit Differenzen. Mediatives Denken. Wolfgang Metzner Verlag GmbH (Frankfurt am Main) 2020

96 Seiten, kt.
ISBN: 978-3-96117-062-3
Preis: 14,80 €

Verlagsinformation:

Dieses Buch eignet sich als kleiner Begleiter oder als kleines Geschenk für jedermann, der im Umgang mit Differenzen einen anderen Weg einschlagen möchte, als den des Streits. Es zeigt uns, wie wir gegenseitiges Verstehen lernen können und wie ein Kaleidoskop von Möglichkeiten entsteht, wenn man persönlichen Bedürfnissen, Ängsten und Anliegen (den eigenen und denen Dritter) auf den Grund geht. Dieses »mediative Denken« führt auch zu Antworten auf zwei grundlegende Fragen, die uns alle beschäftigen: Wer wollen wir sein? Wie wollen wir leben?

Über die Autorin:

Noa Zanolli ist eine Schweizer Sozialanthropologin und Mediatorin und lebt in Bern. In den USA arbeitete sie mehrere Jahre als Mediatorin in einem kommunalen Mediationszentrum, war Ausbildungsleiterin am Iowa Peace Institute und ist international als Mediatorentrainerin tätig. Heute ist sie Mitglied des Redaktionsbeirats der deutsch/schweizerisch/österreichischen Vierteljahreszeitschrift perspektive mediation.

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5 Kommentare

  1. Markus Mall sagt:

    Woher dieser Hass? Abwertungen und Beleidigungen?
    Wäre mit Ihnen eine Meditation möglich?
    Fragen, die mir ganz spontan gekommen sind. Bin ja ein offenes System. (Zwinkersmiley)

    • Andrea Christoph-Gaugusch sagt:

      Lieber Herr Mall,

      bewegte mich zwischen 2015 und 2018 wieder im systemischen Feld und habe genau das erlebt (Abwertungen, Beleidigungen, Bedrohungen etc.).

      Die Philosophie, die diese „Systemiker“ verkaufen (von der „operationalen Geschlossenheit“ bis zur „Selbstorganisation“ mit Betonung auf „Selbst“) scheint das Verhalten (Abwertungen, Beleidigungen, Bedrohungen anderer) zu rechtfertigen. Nicht einmal das freundliche Grüßen anderer ist manchen möglich. Sie gehen mit hoch erhobener Nase auf die Bühne (die mitunter zu 100% männlich besetzt ist – lauter Freunderln unter sich), und mit ebenso hoch erhobener Nase wieder von der Bühne runter. Dies hat bereits Welter-Enderlin vor Jahrzehnten beobachtet. Geändert hat sich hier nichts.

      Und Sie werden nicht leugnen, dass es narzisstisch gestörte Menschen gibt – das ist keine Abwertung und keine Beleidigung, vielmehr eine Tatsache. Was nicht heißt, dass diese „absolut“ existent sind (auch Narzissmus kann umgewandelt werden) – aber sie zeigen sich doch sehr resistent gegen Veränderungen.

      Das Ego kann so groß werden (mit der Zeit), dass das >Du< nicht mehr wahrgenommen wird. Das Ego wird dann so groß, wenn es immer wieder Gegenrede ersticken kann. (…)

      • Markus Mall sagt:

        Sehr geehrte Frau Christoph-Gaugusch,
        danke für Ihre Antwort; sie lässt mich die Hintergründe zumindest etwas besser erahnen. Da scheinen tiefe Verletzungen am Werke zu sein.
        Mit einem herzlichen Gruß
        Markus Mall

        • Schauen Sie, Herr Mall. Wenn Menschen nicht einmal dazu in der Lage sind, anderen Menschen die Hand zu geben, dann brauchen wir uns die Philosophie dieser Menschen auch nicht anzusehen. Sie kann – ganz praktisch betrachtet – nichts hergeben. So einfach ist das.

          Wenn diese dann auch noch versuchen, andere Menschen unter Wasser zu drücken, dann können Sie es „Verletzungen“ nennen. Ich nenne solche Menschen allerdings anders. Und ich werde es nicht tolerieren. Sie bekommen die rote Karte! Hoffentlich nicht nur von mir …

  2. Andrea Christoph-Gaugusch sagt:

    Na los – Herr Levold. Löschen Sie wieder Kommentare, die nicht zur Sektenlinie passen. Und dann posten Sie Aufrufe zur Mediation.

    Mit bestimmten Menschen ist Mediation nicht möglich. Dazu zählen Machtgeile, Egomanen, narzisstisch Gestörte (…). Sie werden in der Praxis sehen, dass Sie hier mit Mediationsversuchen scheitern. Es sind Menschen, die es selbst im Alter nicht schaffen, anderen Menschen die Hand zu geben.

    Die buddhistische Philosophie rät, diesen Menschen aus dem Weg zu gehen. Wenn sie nur nicht solch einen Schaden auf dieser wunderschönen Erde anrichteten. (…)

    Wir sind keine „operational geschlossenen Systeme“ – wir Menschen sind offene Systeme, nicht nur energetisch. Auch die verbale Kommunikation betreffend. Sound berührt uns im Innersten. In der Tiefe. (…) Wenn wir das nicht begreifen, sind wir zunehmend verloren.

    Wenn wir die Einheit mit unserer Umgebung nicht begreifen.

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