Datum/Zeit
Date(s) - 14.10.26 - 15.10.26
9:00 - 16:45
Veranstaltungsort
hisw- Hamburgisches Institut für Systemische Weiterbildung
Kategorien
„Alle Teile sind willkommen.“
Das Internal Family Systems Modell (IFS) nach Richard Schwartz lädt zu einer Erweiterung des systemischen Blickwinkels ein: Es überträgt die Außenperspektive auf zwischenmenschliche Systeme (Familien, Teams) auf die Innenwelt des Individuums.
Zentral ist das „Selbst“ – ein Kern mitfühlender, weiser Selbstführung. Ziel der Arbeit ist es, aus dem „Selbst“ heraus mit beschützenden („Managers/Firefightes“) und verletzten („Exils“) Teilen in Dialog zu treten, ihre protektiven Absichten zu würdigen und innere Wunden zu versorgen.
IFS verbindet systemisches Denken mit achtsamkeitsbasierten und traumatherapeutischen Elementen. Die Methode eignet sich zur Bearbeitung einer Vielzahl von Anliegen, z.B. zur „Besänftigung“ von stark selbstkritischen, zwanghaften, selbstsabotierenden oder emotional überwältigenden Anteilen.
Zielgruppe: Systemische Beraterinnen, Therapeutinnen, Coaches, Sozialpädagog*innen und Interessierte aus psychosozialen Berufsfeldern, die ihre Methodenkompetenz um ressourcenorientierte Anteilearbeit erweitern möchten. Es sind keine Vorkenntnisse in IFS erforderlich.
