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systemagazin Adventskalender: Auf vielleicht nie vorwärts … Wahnsinn! – Schluss jetzt*

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Wolfgang Loth, Niederzissen:

Auf die Mauer, auf die Lauer,
und ein lang ersehnter Schauer
der Freude schöner Götterfunken
einander selig zugewunken
… Sorry, geht das wohl ein Stück genauer?!

Vielleicht: Ich liebe Euch doch alle
ging nicht mehr, der Fall der Falle –
und Liebe verbannte die Usurpation,
doch was heißt das schon
auf Dauer – war das genauer?

Nie im Leben! Ach, wirklich nicht?!
Wie genau dürfte es sein denn, wie hell das Licht,
wie präzise der Fokus, was darf es kosten an Geduld
an Ungewissheit, Enttäuschung, Schuld?
Ach komm‘ mir nicht damit, auch nicht als Gedicht!

Vorwärts immer – das Pfeifen im Walde,
rückwärts nimmer – warte, auch balde …,
balde auch Du, … ärger Dich nicht, Blindekuh!
Sieben Brücken, schnür‘ Dir die Schuh,
ernähre Dich redlich auf der Halde.

Wahnsinn! – Wird nicht genauer, im Bann der Bilder
wird’s durcheinander und immer wilder.
Der Götterfunken ist verrauscht,
jetzt werden Slogans aufgebauscht,
am Hebel die Meister aller Schilder.

Schluss jetzt, … ein Lied auf die Schönheit der Dystopie,
sie schützt und verbirgt eine Utopie,
und Walther singt ûf eime steine,
früher war’s Mauer, jetzt ist es keine
mehr – nur noch East Side Gallery!

* Hieronymus Heveluk nachempfunden, dessen Geschichte immer weniger greifbar wird. Er entwickelt sich zu einem Phänomen, dessen Realitätsgehalt sich immer mehr der Phantasie annähert. Zurzeit konzentrieren sich die Gesellschafter der Heveluk-Vereinigung (HeV) darauf, die noch vorliegenden Fragmente seines Werks vor kommerzieller Ausbeutung zu schützen.

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