Gemeinsam mit ihrem Mann hat Satuila Stierlin in den letzten fünf Jahrzehnten intensiven Kontakt mit FamilientherapeutInnen der ersten Stunde gehabt und aufrechterhalten. In dieser ganzen Zeit war sie, die sich immer gerne (und ohne Not) im Hintergrund gehalten hat, selbst nicht nur als Psychotherapeutin, sondern auch mit großer Leidenschaft als Leiterin zahlreicher Selbsterfahrungsseminare für angehende und erfahrene FamilientherapeutInnen tätig. Diese Leidenschaft bewog sie neben ihrem unmittelbaren persönlichen Zugang, ein Buch über die Familiengeschichten berühmter FamilientherapeutInnen zu schreiben, das 2001 im Carl-Auer-Verlag veröffentlicht wurde und für das die manchmal etwas geschichtsvergessene systemische Szene nur dankbar sein kann. Michael Wirsching schreibt in seiner Rezension:„Ein Buch von unschätzbarem Wert, wie es heute kaum noch einmal geschrieben werden könnte. Satuila Stierlin setzt ihre große Fachkompetenz, ihren historischen Überblick und ihre tiefe Menschlichkeit ein, um dieses einzigartige Dokument der Familientherapie zu schaffen, das allen praktizierenden oder angehenden oder sonst wie an der Familientherapie Interessierten aufs wärmste empfohlen wird“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
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26. November 2006
von Tom Levold
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Nachdem gestern ein Vortrag von Sabine Klar zum Thema„Helfen wir unseren KlientInnen auch beim Widerstand?“ veröffentlicht wurde, der auf dem ÖAS-Kongress im September in Wien gehalten wurde, können Sie heute die Erwiderung von Kurt Ludewig unter dem Titel:„
Der Jubiläumskongress des Instituts für Ehe- und Familientherapie (30 Jahre) und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS, 20 Jahre) am 22. und 23. September 2006 in Wien zum Thema„Blinde Flecken oder Ich sehe nichts, wo Du was siehst“ (Clemens und Danielle Stieger berichteten darüber im systemagazin) bot nicht nur einen interessanten Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte (mit den Vorträgen von Corina Ahlers, Joachim Hinsch und Rosmarie Welter-Enderlin), sondern stellte auch die Frage, inwiefern sich systemische PsychotherapeutInnen in aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse einmischen sollen, die nicht selten im blinden Fleck des Nicht-Beobachteten bzw. des Nicht-Beobachten-Wollens verschwindet.
Florence Kaslow ist eine bekannte Persönlichkeit in der US-amerikanischen familientherapeutischen Szene. Der von ihr herausgegebene Sammelband„Handbook of Family Business and FamilyBusiness Consultation“ hat sich zur Aufgabe gestellt, die kulturellen und interkulturellen Besonderheiten der Beratung von Familienunternehmen in den unterschiedlichsten Teilen der Welt zu reflektieren. Diese Thematik ist angesichts der Notwendigkeit auch für Familienunternehmen, sich auf den globalisierten Märkten zu positionieren und u.U. neuen
Am 3.11. wies systemagazin auf eine 