„Family Process“erscheint seit 1962 vierteljährlich (mittlerweile bei Blackwell) und gibt es derzeit im 45. Jahrgang sowohl in einer Print- als auch einer Online-Version. Es handelt sich um die erste familientherapeutische Zeitschrift überhaupt, in ihrer Geschichte spiegelt sich der Wandel familien- und systemtherapeutischer Diskurse über die letzten Jahrzehnte wieder. Immer wieder wurden wichtige Innovationen im Feld durch Veröffentlichungen in Family Process eingeleitet. Von daher kann man sicherlich Family Process als ein Flaggschiff der Familientherapie und Systemischen Therapie bezeichnen. Nach den Herausgebern Jay Haley (1962-1969), Don A. Bloch (1970-1982), Carlos E. Sluzki (1982-1990), Peter Steinglass (1990-1998) und Carol M. Anderson (1998-2003) wird Family Process seit 2003 von Evan Imber-Black herausgegeben, unterstützt von einer Vielzahl prominenter KollegInnen (aus dem deutschsprachigen Raum Rosmarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand und Jochen Schweitzer). systemagazin führt ab sofort auch die Family Process in seiner Zeitschriften-Datenbank und freut sich über die Zusammenarbeit. Vorerst stehen die vollständigen biobliografischen Angaben der letzten 3 Jahrgänge ab 2004 zur Verfügung. Das Heft 1/2006 ist übrigens auf der Website des Verlages – sozusagen als Probeheft – frei herunterzuladen!
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29. November 2006
von Tom Levold
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Nachdem gestern ein Vortrag von Sabine Klar zum Thema„Helfen wir unseren KlientInnen auch beim Widerstand?“ veröffentlicht wurde, der auf dem ÖAS-Kongress im September in Wien gehalten wurde, können Sie heute die Erwiderung von Kurt Ludewig unter dem Titel:„
Der Jubiläumskongress des Instituts für Ehe- und Familientherapie (30 Jahre) und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS, 20 Jahre) am 22. und 23. September 2006 in Wien zum Thema„Blinde Flecken oder Ich sehe nichts, wo Du was siehst“ (Clemens und Danielle Stieger berichteten darüber im systemagazin) bot nicht nur einen interessanten Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte (mit den Vorträgen von Corina Ahlers, Joachim Hinsch und Rosmarie Welter-Enderlin), sondern stellte auch die Frage, inwiefern sich systemische PsychotherapeutInnen in aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse einmischen sollen, die nicht selten im blinden Fleck des Nicht-Beobachteten bzw. des Nicht-Beobachten-Wollens verschwindet.
Florence Kaslow ist eine bekannte Persönlichkeit in der US-amerikanischen familientherapeutischen Szene. Der von ihr herausgegebene Sammelband„Handbook of Family Business and FamilyBusiness Consultation“ hat sich zur Aufgabe gestellt, die kulturellen und interkulturellen Besonderheiten der Beratung von Familienunternehmen in den unterschiedlichsten Teilen der Welt zu reflektieren. Diese Thematik ist angesichts der Notwendigkeit auch für Familienunternehmen, sich auf den globalisierten Märkten zu positionieren und u.U. neuen
Am 3.11. wies systemagazin auf eine