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Heute ist Rotthaus-Tag im systemagazin. Und neben dem Adventskalender sei angesichts der allgemeinen paranoiden Mediendebatte über Amokläufer, Schulen- und Elternversagen an dieser Stelle ein Blick in Wilhelm Rotthaus‘ wichtiges und ausgezeichnetes Buch„Wozu erziehen? Entwurf einer systemischen Erziehung“ empfohlen, das mittlerweile in der 6. Auflage erschienen ist. Kurt Ludewig merkt in seiner Rezension an:„Für Erziehende nun, ob als Eltern, professionelle Erzieher, Psychotherapeuten oder Lehrer, bietet dieses Buch eine Fülle von Anregungen, sofern man bereit ist, von vereinfachenden Gewissheiten und Selbstverständlichkeiten auf Abstand zu gehen und sich selbst in seinen erzieherischen Ansichten zu hinterfragen. Denn auf die Weiterreichung von Rezepten, wie man ,richtig‘ erzieht, wird hier weitgehend verzichtet. Das Buch bleibt konsequent bei dem, was es verkündet: ein vielfältiges Anregungsangebot für sich selbstsozialisierende Erziehende“.
Zur vollständigen Besprechung
9. Dezember 2006
von Tom Levold
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Anfang 2003 haben die DGSv und verschiedene Supervisions-Fachverbände, darunter auch die Systemische Gesellschaft (SG) und die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) das Verbändeforum Supervision als lockeren Kooperationszusammenhang gegründet. Im Herbst 2004 wurde eine erste und ausgesprochen erfolgreiche gemeinsame Tagung in Montabaur durchgeführt, die Lust auf mehr machte (
Arist von Schlippe führt den Adventskalender heute fort mit Erinnerungen an seine erste Arbeitsstelle als Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie:„Es war am 2.1.1977 als ich meine erste Stelle antrat, in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik in Norddeutschland. Ich wurde begrüßt, vorgestellt und man zeigte mir mein Zimmer.