Kurt Ludewig im systemischen Feld vorzustellen heißt Eulen nach Athen tragen. Wenn ein Buch den Titel„Klassiker der Systemischen Therapie“ verdient hat, dann Ludewigs 1992 veröffentlichter Band mit dem o.g. Titel. Es gehört zu den meistzitierten Büchern der letzten 20 Jahre in der Systemischen Szene, wenn es nicht überhaupt das meistzitierte ist. systemagazin präsentiert eine Rezension von Wolfgang Loth aus dem Jahre 1992 in der Klassiker-Abteilung:„Es würde den Inhalt dieser Besprechung sprengen, wenn ich versuchte, der Fülle der Gesichtspunkte, Anregungen, Definitionsleistungen, Unterscheidungen gerecht zu werden, die Ludewigs Buch enthält.
Insgesamt gesehen beinhaltet Ludewigs Buch einen beeindruckend klar herausgearbeiteten Vorschlag, Systemische Therapie sinnvoll von anderen Ansätzen abzugrenzen, sie kohärent zu begründen und nachvollziehbar zu verwirklichen. Nicht nur für die Praxis ergeben sich daraus weitreichende Anregungen, sondern auch wichtige Impulse für die Forschung. Dies erscheint umso bedeutsamer als sich die Diskussion um die wissenschaftliche Anerkennung Systemischer Therapie bislang nur bedingt optimistisch entwickelt (vgl. Forschungsgutachten“). Ein wichtiges und sehr empfehlenswertes Buch!“
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30. Mai 2007
von Tom Levold
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Das zweite Heft der„systhema“ 2007 ist ganz den Jubiläumsfeiern zum 32. Bestehen des Instituts für Familientherapie Weinheim gewidmet, dem wohl ältesten familientherapeutischen Weiterbildungsinstitut in Deutschland. 32? Nun ja, eigentlich, so hört man, ist die Feier des 30jährigen Geburtstages verschwitzt worden. Dafür wurde nun in Mainz mit der Ausrichtung der SG-Jahrestagung„Zum Glück“ in Mainz kräftig und erfolgreich nachgefeiert. systemagazin gratuliert zum runden Geburtstag ganz herzlich. Das Heft enthält zahlreiche Beiträge von LehrtherapeutInnen, Vereinsmitgliedern, Weiterbildungsteilnehmern und anderen und vermittelt ein buntes Bild des Institutes und seiner speziellen Kultur.


