Andreas Reckwitz, Professor für allgemeine Soziologie und Kultursoziologie, hat unter diesem Titel einen Aufsatz für den Sammelband„Medien der Gesellschaft Gesellschaft der Medien“ (herausgegeben von Andreas Ziemann) verfasst, der als Manuskript auch online zu lesen ist. Darin ist er mit den Veränderungen der Formen des Subjektiven beschäftigt, die sich – wie er zeigt – entlang
der Transformationslinien der Medien entwickeln: Schriftkultur, audiovisuelle Medien, digitale Medien.„Das menschliche Subjekt in seiner Wahrnehmungsstruktur – und man könnte und müsste ergänzen: in seiner gesamten Struktur als ein Ensemble von Perzeptionsmustern, kognitiven und affektiven Schemata, von leiblichem Stil sowie Handlungsdispositionen – ist nicht nur natürlich, sondern auch und vor allem kulturell, gesellschaftlich und geschichtlich konstituiert, es ist ein Produkt seiner sozialen Praxis (welche sich seine natürliche Plastizität zunutze macht). Die Form, in der sich diese perzeptive Struktur des Subjekts transformiert, hängt nun – zwar zweifellos nicht vollständig, aber zumindest auch und in beträchtlichem Maße – ab von der historischen Struktur der ‚Medien‘, in denen sich diese Perzeption organisiert, von technischen, die Wahrnehmung modellierenden Artefakten“.
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23. Juli 2007
von Tom Levold
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manipulieren. Gottschalks B-Probe wies Haribo-Goldbären-Werte auf, die alle bisher bekannt gewordenen Doping-Fälle mit Goldbären weit in den Schatten stellten. Gottschalk hat damit eine Wette mit Günter Jauch verloren, dass niemand hinter seinen Goldbärentrick kommen würde. Das ZDF distanzierte sich in einer Pressemitteilung von den Versuchen der TV-Stars, gute Laune mit illegalen Mitteln zu erreichen und wird an den kommenden Sendeterminen von Gottschalk und Kerner alte Folgen von„Aktenzeichen XY“ mit Eduard Zimmermann wiederholen,„bis der Bildschirm wieder sauber ist“. Die Sponsoren wiesen alle Vorwürfe zurück, die Medienpromis zum Doping angestiftet zu haben. 

