
Auf dem Parteitag der CDU stimmte eine deutschliche Mehrheit dafür, der Deutschen Sprache mit einer Änderung des Grundgesetzes Verfassungsrang zu verleihen.„Die Pflege der deutschen Sprache wird damit zu einem der wichtigsten Verfassungsgüter“, machten die Antragsteller vom saarländischen Landesverband der CDU (Bild: cdu-saar.de) deutlich. Zukünftig sollen daher alle Deutschlehrer regelmäßig vom Verfassungsschutz daraufhin überprüft werden, ob sie diesem Auftrag auch aktiv nachkommen. Auf Vorschlag des Landesverbandes soll der Bestseller-Autor Bastian Sick („Der Genitiv ist dem Redakteur sein Lebensunterhalt“) auf eine führende Stelle im Verfassungsschutz berufen werden. Felerhafte Rechschreibung soll zukünftig ebenso wie der fahrlässige und absichtliche Gebrauch von Fremdwörtern als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Zudem sollen stärkere Kontrollen dafür sorgen, dass die Rundfunk- und Fernsehstationen nur noch maximal 15 % fremdsprachige Lieder ausstrahlen. Deutsche Volksmusik soll einen Anteil von mindestens 50% aller Musiktitel in Funk und Fernsehen erhalten. Ein Vorschlag von Wolfgang Schäuble, das BKA zu berechtigen, mit Hilfe von Online-Durchsuchungen Festplatteninhalte auf einen ausreichenden Anteil deutschsprachiger Inhalte zu überprüfen, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.
Guido Strunk erinnert sich heute
Nachdem in den beiden vergangenen Jahren der systemagazin-Adventskalender als„special“ mit Geschichten von systemischen TherapeutInnen, SupervisorInnen und BeraterInnen auf große Resonanz gestoßen ist, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen„Atzventz“-Kalender (wie der Rheinländer sagt). Auch dieses Mal geht es um ganz persönliche Eindrücke und Erinnerungen. Im Zentrum steht die Begegnung mit einem Menschen, die einen auf dem Weg zur Systemischen Therapie, Beratung, Coaching etc. beeindruckt, beeinflusst oder berührt hat, oder die es einfach Wert ist, nicht vergessen zu werden. An welche Begegnungen mit KollegInnen, LehrerInnen, FreundInnen denkt man besonders gerne zurück? Welche war besonders wichtig, an- oder aufregend, lustig oder anrührend? Welchen Stellenwert hat diese Geschichte noch heute? Wie sich zeigt, geht es bei vielen gar nicht so sehr um die Begegnung mit den MatadorInnen des Feldes, sondern oft um ganz andere Menschen. Die einzelnen Beiträge machen jedenfalls Freude und geben Anlass zur Besinnung. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf die Beiträge von Luc Ciompi, Rosmarie Welter-Enderlin, Jürgen Hargens, Arist von Schlippe, Wolfgang Loth, Kurt Ludewig, Bernd Schmid und vielen anderen. Übrigens: Wenn Sie sich angeregt fühlen, auch eine eigene Geschichte zum Kalender beizusteuern, freue ich mich auf Ihre Zusendung. Noch gibt es Tage zu besetzten, aber auch wenn der 24.12. erreicht ist, ist das für einen echten Atzventz-Kalender überhaupt kein Grund aufzuhören.