11. Oktober 2011
von Tom Levold
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10. Oktober 2011
von Tom Levold
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Zitat des Tages: Margaret Mead
„General systems theory has taken its impetus from the excitement of discovering larger and larger contexts, on the one hand, and a kind of microprobing into fine detail within a system, on the other. Both of these activities are intrinsic to anthropology to the extent that field work in living societies has been the basic disciplinary method. It is no revelation to any field-experienced anthropologist that everything is related to everything else, or that whether the entire sociocultural setting can be studied in detail or not, it has to be known in general outline“ (In: Changing styles of anthropological work. Annual Review of Anthropology, 1973 [2], 126).
9. Oktober 2011
von Tom Levold
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Kommunikationsprobleme, Missverständnisse, mangelnde Compliance?
In einem Beitrag für systhema hat sich Angela Eberding 1996 Gedanken über die Arbeit mit Familien türkischer Herkunft mit chronisch kranken Kindern in der Kinderklinik gemacht:„Die Klientel in Kinderkrankenhäusern ist nicht monokulturell deutsch, und die psychosoziale Versorgung muß auch chronisch kranke Migrantenkinder (türkischer Herkunft) und ihre Familien mit einbeziehen. Die Unterstützung familiärer Bewältigungsstrategien von Migrantenfamilien erfordert auf seiten der professionellen MitarbeiterInnen interkulturelle Kompetenz und in den meisten Fällen Kenntnisse in der Muttersprache der Familien. Voraussetzung für adäquate Bera- tungsarbeit ist daher die Weiterbildung des einheimischen Personals bzw. die Beschäftigung von MuttersprachlerInnen“.
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8. Oktober 2011
von Tom Levold
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Integrative Problem Centered Metaframeworks

Im Jubiläumsjahrgang bringt„Family Process“ auch mit dem 3. Heft ein konzeptuell interessantes Heft heraus, dessen Lektüre sich lohnt. Eingeleitet wird die Ausgabe mit einem spannenden und umfangreichen Rückblick der Herausgeberin Evan Imber-Black auf 50 Jahre Family Process, gefolgt von einem„invited essay“ von Alan S. Gurman über die Beziehung von Forschung und Praxis in der Paartherapie. Zentrum der Ausgabe sind zwei Aufsätze von William Pinsof, Douglas C. Breunlin, William P. Russell & Jay Lebow, in denen sie ihr Konzept eines„Integrative Problem Centered Metaframeworks“ darlegen. Darüberhinaus finden sich noch Arbeiten zum Thema Paar- und Familientherapie aus der Feder von Mona DeKoven Fishbane, Peter Steinglass u.a.
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5. Oktober 2011
von Tom Levold
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Pofalla kann bald wieder sehen!
Wie erst heute in Berlin bekannt wurde, lag der aufsehenerregenden Bemerkung von Ronald Pofalla (Foto: teAM Deutschland) in Richtung seines Fraktionskollegen Wolfgang Bosbach („Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen“) keineswegs – wie von bösen Zungen kolportiert – eine Beleidigung zugrunde, sondern vielmehr eine stressbedingte Netzhaut-Ablösung, die dazu führte, dass er kurzzeitig nicht mehr sehen konnte. Mittlerweile wurde Pofalla in der Berliner Charité von einem Spezialistenteam der Augenklinik operiert. Aus einer Presseerklärung, die am heutigen Abend veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Operation gut gelungen ist und es dem prominenten Patienten schon wieder besser geht. Pofalla sei zuversichtlich, dass er schon bald die Fresse von Wolfgang Bosbach wieder sehen könne, heißt es in der Nachricht, die von der CDU-Spitze mit Erleichterung aufgenommen wurde.
4. Oktober 2011
von Tom Levold
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Therapeutische Wege zur Freundschaft mit sich selbst
Das Selbst und die Selbsttheorie haben es im systemischen Ansatz bis heute nicht leicht gehabt. Konrad Peter Grossmann und Ulrike Russinger, LehrtherapeutInnen aus Wien, versuchen dem mit ihrem Buch über die„Verwandlung der Selbstbeziehung“ abzuhelfen, das soeben im Carl-Auer-Verlag erschienen ist. Andrea Brandl-Nebehay hat das Buch rezensiert:„Wie in einer weit geöffneten Schatztruhe lässt sich in diesem Buch kramen und fündig werden, wenn man gerade nach Anregungen für eine sich schwierig gestaltende Therapie sucht. Und gleichzeitig leistet es Pionierarbeit, in dem es den vorübergehend eingeengten Blick systemischer Theoriebildung zurück auf das Selbst lenkt und dafür ein schlüssiges Modell anbietet“
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3. Oktober 2011
von Tom Levold
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ADHS bei Erwachsenen

ADHS bei Erwachsenen ist das Thema des aktuellen Heftes von PID. Der Verlag hat es auch dieses mal geschafft, die (schmalen) Literaturangaben einiger Artikel auseinanderzureißen und unter völlig sinnlosen Titeln wie z.B.„literatur772“ ins Internet zu stellen, damit man beim Nachlesen nicht mehr mit Autorennamen etc. belästigt wird.
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1. Oktober 2011
von Tom Levold
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Benard „Pretty“ Purdie
30. September 2011
von Tom Levold
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Was heißt schon normal? Trauerreaktionen im Kontext verstehen und verändern
Die neue Zeitschrift„Psychotherapie – Wissenschaft“, die die eingestellte Zeitschrift Psychotherapie-Forum abgelöst hat und nicht nur als Print-Ausgabe, sondern auch – lobenswerterweise – als Open-Access-Journal frei im Internet zugänglich ist, ist mit ihrem zweiten Heft auf dem Markt: Helen Schmid Blumer fungiert als Gastherausgeberin eines Themenheftes„Trauer“. Ulrike Borst hat als Systemikerin einen Beitrag über Trauerreaktionen beigesteuert:„Nach einer kritischen Betrachtung der Begriffe normale und pathologische Trauer wird auf die Kontextabhängigkeit der Trauerreaktion hingewiesen. Bedingungen für unabgeschlossene Trauer werden definiert. Dann werden Konzepte beschrieben, die sich als hilfreich erwiesen haben, um den Trauerprozess wieder in Gang zu bringen und so weit wie möglich abzuschließen, um auch dem sonstigen Leben wieder seinen Raum zu geben. Parallel dazu werden konkrete Interventionen beschrieben, die aus der Erstarrung führen und den Spielraum vergrößern“
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29. September 2011
von Tom Levold
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Wie Salz in der Suppe
„Aktionsmethoden für den beraterischen Alltag“ hat der Hannoveraner Systemische Therapeut, Coach und Berater Matthias Lauterbach sein Buch im Untertitel benannt. Es geht darin um räumliche Darstellungen, Inszenierungen und Simulationen, die sich für den Einsatz in Beratungsprozessen eignen. Bekannt geworden ist hierzulande vor allem die Aufstellungsarbeit, die in diesem Band allerdings (gerade weil so bekannt) in den Hintergrund gerückt wird. Im Vordergrund stehen soziometrische Methoden, Psychodramatische Vignetten, Skulpturarbeit, Fotoinszenierungen, Arbeit mit Bodenankern usw. Isolde Stopper schreibt in ihrer Rezension:„Das Buch, in einem flüssigen Schreibstil verfasst, regt zum Ausprobieren und Experimentieren an. Mit der Analogie von Salz in der Suppe will der Autor ausdrücken, dass der Einsatz von Aktionsmethoden diverse Entwicklungs- und Lösungsprozesse würzt. Sie stellen einen substanziellen Bestandteil von Beratungsprozessen dar. Die Darstellung außersprachlicher Interventionsmethoden ist dem Autor grundsätzlich gut gelungen, wobei der Unterschied zwischen den Methoden vordergründig nicht immer eindeutig ersichtlich ist. Die oftmalige Unschärfe in der Methodenabgrenzung resultiert aus dem gemeinsamen Kontext des systemischen Denkens und Handelns, aber auch aus den vielfältigen Einsatzbereichen der Aktionsmethoden. So können sie in allen Beratungs-, Qualifizierungs-, Teamentwicklungs- und Moderationsprozessen, in Therapie, Supervision, Coaching, Karriereberatung, in Fort- und Weiterbildungsgruppen u.i.v.a.m. eingesetzt werden. Das Buch ist als anschauliche Arbeitsunterlage oder als bereicherndes Lern- und Leseerlebnis empfehlenswert“
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28. September 2011
von Tom Levold
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Neurobiologie der Psychotherapie
Im Zusammenhang mit Günter Schiepeks Auftritt auf der diesjährigen DGSF-Tagung in Bremen ist auf der Tagungswebsite auch das Kapitel„Konsequenzen für die Psychotherapie“ aus dem von Günter Schiepek herausgegebenen und kürzlichen erschienenen, umfangreichen Sammelband„Neurobiologie der Psychotherapie“ (Hogrefe-Verlag) zu lesen – Autoren sind Günter Schiepek, Angelica Zellweger, Helmut Kronberger, Wolfgang Aichhorn und Wilfried Leeb.
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27. September 2011
von Tom Levold
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Where is the ball?
26. September 2011
von Tom Levold
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Zitat des Tages: Heinz von Foerster
„Vertrauen zeigt sich, wenn ich nicht zu prüfen brauche, ob das, was ein anderer gesagt hat, der Fall ist oder nicht. Wenn einer mir sagt:„Schau, hinter dir ist ein Elefant“, sage ich:„Da muss wohl ein Elefant sein“ Dann drehe ich mich um; ist der Elefant verschwunden; merkwürdigerweise. Warum? Ich weiß nicht, warum, aber jedenfalls war hinter mir ein Elefant. Das nenne ich Vertrauen. Wenn der andere mir etwas sagt, sage ich:„Ich nehme es hin, wie er es sagt“ Natürlich kannst du jetzt einwenden:„Der Hörer, nicht der Sprecher bestimmt die Bedeutung einer Aussage“ Dann übernehme ich eben meine Interpretation dessen, was er jetzt gerade gesagt hat, das heißt das, was ich verstanden habe, das er gesagt hat; vertraue dem anderen. Und ich glaube, wenn man das weiterentwickeln würde, könnte man sagen: Das Problem der Wahrheit verschwindet, wenn man vertraut“(In: Heinz von Foerster & Monika Bröcker: Fraktale einer Ethik – oder Heinz von Foersters Tanz mit der Welt. Heidelberg, Carl-Auer-Verlag 2007 [2. Aufl.], S. 19).