systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

16. November 2011
von Tom Levold
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Bernhard Pörksen über die Aktualität von Heinz von Foerster

Rund um den 100. Geburtstag von Heinz von Foerster mehren sich die Medienereignisse. Im Deutschlandradio gibt es ein spannendes Gespräch mit dem Professor für Medienwissenschaften Bernhard Pörksen zu hören. Im Begleittext heißt es:„Am 13.November 1911 wurde Heinz von Foerster in Wien geboren. Der Biologe und Physiker gilt als einer der Begründer des Konstruktivismus.  Eine Denkrichtung, die die moderne Hirnforschung, Pädagogik, Psychotherapie und andere Wissenschaften bis heute beeinflusst. Für Heinz von Foerster und die Konstruktivisten gibt es keine objektiven Wahrheiten, sondern subjektiv erfundene Wirklichkeiten. Die Konstruktion von Wirklichkeit entsteht im Beobachter. Der Erkennende hat Vorrang vor dem zu Erkennenden. Heinz von Foerster verließ Österreich, ging nach dem Krieg in die USA und wurde einer der wortmächtigsten Vertreter dieser Denkrichtung. Er starb 2002 in Kalifornien. Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er traf von Foerster in den 90-ziger Jahren zu Gesprächen, aus denen Bücher hervorgingen. Michael Köhler hat mit ihm über Heinz von Foerster,  über den Erfolg des Konstruktivismus und die Kritik daran gesprochen. Das vollständige Gespräch mit Bernhard Pörksen können Sie  mindestens bis zum 13. April 2012 als Audio-on-Demand hören.
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15. November 2011
von Tom Levold
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Der Konstruktivismus im Selbstverständnis der Wiener Schule der Systemischen Organisationsberatung

Elisabeth Wallner hat ihre Magisterarbeit im Fach Soziologie über die„Wiener Schule der Systemischen Organisationsberatung“ als Fallstudie der systemischen Beratungsfirma Conecta 2008 geschrieben:„Die zentrale Forschungsfrage meiner Arbeit ist: Welche konstruktivistischen Prämissen werden in Selbstbeschreibungen der Conecta dargestellt und welche methodischen Prinzipien werden daraus abgeleitet? Zielsetzung dieser Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit Handlungsprämissen hinsichtlich der Verwendung der theoretischen Grundlage des Konstruktivismus im Selbstverständnis der Wiener Schule (insbesondere der Conecta) der Systemischen Organisationsberatung. Der Analysegegenstand war Literatur der Firma Conecta. Ich habe dazu vier Publikationen von Conecta-BeraterInnen (und einige Artikel und Interviews) analysiert. Die vier Publikationen sind namentlich: „20 Jahre Wiener Schule der Organisationsberatung. 20 Jahre Conecta“ (Conecta: 1996), „Radikale Marktwirtschaft. Grundlagen des systemischen Managements“ (Fritz B. Simon und Conecta: 2001), „Transformations-Management. Organisationen von Innen verändern“ (Alfred Janes, Karl Prammer, Michael Schulte-Derne: 2001) und „Transformation follows strategy. Transformation und Strategieentwicklung von Innen“ (Michael Schulte-Derne: 2005).
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14. November 2011
von Tom Levold
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Nikos Deja Vu – Father and Daughter – Short Film Oscar Winner

7. November 2011
von Tom Levold
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Zukunftsfähigkeit

Die aktuelle Ausgabe der revue für postmodernes management und laufende Nummer 9 widmet sich dem Thema Zukunftsfähigkeit:„Im Konkreten verstehen wir unter Zukunftsfähigkeit diejenige Qualität, die es Organisationen ermöglicht, sich auf die Herausforderungen der nächsten, durch die Einführung des Computers angestoßenen Gesellschaft einzustellen. Dieses Heft setzt sich – wo immer es geht – mit konkreten Aspekten von Zukunftsfähigkeit auseinander. Wohlwissend, dass wir es einerseits längst mit der nächsten Gesellschaft und ihren Symptomen zu tun haben, diese aber andererseits selbst nach 20 Jahren World Wide Web nur ein Vorgeschmack sind auf das, was noch kommen wird. Auch die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdruckes haben zu jahrhundertelangen Umwälzungen geführt – warum sollte es bei dem Computer anders sein? Projekte, Hybride und all die Effekte der Social Media sind möglicherweise nur Phänomene des Übergangs, von dem niemand wissen kann, wie lange er dauern wird“, schreiben die Herausgeber Bernhard Krusche und Falk Busse in ihrem Editorial. Herausgekommen ist mal wieder eine Großpackung systemisches Kraftfutter, mit Autoren wie Dirk Baecker, Georg Franck, Günther Ortmann, Elena Esposito und Manfred Moldaschl, wie immer exzellent eingepackt – diesmal mit Simon Wachsmuth als„featured artist“!
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6. November 2011
von Tom Levold
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Konstruktivistisches Denken als Kreativitätstechnik

Wie steuert man ein System, das sich nicht steuern lässt? Unter dieser Fragestellung und mit dem Titel “Understanding Systems, Changing Epistemologies” läuft eine Veranstaltung der Carl-Auer-Akademie mit Bernhard Pörksen und Humberto Maturana am kommenden Wochenende (11. und 12. November 2011) in Berlin, zu der es noch einige wenige freie Plätze gibt. Bernhard Pörksen gibt in einem Interview mit Change-X Auskunft über die Aktualität Humberto Maturanas:„Er hat Autonomie – im Sinne von Eigengesetzlichkeit – ins Zentrum allen Forschens und Fragens gerückt. Seine zentrale These: Systeme, ganz gleich, ob es sich um Zellen, Individuen, Organisationen oder ganze Kulturen und Gesellschaften handelt, funktionieren notwendig nach ihren eigenen Regeln, nach ihren eigenen Prinzipien; sie sind natürlich nicht autark und völlig von ihren jeweiligen Umwelten unabhängig, aber sie gehorchen doch in ihrem Funktionieren ihrer ganz eigenen Logik. Und eben diese Logik muss ich versuchen zu verstehen, aufzuhellen. Humberto Maturana ist, so würde ich sagen, der große Philosoph der Eigengesetzlichkeit, der systemischen Autonomie“.
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