systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

24. Februar 2012
von Tom Levold
Keine Kommentare

INTERVIEWING THE INTERNALIZED OTHER: ATTENDING TO VOICES OF THE “OTHER”

In einem frei zugänglichen Text aus dem Journal of Systemic Therapies 30(1) von 2011 beschreiben M. Haydon-Laurelut und
J. C. Wilson von der University of Portsmouth eine von ihnen praktizierte Variante des„Interviews eines internalisierten Anderen“. Im abstract heißt es: „This paper investigates a new application of the Internalized-Other Interview (Tomm, 1999). Internalized-Other Interviews have been used for increasing empathy (Burnham, 2000), for creating dialogue (Lysack, 2002), as a way of entering the culture of a person (Pare, 2001) and from within an object-relations framework (Hurley, 2006). This paper explores the use of the Internalized- Other Interview for conversations where the referred person is not present. Such people may be at risk of being understood by family members, staff, and others in the community in narrow, monological and problem-saturated ways. Such people may include those with severe intellectual disabilities (ID); those with challenging behaviors; and those with high communicative sup- port needs. The paper discusses an illustrative vignette based on using the Internalized-Other Interview with residential staff supporting people with ID. We have found that the Internalized-Other Interview can be powerful in sup- porting people, family members, support staff, professionals, and others in a person’s network to help them into the experience of a person who they might otherwise be struggling to understand. Internalized-other interviews invite attention to the voices of, and positions occupied by, people at risk of being either unheard or understood only in superficial, clinical, problem-saturated and “othered” ways. The Internalized-Other Interview is particularly useful when working with referrals for individuals where proxies may be required to provide communication support“
Zum vollständigen Text…

18. Februar 2012
von Tom Levold
Keine Kommentare

Systematische Metaphernanalyse

Eine schöne Arbeit von Metaphernforscher Rudolf Schmitt mit dem Titel„Versuch, die Ergebnisse von Metaphernanalysen nicht unzulässig zu generalisieren“, ist im Social Science Open Access Repository zu finden:„Werden Metaphern als Ergebnis von qualitativen Forschungen genutzt, verleiten sie aufgrund ihres ikonischen Potenzials zu weit gehenden und problematischen Verallgemeinerungen ihres Sinngehalts. Der Aufsatz stellt Überlegungen der kognitiven Linguistik nach Lakoff und Johnson vor und nutzt sie, eine Methode zur beschränkten und damit verlässlichen Verallgemeinerung metaphorisch formulierter Sinnbezüge vorzustellen“. Das wird beispielhaft anhand verschiedener Metaphern von Alkoholgebrauch und Alkoholabhängigkeit durchgeführt.
Zum vollständigen Text… 

17. Februar 2012
von Tom Levold
Keine Kommentare

Das Problem der Intentionalität

Das Problem der Intentionalität beschäftigt die Philosophie seit je, dass nämlich mentale Phänomene immer auf irgendetwas ausgerichtet sind („aboutness“), d.h. äußere, physikalische wie mentale Phänomene repräsentieren oder sich auf diese beziehen, ein Phänomen, dass physikalisch nicht erklärbar ist. Claudia Bergomi, Mitarbeiterin von Wolfgang Tschacher an der Universität Bern, hat sich dem Problem, wie man vielleicht doch eine naturwissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Phänomen finden kann, in einem interessanten Papier„Intentionalität: Vorschlag für eine Naturalisierung auf der Basis der Theorie der Selbstorganisation“ gewidmet, das in der Reihe„Forschungsberichte der Abteilung für Psychotherapie“ auch im Internet veröffentlicht worden ist. In der Zusammenfassung heißt es:„In der vorliegenden Arbeit wird ein Naturalisierungsvorschlag der Intentionalität beschrieben, der sich auf die Selbstorganisationstheorie, insbesondere die Synergetik, stützt. Der hier beschriebene Ansatz von Tschacher und Kollegen verwendet hauptsächlich die Sprache der Physik und der Mathematik, und bietet eine mögliche Erklärung für die Entstehung zielgerichteter, nicht-reflexiver, handlungsorientierter Intentionalität in physischen Systemen. In seiner aktuellen Form bietet der Ansatz allerdings keine Erklärung für die Entstehung höherer (bzw. anderer) Formen von intentionalen Beziehungen, wie z.B. bei propositionalen Sätzen, sowie keine Erklärung des phänomenalen Charakters intentionaler Zustände. Dennoch könnte der beschriebene Vorschlag einen Startpunkt für einen gangbaren und wissenschaftlich fundierten Weg zur Naturalisierung der Intentionalität dastellen und zur Bestimmung der Grenzen reduktionistischer Ansätze für die Erklärung der Intentionalität beitragen“
Zum vollständigen Text…

14. Februar 2012
von Tom Levold
Keine Kommentare

Alexander Kluge wird 80!