Die„Rehabilitation Foundation“, eine unabhängige Non-Profit-Stiftung in Finnland, hat in ihrer Veröffentlichungsreihe eine interessante Studie von Antti Mattila herausgegeben, der sich dem Thema„Reframing“ aus einer philosophischen Perspektive annähert:„This is a study in the theory and philosophy of psychotherapy. The focus is on the psychotherapeutic technique of reframing a technique for helping clients to see their situation in a new light, from a new perspective. This technique is used in many forms of psychotherapy, especially in most forms of family and brief therapies. In this study an attempt is made to clarify the assumptions and presuppositions involved in the use of reframing in psychotherapy. This is done through several theoretical perspectives and especially the perspective of frame theory. In order to illustrate the usefulness of the presented theoretical positions, examples of the use of this technique in psychotherapy are explored in the light of these theoretical perspectives. Some suggestions are then given on how therapists can improve their ability to use reframing. Finally, some epistemological, ontological and ethical issues involved with the use of reframing are explored. In the concluding chapter the results of this study are summarized and discussed“ Lesenswert.
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30. März 2013
von Tom Levold
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Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) hat einen Forschungsfond in Höhe von 140.000 Euro eingerichtet. Mit diesem Geld sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die die Wirksamkeit systemischer Therapie und Beratung im Gesundheitswesen oder in der Jugendhilfe untersuchen. Systemische Therapie und Beratung sind weit verbreitet, ihre Wirksamkeit wird allerdings in Deutschland noch zu wenig erforscht. Im Gesundheitswesen liegen sogenannte randomisierte kontrollierte Studien, die benötigt werden, um Systemische Psychotherapie auch in der ambulanten Krankenversorgung in Deutschland zu verankern, noch in zu geringer Zahl vor. In der Jugendhilfe hat sich Wirksamkeitsforschung bislang generell wenig etabliert. Vorliegende klinische und gesundheitsökonomische Studien aus den USA, Großbritannien, Spanien und sogar aus China belegen eindrucksvoll, dass Systemische Therapie ein wirkungsvolles und kostengünstiges Psychotherapieverfahren ist. Die DGSF möchte mit ihrem Forschungsfond in den kommenden drei Jahren neue Forschungsprojekte auch in Deutschland anstoßen und dazu beitragen, systemische Therapie und Beratung im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen weiter zu etablieren.Gefördert werden sollen Projekte (auch Anschub- oder Pilotprojekte) der Wirksamkeitsforschung, die für die Finanzierung Systemischer Therapie und Beratung in Deutschland in den nächsten zehn Jahren als besonders wichtig erscheinen. Das sind nach Einschätzung des DGSF-Vorstandes derzeit: Im Gesundheitswesen Studien zur Wirksamkeit Systemischer Therapie bei Angststörungen von Erwachsenen (1. Priorität), bei Angststörungen von Kindern (2. Priorität) und zu Störungen des Sozialverhaltens bei Kindern und Jugendlichen (3. Priorität). In der Jugendhilfe Studien zur Wirksamkeit Systemischer Therapie/Beratung besonders in den Formen der Aufsuchenden Familientherapie, der Sozialpädagogischen Familienhilfe, der multisystemischen oder Multifamilientherapie/-beratung. Hintergrund und Beschreibung der förderfähigen Forschungsvorhaben mit Hinweisen für die Bewerbung 