systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

13. August 2016
von Tom Levold
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Systemische Sozialarbeit – Freiheit und Verantwortung im Individualismus?

„Seit Ende der 1970er Jahre ist die Sozialarbeit Bestandteil der »systemischen Bewegung«. Durch die Offenheit der Ausbildungsgänge in Familientherapie bzw. später Systemischer Therapie und Beratung konnten viele SozialarbeiterInnen teilnehmen, auch wenn ihr Setting keine Therapie im engeren Sinne erlaubte. Dennoch ließen sich systemische Modelle und Methoden auf ihre Arbeitsfelder – die häufig viel mehr umfassten als Beratung – übertragen. Heute hat der systemische Ansatz innerhalb der Sozialen Arbeit einen großen Stellenwert und ist aus der Praxis nicht mehr wegzudenken. Zeit also, den Fokus auf dieses gesellschaftlich wichtige Praxisfeld zu richten.“ So beginnt Hans Rudi Fischer sein Editorial von Heft 3/2016 der Familiendynamik, die die Frage nach Freiheit und Verantwortung im Individualismus? ins Zentrum des Themenschwerpunktes rückt, eine Frage also, die automatisch Diskussionsstoff liefert. Weiterlesen

30. Juli 2016
von Tom Levold
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Konfliktdynamik: Emotionen

Im aktuellen Heft der Konfliktdynamik geht es um das Thema Emotionen. Im Editorial schreiben die Herausgeber Markus Troja, Alexander Redlich und Renate Dendorfer-Ditges: „Das rationale Paradigma vom menschlichen Verhalten wird in den letzten Jahrzehnten in Theorie und Praxis zahlreicher Wissenschaftsdisziplinen zunehmend erweitert, um Rationalität und Emotionalität zu integrieren. Unmittelbare Affekte, kurzzeitige Gefühlszustände und persönlichkeitsverankerte Emotionen werden vermehrt in den Blick genommen, um menschliche Beziehungen in ihren vielfältigen Aspekten umfassender als bisher abzubilden, ihre Dynamik genauer vorherzusagen, erfolgreicher zu kooperieren, Verhandlungen wirksam zu führen und im Alltag besser zu kommunizieren. Weiterlesen

9. Juli 2016
von Tom Levold
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systeme 1/2016

Den 30. Jahrgang der systeme haben wir nun vor uns liegen, der „Interdisziplinären Zeitschrift für systemtheoretisch orientierte Forschung und Praxis in den Humanwissenschaften“. Gegründet von Ludwig Reiter und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien in Wien, wird sie seit längerem gemeinsam von der ÖAS und der Systemischen Gesellschaft als grenzüberschreitendes Projekt herausgegeben. Gratulation zum 30.! Das aktuelle Heft befasst sich sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der „unübersichtlichen gesellschaftspolitischen Situationen“ Weiterlesen

30. April 2016
von Tom Levold
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Normen im Konflikt

Das aktuelle Heft der Konfliktdynamik ist dem Thema „Normen im Konflikt“ gewidmet. Die Herausgeber Markus Troja, Alexander Redlich und Renate Dendorfer-Ditges schreiben dazu in ihrem Editorial: „In Anlehnung an Habermas’ Theorie kommunikativen Handelns kann man Mediation als Versuch sehen, durch … Weiterlesen

4. April 2016
von Tom Levold
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Familiendynamik 2/2016: Angst

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Familiendynamik ist „Angst“, wie schon einmal bei einem Themenheft von 2008. Die Herausgeber dieses Heftes, Christina Hunger und Arist v. Schlippe, schreiben hierzu in ihrem Editorial: „Angststörungen [werden] neben affektiven und somatoformen Störungen zu den … Weiterlesen

7. März 2016
von Tom Levold
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Systemisch bei?!

„Systemisch bei. Bei was? ,Krankheit’, ,Diagnose’, ,Störung’ stand in den Anfängen der systemischen Therapie weniger im Fokus des therapeutischen Geschehens. Wie ,systemisch’ und ,Störung’ oder ,Krankheit’ zusammenpassen, ist im systemischen Diskurs nach wie vor nicht unumstritten.“ So beginnt Cornelia Tsirigotis’ Editorial zum 4. … Weiterlesen

31. Dezember 2015
von Tom Levold
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„Emanzipieren wir uns!“

Heft 2 des 5. Jahrgangs des Online-Journals Psychotherapie-Wissenschaft ist gerade veröffentlicht worden und kreist um das Thema Emanzipation in Psychotherapie, Erziehung, Seelsorge, Politik etc. Im Editorial heißt es dazu: „Der Gesetzgebungsprozess rund um den Psychotherapie-Beruf tendiert dazu, die Wahrnehmung und die Praxis dieses Berufs einzuschränken – dabei wirft namentlich seine Interpretation als reiner Heilberuf im Dienste der Krankenkassen Fragen grundsätzlicher Art auf. Das Psychotherapieverständnis der Schweizer Charta macht jedoch bei einer Medizin-zentrierten Fokussierung der Psychotherapie nicht Halt. Denn die Psychotherapie hat nicht nur ein kuratives, sondern auch ein emanzipatorisches Interesse: Angesichts stetig wachsender psychopathologischer Befunde, psychiatrischer Diagnosen und störungsspezifischer Behandlungsweisen erscheint es zwingend, unter dem Stichwort der Emanzipation an die Entwicklung und Entfaltung von Persönlichkeit zu erinnern. Dieses emanzipatorische Interesse teilt die Psychotherapie mit vielen anderen kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Weiterlesen