systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

systhema 2022

Heft 1

Klink, Andreas (2022): Editorial – „Und so wollen wir leben?!“. In: systhema, 36 (1), S. 4-6. 

Gümüşay, Kübra (2022): Und so wollen wir leben?! Impulsvortrag zum interdisziplinären Forum des IF Weinheim. In: systhema, 36 (1), S. 7-10. 

Abstract: In diesem Beitrag beschäftigt sich die Autorin mit Möglichkeiten und Räumen, wie wir uns schon jetzt mit Ideen und Utopien zu einer wünschenswerten Zukunft beschäftigen können. Dabei setzt sie sich beispielsweise mit der Frage auseinander, wie wir eine rassismuskritische und geschlechtergerechte Gesellschaft werden.

Hoydis, Julia (2022): Zukunftskrisen erzählen – Was Literatur zur Klimawandelkommunikation beitragen kann. In: systhema, 36 (1), S. 11-18. 

Abstract: In diesem Beitrag beschäftigt sich die Autorin mit Fragen der Wirkung und Wirksamkeit von Literatur auf Einstellungs- und Verhaltensänderungen am Beispiel des Klimawandels. Sie stellt sich u.a. die Frage, ob man mit Büchern oder mit Geschichten die Welt retten kann und ob dazu allein die Vermittlung von Fakten oder das Auslösen von Emotionen wie Mitleid, Angst, Ablehnung ausreichen. Und sie regt dazu an, sich mit jenen Faktoren auseinanderzusetzen, die dazu beitragen, dass wir Literatur mehr Aufmerksamkeit schenken, die sich damit beschäftigt, wie wir meinen, heute nachhaltig leben zu wollen.

Thurn, Valentin (2022): Träumer sind die Realisten. In: systhema, 36 (1), S. 19-25. 

Abstract: In diesem Beitrag beschäftigt sich der Autor anhand seiner Filmproduktionen „Taste the Waste“ und „Träum weiter! Sehnsucht nach Veränderung“ mit der Frage, welche Impulse es braucht, um Veränderungen herbeizuführen und aufrechtzuerhalten. Er berichtet über erste Gedanken zu seinem neuen Filmprojekt, in dem es u. a. darum geht, dass Menschen sich heutzutage viel zu schnell abtrennen und separieren, anstatt sich als Teil eines großen Ganzen zu begreifen. Und plädiert für mehr kollektives Träumen und Kollaboration als Antwort auf die heutigen großen Fragen wie beispielsweise jene nach dem Klimawandel.

Dietrich, Martina (2022): Die Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen. In: systhema, 36 (1), S. 26-29. 

Abstract: Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie. Dabei handelt es sich um ein ethisches Wirtschaftsmodell, in dem Unternehmen und Organisationen gesellschaftlich akzeptierte und demokratisch vereinbarte Grundwerte umsetzen und zur Maxime ihres unternehmerischen Handelns machen. Anhand von Praxisbeispielen zeigt die Autorin auf, dass die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie schon heute erfolgreich umgesetzt wird.

Streit, Martin (2022): Camera obscura. In: systhema, 36 (1), S. 30-35. 

Abstract: In diesem Beitrag berichtet der Autor über seine Arbeit mit der Camera obscura. Er beschreibt sowohl Eindrücke aus einer begehbaren Camera obscura als auch die Entwicklung von Bildern, die mit einer transportablen Camera obscura entstanden sind. Daraus ergeben sich Impulse für eine intensive Beschäftigung mit Farbe, Form, Licht, Raum, Zeit und Wahrnehmung.

Galuschek, Anita (2022): D-EinBlick/M-EinBlick-Comics als ein möglicher Zugang zum relationalen Selbst. In: systhema, 36 (1), S. 36-46. 

Abstract: In diesem Beitrag stellt die Autorin zunächst das Konzept des relationalen Selbst vor und beschreibt dann die Methode der D-EinBlick/M-EinBlick-Comics als einen möglichen methodischen Zugang zum relationalen Selbst. Sie präsentiert sowohl die Zielsetzung der Comics als auch ihre grundlegende Methodik. Zum Abschluss berichtet sie über die Anwendung der Methode im Rahmen von Workshops in unterschiedlichen Kontexten und gibt dabei einen tieferen Einblick in die vorgestellten und wahrgenommenen Inhalte der Comicgeschichten.

Hennecke, Cornelia (2022): So wollen wir in Zukunft (auch) tagen!? Resümee zum interdisziplinären Forum des IF Weinheim aus der Perspektive einer Tagesmoderatorin. In: systhema, 36 (1), S. 47-51. 

Abstract: Auf den 14.11.2021 hatte das Vorbereitungsteam des interdisziplinären Forums des IF Weinheim nun seit drei Jahren hingearbeitet. Nun konnte es endlich stattfinden, coronabedingt 2020 verschoben und immer noch unter strengen Coronabedingungen in 2021. Was ist mir wichtig geworden auf der Reise durch diesen Tag und mit welchem Resümee gehen wir, gehe ich weiter? Vom Ende des Tages her gesprochen: ich fiel alles in allem erfüllt, zuversichtlich und erschöpft ins Bett – wohl wissend, dass ich gerade einen Tagungstag in einem neuen IF Weinheim-Tagungs-Design durchlebt und mitgestaltet hatte und mir zugestehen musste, dass ich nach einem Vorabend mit ehemaligen Weinheimer Kolleginnen und Kollegen und dem Forumstag selbst mit Tagesmoderation und Gruppenbegleitung jetzt einfach erstmal auf ‚Pause‘ drücken wollte. Der angefüllte Tag wollte verdaut werden.

Schliestedt, Elsbeth (2022): Der Jenga©-Turm als systemisches Familienspiel. In: systhema, 36 (1), S. 52-57. 

Abstract: In dem Beitrag wird beschrieben, wie sich der Jenga©-Turm, ein bekanntes Geschicklichkeitsspiel, mit systemischen Methoden kombinieren lässt und darüber im Arbeitsfeld der ambulanten Familienhilfen einen gleichermaßen leichten wie anregenden Zugang zu familiären Systemen unterstützt. Dargestellt werden sowohl die Entwicklung und Umsetzung der Idee als auch die praktische Anwendung in unterschiedlichen Stadien einer Beratung. Der Beitrag schließt mit einer kurzen Reflexion des Einsatzes und einem Ausblick auf mögliche Ergänzungen und Variationen.

Klütmann, Christopher (2022): Systemische Organisationsentwicklung im Fokus – Ein Praxisbeispiel. In: systhema, 36 (1), S. 58-73. 

Abstract: In diesem Beitrag berichtet der Autor über einen anderthalb Jahre umfassenden Organisationsentwicklungsprozess mit insgesamt 550 Mitarbeiter:innen aus den Abteilungen Vertrieb und Service in einem mittelständischen, produzierenden Unternehmen. Gegenstand des mehrschrittigen Entwicklungsprozesses war es u.a., Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit zu klären, Kommunikationsprozesse sichtbar zu machen und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen sowie Strukturen und Schnittstellen zu analysieren.

Klink, Andreas (2022): Zwei Jahre Pandemie: Erfahrungen aus einer ambulanten Jugendhilfeeinrichtung. In: systhema, 36 (1), S. 74-81. 

Abstract: In diesem Beitrag berichtet der Autor von seinen Erfahrungen als Leiter einer ambulanten Jugendhilfeeinrichtung während der Coronapandemie. Er beschreibt einige Faktoren, die sich während der letzten zwei Jahre als hilfreich und sinnvoll erwiesen haben, um die entbehrungs- und stressreiche Zeit der Pandemie auch als Erfahrungszeit sehen zu können.

Will, Laura (2022): Rezension – Ulrike Juchmann (2020): Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie bei Depressionen und Ängsten. Weinheim (Beltz). In: systhema, 36 (1), S. 82-83. 

Manteufel, Andreas (2022): Rezension – Wilhelm Rotthaus (2021): Wir können und müssen uns neu erfinden. Heidelberg (Carl-Auer). In: systhema, 36 (1), S. 83-84. 

Schlippe, Arist von (2022): Rezension – Colum McCann (2021): Apeirogon. Hamburg (Rowohlt). In: systhema, 36 (1), S. 84-86. 

Spatscheck, Christian (2022): Rezension – Dima Zito & Ernest Martin (2021): Selbstfürsorge und Schutz vor eigenen Belastungen für Soziale Berufe. Weinheim (Beltz). In: systhema, 36 (1), S. 86-88. 

Witt, Martina (2022): Rezension – Irvin D. Yalom & Marilyn Yalom (2021): Unzertrennlich – Über den Tod und das Leben. München (btb). In: systhema, 36 (1), S. 88-89. 

Braun, Stephanie K. (2022): Rezension – Jochen Schweitzer, Christina Hunger-Schoppe, Rebecca Hilzinger & Hans Lieb (2020): Soziale Ängste. Heidelberg (Carl-Auer). In: systhema, 36 (1), S. 89-90. 

Klink, Andreas (2022): Rezension – Michael Schieche & Sabine Schreiber (Hrsg.) (2020). Ins Tun kommen – Prozess- und ressourcenorientierte Tools der Systemischen Therapie: Das Lehrbuch für die Praxis. Stuttgart (Klett-Cotta). In: systhema, 36 (1), S. 91-92. 


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