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Systems thinking: fostering collaboration and connections to strengthen the field. A conversation with Umberta Telfener 

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Umberta Telfener (Foto: T. Levold)

Im Australian and New Zealand Journal of Family Therapy ist ein aktuelles Interview mit Umberta Telfener zu lesen, das Deisy Amorin-Woods mit ihr geführt hat. Umberta Telfener ist seit 2022 Präsidentin der European Family Therapy Association (EFTA). Sie ist Gesundheits- und klinische Psychologin und eine der führenden systemischen Fachleute und Denker in Italien. Zu ihren Lehrern gehörten Heinz von Foerster, Lynn Hoffman, Salvator Minuchin, Jay Haley, Carl Whitaker, Carlos Slusky, Bralio Montalvo, Harry Aponte, Luigi Boscolo und Gianfranco Cecchin. Im Interview, das auf Englisch geführt wurde, spricht sie über ihren Werdegang, ihre Erfahrungen mit den Pionieren des systemischen Ansatzes sowie über ihre Vorstellungen, was die Rolle der EFTA betrifft. Im Abstract heißt es:

„Umberta Telfener ist eine hoch angesehene Persönlichkeit, die für ihre vielfältigen Beiträge zu verschiedenen Facetten der Familien- und systemischen Therapie bekannt ist. Ihr Führungsstil hat ihr den Ruf einer ,Kulturanthropologin’ eingebracht, was ihre Fähigkeit widerspiegelt, Verbindungen zu schaffen, Beziehungen aufzubauen und Partnerschaften zu entwickeln. Ihr einzigartiger ,Umberta-Stil’ ist bekannt für ihre grenzenlose Energie, ihre aktive Führungsrolle und ihr leidenschaftliches Engagement, den Status quo in Frage zu stellen. Obwohl sie erst seit einem Jahr bei der European Family Therapy Association (EFTA) im Amt ist, hat Umberta bereits zahlreiche Projekte konzipiert und entwickelt und Netzwerke mit Praktikern und systemischen Denkern in der ganzen Welt aufgebaut. Verwurzelt in der klassischen philosophischen Ausbildung, ist ihr Ziel die systematische Untersuchung grundlegender Fragen zu Existenz, Vernunft, Wissen, Wert, Geist und Sprache. Umbertas Rolle erinnert an eine ,Chasqui‘, ein Quechua-Begriff für einen ,Boten’, der ihre agilen Netzwerkfähigkeiten treffend beschreibt. Sie kommuniziert aktiv und teilt wichtige Botschaften und unterstützt die internationale Gemeinschaft der systemischen Praktiker. Dieser Beitrag basiert auf einem persönlichen Gespräch, das im Juli 2023 in Umbertas Landhaus in der Toskana stattfand. In unserem Gespräch geht es um ihre umfangreichen beruflichen Erfahrungen, von der Ausbildung an der Philadelphia Child Guidance Clinic über die Betreuung durch Boscolo und Cecchin in Mailand bis hin zu ihrer Führungsrolle als derzeitige EFTA-Präsidentin. Umberta reflektiert über frühe Pioniere, die ihr Denken beeinflusst haben, und ihre wirkungsvolle Arbeit mit Systemen.“

Der Artikel in online als open access hier zu lesen…

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