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In diesem Buch werden verschiedene Arbeiten von oder mit Beteiligung von Roswita Königswieser neu aufgelegt und mit Kommentaren von namhaften„Systemikern“ versehen. Dagmar Wiegel hat einen ambivalenten Eindruck:„Einerseits hat das werte Lesepublikum die Möglichkeit in viele Themenbereich hineinzuschnuppern. Man kann einfach irgendeines 11 Kapitelaufschlagen und sich so ohne allzu große Mühe und Vorbereitung Ideen holen. Die artikelähnlichen Beiträge von Frau Königswieser und ihrem Team, sind meist gut verständlich.
Andererseits sind sämtliche Kommentare von Freunden, Kollegen, oder auch ehemaligen Kunden verfasst, die selbst in ihren versuchsweise kritischen Anmerkungen … ihre eigenen Einwände fast relativieren. Ein großes Bemühen um Harmonie und Konsens zieht sich durch das Buch. So bleibt es eine Art Selbstbestätigung der Interventionen und sollte als solches eben auch gelesen werden. Und bei der doppelten Darstellung, durch sich selbst und Sympathisanten bleibt die Frage: Wodurch genau wird eigentlich Narzissmus definiert?
Also: wer Frau Königswieser und Ihre Arbeit kennen lernen möchte, hat hier eine gute Möglichkeit die auch viel allgemein Informatives beinhaltet – dazu. Das System Königswieser stellt sich der Rezensentin jedoch eher als geschlossene Gesellschaft dar und weniger als offenes und irritationsfreundliches System“
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1. August 2006
von Tom Levold
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Ludwig Reiter (im Bild links) und Egbert Steiner haben vor ziemlich genau 10 Jahren einen systemtheoretisch fundierten Text über das Verhältnis von Psychotherapie und Wissenschaft geschrieben, der nach wie vor seine Gültigkeit hat und als Schlüsseltext zum Thema bezeichnet werden kann.
er gehört neben den Arbeiten von Michael B. Buchholz (z.B.„Psychotherapie als Profession“) zum besten, was man im deutschsprachigen Bereich dazu lesen kann. systemagazin freut sich, den Beitrag dieser beiden Autoren, die im Übrigen auch viele andere hervorragende Beiträge zur Entwicklung systemischer Theorie und Praxis geleistet haben, in der Systemischen Bibliothek erneut einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können und begrüßt zudem beide als neue Autoren im systemagazin.