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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Neurobiologie der Psychotherapie. Beziehung und Komplexität

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„Ist die Neurobiologie der Psychotherapie eine Mode, die wieder verschwinden wird? Wird es sich Psychotherapie in Zukunft gefallen lassen müssen, ihre Effektivität über den Nachweis einer signifikanten neurobiologischen Veränderung in einem bildgebenden Verfahren zu dokumentieren? (…) Wird die Neurobiologie der Psychotherapie die Abschaffung der Schulenstreits in der Therapielandschaft vorantreiben oder werden nun erst die Grabenkämpfe darüber vom Zaune gebrochen, welche Therapie das Hirn besser verändert als die anderen? Werden wir Psychotherapeuten neuronengläubig und noch mehr als es bereits geschieht die sozial- und geisteswissenschaftliche Dimension vernachlässigen? Oder wird über die systemwissenschaftliche Zugangsweise der noch sehr lebendige simple Reduktionismus in der
Gehirnforschung weiterhin zurückgedrängt werden, Denken in Komplexität und Nichtlinearität aber gefördert werden?“ Diese und andere Fragen waren Gegenstand einer Tagung zum Thema, die vom 5.-7. Juli in Salzburg (unter der Leitung von Günter Schiepek) stattfand. Andreas Manteufel hat sie besucht und einen außerordentlich detaillierten und informativen Tagungsbericht für das systemagazin geschrieben.
Zum Tagungsbericht…

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