systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

29. Januar 2026
von Tom Levold
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Deutschland schrumpft

KfW-Research: „Die Geburtenrate von Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit lag im Jahr 2024 bei 1,23 Kindern pro Frau. Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung bei dieser Geburtenrate rapide schrumpfen. Auf 100 Menschen der ersten Eltern-Generation kämen noch 62 Kinder, 38 Enkel und 23 Urenkel. Dieses demografische Ausdünnen passiert innerhalb nur eines Jahrhunderts. Und das ist mehr als ein theoretisches Gedankenspiel. Es beschreibt einen demografischen Trend in Deutschland.
Bereits heute sind gut 40 % der Schulkinder eingewandert oder haben wenigstens ein Elternteil, das eingewandert ist. Gemäß der 16. Bevölkerungs­vorausschau des Statistischen Bundesamtes würde die Bevölkerung bei einem Außenwanderungs­saldo von Null selbst bei einer Geburtenrate von 1,47 bis zum Jahr 2070 um mehr als 23 Mio. Menschen sinken, das heißt um rund 520.000 pro Jahr. Das hätte gravierende Konsequenzen für die Wirtschaft, da vor allem die Zahl der Menschen im Erwerbsalter weniger würde, während die der Menschen im Rentenalter weiter steigt.
Deutschland braucht daher Zuwanderung in erheblichem Umfang, idealerweise von jungen Menschen und Fachkräften, die in Deutschland eine Ausbildung machen oder gleich einen Beruf ergreifen und im Land bleiben, um eine Familie zu gründen. Für den längeren Zeithorizont wäre auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt eine höhere Geburtenrate wünschenswert.“

27. Januar 2026
von Tom Levold
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Filip Caby wird 70!

(Foto: Tom Levold – 2020)

Heute feiert Filip Caby seinen 70. Geburtstag und systemagazin gratuliert von Herzen. Im systemischen Feld ist er vor allem als Vorsitzender der DGSF von 2019 bis 2022 bekannt geworden, nachdem er schon zuvor sechs Jahre im Vorstand des Verbandes tätig war.

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22. Januar 2026
von Tom Levold
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Politische Selbstbeschränkung statt ideologischem Aktivismus

In Heft 2/2025 der Kontext erschien ein Call for Papers zum Thema „Wie politisch ist Systemik?“, in dem um Beiträge zur Rolle eines systemischen Verbandes angesichts der turbulenten und „politisch aufgeladenen Zeiten“ geworben wurde. Gefragt wurde: „Wie wollen wir es halten mit dem professionsinternen Diskurs? Müssen, sollen, wollen wir bestimmte Dinge, Meinungen, Positionen aus dem Spektrum des innerhalb des Verbandes Vertretbaren ausschließen? Wenn ja, wie sollen die Grenzen dafür gezogen werden? Oder wollen wir einen grundsätzlich unbeschränkten Diskurs haben, in dem – in den Grenzen des rechtlich Erlaubten natürlich – alles gesagt, jede Position formuliert, jedes Weltbild vertreten werden kann?“

Eingereicht wurden 24 Beiträge, zu viele, um alle in einem Heft abgedruckt zu werden. Die Beiträge, die nicht im Print-Heft veröffentlicht wurden (das allen Kontext-Abonnenten wie immer auch als PDF auf der Verlags-Website zur Verfügung steht), können in einer Sonderausgabe (Heft 5/2026) als PDF als open access für alle heruntergeladen werden.

Meinen eigenen Text „Politische Selbstbeschränkung statt ideologischem Aktivismus“ kann man auch hier lesen…

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16. Januar 2026
von Tom Levold
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Erinnerung an die Zukunft: Tom Erik Arnkil und der Antizipatorische Dialog

Tom Erik Arnkil, geb. 1950, ist ein finnischer Sozialpolitiker, Forscher und Autor, der bis 2014 am Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt (THL) in Finnland tätig war. Er ist bekannt für seine Beiträge zur systemischen Therapie und Beratung, insbesondere in Zusammenarbeit mit Jaakko Seikkula. Sein Ansatz betont dialogische Netzwerkpraktiken. Ein gemeinsames Buch mit Seikkula ist im systemagazin 2008 besprochen worden.
Arnkil war Forschungsprofessor am THL und außerordentlicher Professor für Sozialpolitik an der Universität Helsinki. Sein zentraler Beitrag ist der Antizipationsdialog (Anticipation Dialogues) für verstockte Fälle in Sozialarbeit: Er löst Zuständigkeitskonflikte durch horizontale, zukunftsorientierte Gespräche.
Viktor Dill aus Laufen bei Salzburg ist systemischer Psychotherapeut in Ausbildung bei der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien und Podcaster. In diesem Kontext hat er ein ausführliches Interview mit Tom Arnkil geführt, das in zwei Teilen auf Youtube veröffentlicht wurde und auch als Podcast zu hören ist.

Für systemagazin hat Viktor Dill eine kurze Einführung in den Ansatz des Antizipatorischen Dialogs verfasst.

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12. Januar 2026
von Tom Levold
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Diagnosis Human

David Vernon Keith (13.7.1938 – 19.4.2024) war ein amerikanische Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Professor für Psychiatrie an der SUNY Upstate Medical University in Syracuse, New York. Acht Jahre lang gehörte er der psychiatrischen Fakultät der Universität Wisconsin an, bevor er fünf Jahre in privater Praxis am Family Therapy Institute in St. Paul, Minnesota, arbeitete. An der Universität von Wisconsin traf Dave auf Carl Whitaker, M.D., der als einer der wichtigen Wegbereiter der Familientherapie gilt. Er wurde Co-Therapeut, Co-Autor und therapeutischer Mitarbeiter von Dr. Whitaker und arbeitete über zwanzig Jahre lang mit ihm zusammen.

2023 erschien sein gemeinsam mit Amy Begel verfasstes Buch Diagnosis Human: How Unlocking Hidden Relationship Patterns Can Transform and Heal Our Children, Our Partners, Ourselves, das Raluca Lechner aus Wien rezensiert hat.

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9. Januar 2026
von Tom Levold
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„Erzählend wiederfinden, was verloren gegangen ist“

Das Systemische Kaffeehaus der Wiener Lehranstalt für systemische Familientherapie (la:sf) ist eine Veranstaltungsreihe, die sich an systemische Professionelle sowie an die interessierte Öffentlichkeit richtet und die nach Aussage der Veranstalter einen Ort erschließen soll, „wo – gleich einem Kaffeehaus im ,wirklichen Leben‘“’ – Wissenschaft im Zeugungsstadium passieren kann. Es soll ein offener Raum für Lust und Neugierde sein und die Möglichkeit bereitstellen, eigene und ungewöhnliche Ideen, Erfahrungen und Praxiszugänge darzustellen, gemeinsam zu erproben und zu reflektieren.“

Das 53. Kaffeehaus am 20.11.2025 war dem Thema „Geschichten schichten. Systemisches Arbeiten mit Biografien: eine wirkmächtige Kompetenz“ gewidmet. Evelyn Niel-Dolzer,  Psychotherapeutin in freier Praxis und Lehrtherapeutin an der Lehranstalt, hat einen schönen Vortrag (den man auch im Video hören kann) mit dem Titel „Erzählend wiederfinden, was verloren gegangen ist“ beigesteuert und dem systemagazin freundlicherweise ihr Manuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Das Lesen lohnt sich!

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7. Januar 2026
von Tom Levold
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Mit Seilen Grenzen setzen, achten, fühlen

Jens Förster, Psychologe, Sänger, systemischer Therapeut und Gesellschafter und Lehrtherapeut am Institut für Familientherapie Weinheim, hat ein Methoden-Buch über den Einsatz von Seilen in der Aufstellungsarbeit bei Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlicht. Haja Molter, systemisches Urgestein und selbst lange beim IFW, hat das Buch für systemagazin rezensiert.

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31. Dezember 2025
von Tom Levold
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Neues von der DGSF

Nach mehrmonatiger Sendepause hat der Aufsichtsrat der DGSF Mitte Dezember auf meine Beiträge zu seinen Vorwürfen gegen meine Person und auf meinen offenen Brief im systemagazin von September 2025 reagiert und mir geantwortet.

Wie die Leserinnen und Leser von systemagazin wissen, hatte der Aufsichtsrat der DGSF im Mai eine öffentliche Stellungnahme zu einer angeblich widerrechtlichen Benennung von DGSF-Mitgliedern durch meine Person auf der Website des Verbandes veröffentlicht, ohne mich darüber in Kenntnis zu setzen. Nachdem ich im Juni sowie Anfang September ausführlich auf diese Tatsache eingegangen bin, ohne dass ich irgendeine Reaktion seitens des Verbandes erhalten hätte, hatte ich Ende September einen offenen Brief an den Aufsichtsrat der DGSF veröffentlicht und eine Stellungnahme vor der Mitgliederversammlung am 3.10.25 gefordert. Zuvor hatte ich einen Antrag für die MV formuliert, dass die MV die Veröffentlichung der Repliken des „Qualitätszirkels der Hochschulinstitute“ und ihrer Mitunterzeichner als „Akteur:innen der Wissenschaft innerhalb der DGSF“ im geschützten Mitgliederbereich veröffentlichen solle, um den Mitgliedern zu ermöglichen, sich selbst ein Bild von der Auseinandersetzung um die Rezension von Stefan Beher im Kontext 2023 machen zu können.

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24. Dezember 2025
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender 2025 – 24. Tom Levold

Liebe Leserinnen und Leser,

Zunächst möchte ich bei Ihnen allen herzlich für Ihr Interesse und Ihre Treue, die dieses Projekt nun seit bald 21 Jahren begleiten. Ihr Engagement für das Nachdenken über systemische Praxis, Ihre kritischen Leserbriefe, Ihre persönlichen Geschichten und Ihre Bereitschaft, sich auf kontroverse Diskussionen einzulassen – das alles macht das systemagazin neben seinen sonstigen Informationen und Beiträgen zum systemischen Diskurs zu dem, was es sein soll: ein Ort für nicht-triviales Denken.

Besonders danken möchte ich wieder allen Autorinnen und Autoren des aktuellen Adventskalenders. Sie haben das Thema „Systemischer Umgang mit Unterschieden, Ambivalenzen und Widersprüchen” auf vielfältige Weise reflektiert und uns mehr als nur unterhaltende Lektüre, geschenkt, nämlich Impulse, die wirken und nachwirken.

Das Thema dieses Adventskalenders ist auf bemerkenswerte Resonanz gestoßen. Es entstanden intensive, teilweise heftig geführte Diskussionen. Es wurde gestritten – um Worte, um Konzepte, um die Frage, wie sich der systemische Ansatz in Zeiten politischer Polarisierung verstehen und verhalten sollte. Es gab Kontroversen über die Vereinbarkeit von Allparteilichkeit mit politischer Klarheit; über das Verhältnis von Ambivalenztoleranz und moralischer Eindeutigkeit; über die Gefahr einer Ideologisierung des Systemischen; über die Frage, ob und wie systemische Therapeutinnen und Therapeuten sich gesellschaftspolitisch positionieren sollten.

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23. Dezember 2025
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender 2025 – 23. Tom Levold

Ambivalenz und All-Parteilichkeit: Ein Plädoyer für mehrdeutige Wirklichkeiten

Die moralische Gut-Böse-Unterscheidung gehört zu den elementaren kognitiven Operationen des menschlichen Denkens. Sie strukturiert unseren Alltag, organisiert gesellschaftliche Kommunikation und gibt unserem Leben Orientierung. Doch gerade die vermeintliche moralische Klarheit, die uns Sicherheit suggeriert, verstellt oft den Blick auf die fundamentale Komplexität menschlicher Verhältnisse. Im professionellen Kontext der systemischen Beratung und Therapie wird die Suche nach moralischer Eindeutigkeit, die in der letzten Zeit zunehmend auch im öffentlichen systemischen Diskurs Einzug gehalten hat, zum methodischen Problem.

Dort wird z.B. „aus rassismuskritischer Perspektive“ gegen Konzepte wie Neutralität oder Allparteilichkeit Stellung bezogen und gefordert, „in einem Mehrpersonensetting […] Position für die [von Rassismus, TL] berichtende Person zu beziehen und damit explizit nicht neutral aufzutreten oder sich allparteilich zu allen Beteiligten zu verhalten“ (Gold et al. 2021, S. 136). 

Offensichtlich liegt solchen Positionen aber ein problematisches Verständnis von Allparteilichkeit zugrunde. Allparteilichkeit ist nämlich keinesfalls ein Plädoyer für moralischen Relativismus oder ethische Beliebigkeit. Sie ist vielmehr eine bewusst gewählte temporäre und auf einen spezifischen Handlungsrahmen beschränkte Suspendierung von Werturteilen. Sie ist keine weltanschauliche Gesinnung, sondern Ausdruck professionellen Handlungswissens. Sie erkennt an, dass hinter jeder Position, jeder Haltung, jedem Verhalten ein sinnvoller Grund liegt – eine Absicht, ein Bedürfnis, eine historisch gewachsene Logik, die im Kontext des Bezugssystems nachvollziehbar ist.

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22. Dezember 2025
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender 2025 – 22. Ulrich Sollmann

Ambivalenz tut weh. Und genau deshalb meiden wir sie.

Ambivalenz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als Zeichen von Unentschiedenheit, als Mangel an Klarheit, manchmal sogar als Schwäche. Wer ambivalent ist, so die stille Unterstellung, weiß noch nicht genug, hat sich noch nicht entschieden oder drückt sich vor Verantwortung.
Dabei liegt das Problem woanders.

Ambivalenz ist kein Denkfehler. Sie ist ein körperlicher Zustand.

Man kann das gut beobachten, wenn in einem Gespräch etwas gesagt wird, das sich nicht sofort einordnen lässt. Kein klarer Gegner, kein klarer Verbündeter. Ein Satz, der mehrere Lesarten zulässt. Für einen kurzen Moment entsteht Stille. Jemand rückt auf dem Stuhl hin und her. Ein Blick geht zur Seite. Der Atem verändert sich. Oft folgt rasch eine Nachfrage, eine Zuspitzung, ein Einordnen. Hauptsache: wieder Klarheit. Nicht weil die Ambivalenz falsch wäre, sondern weil sie unangenehm ist.

Ambivalenz bedeutet, dass widersprüchliche Impulse gleichzeitig aktiv sind: Zustimmung und Skepsis, Nähe und Rückzug, Interesse und Abwehr. Der Körper bekommt kein eindeutiges Handlungssignal. Er bleibt in Spannung. Und Spannung will sich lösen.

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21. Dezember 2025
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender 2025 – 21. Jan Bleckwedel

Elefanten im Advent 

Unsere Fähigkeit mit Ambivalenzen, Ambiguitäten und Unterschieden angemessen umzugehen, können wir trainieren wie einen Muskel. Toleranz tut gut, hält gesund und macht schön. Auch zu Weihnachten. Doch 2025 gibt es einen Elefanten im Advent. Es ist der aufkeimende Faschismus. Gegenüber dem Faschismus kann es keine Toleranz geben, sondern nur rote Linien. Die Höckes und Weidels können sagen, was sie wollen, wir müssen es ertragen, auch wenn es schwerfällt.  Darin besteht unsere Freiheit. Aber wir sollten alles tun, um diese Kamarilla des Schreckens von den Hebeln der Macht fernzuhalten. Das gebietet die Verfassung dieses Landes: sie fordert alle Patrioten auf, die Feinde der Freiheit und die Freunde der Menschenverachtung zu bekämpfen. Die neuen Nazis hassen unsere Werte, sie wollen die Freiheit zerstören, und sie entwürdigen und entmenschlichen schon heute andere Menschen in unserer Mitte. Dieser Angriff auf die Würde des Menschen, die allen Menschen gilt, ist nicht hinnehmbar – er markiert im politischen Raum einen unüberbrückbaren Unterschied.

In unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft gelten unterschiedliche Formen des angemessenen Umgangs mit Unterschieden. Im Bereich der Therapie gelten andere Regeln als im Bereich der Politik. Klare Kante im Bereich der Politik wünscht sich zu Weihnachten,

20. Dezember 2025
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender 2025 – 20. Lothar Eder

Waldweisheit

Als Tom Levold einlud, Beiträge zum diesjährigen Adventskalender des systemagazins zu schreiben und den thematischen Rahmen „Umgang mit Ambivalenzen, Widersprüchen …“ vorgab, dachte ich spontan an den Wald als Ort, der alle Ambivalenzen und Widersprüche, alles Übermaß von kognitivem und bewertendem Hin und Her schluckt, wenn ich mich dort aufhalte.

Meine frühesten Erinnerungen haben mit der Natur zu tun. Mit Wiesen und blühenden Pflanzen am Wegesrand und den Bergen zum Greifen nahe. Ich war ein kränkliches Kind und so wurde ich wie viele Kinder in den frühen 1960er Jahren als Dreijähriger zur „Kindererholung“ geschickt. Was mich erwartete und wochenlang dauerte war ein Ausgeliefertsein an zum Teil sadistische Betreuerinnen und eine schwarze Pädagogik, die noch aus der nationalsozialistischen Zeit stammte. „Verschickungskinder“ nennt man uns heute, ein weit verbreitetes Schicksal der damaligen Generationen.

Ich erinnere mich an Ausflüge in die Natur, die wir Kurkinder damals gemacht haben. Es war Sommer in Oberbayern, es war warm und grün und es duftete wunderbar. Die Natur, die Pflanzen waren mein Trost. Die Blüten leuchteten mir entgegen und ein anderes Kind zeigte mir, wie man den Nektar aus bestimmten Blüten saugt. Die Natur war einfach da, sie war überbordend lebendig, ich durfte in sie eintauchen und sie behelligte mich nicht. Da war etwas, das größer war als die Betreuerinnen, die einen schikanierten.

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