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Wie wirksam sind Techniken der Energetischen Psychotherapie, die Exposition mit sensorischer Stimulierung verbinden?

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Im systemischen Feld werden Techniken der energetischen Psychotherapie (z.B. Klopftechnik; Abb. www.dr-michael-bohne.de) auch schon seit einiger Zeit mit Gewinn eingesetzt. Besondere Bekanntheit hat hier zum Beispiel die Arbeit von Michael Bohne erlangt, der seine Adaptation dieser Methoden Prozessorientierte Energetische Psychologie und neuerdings als Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) bezeichnet. In einem Beitrag für das Psychotherapie-Journal aus dem Jahr 2014, der auf der website von Michael Bohne zu finden ist, hat der Verhaltenstherapeut Christoph Eschenröder sich mit der Wirksamkeit dieser Techniken auseinandergesetzt. Im abstract heißt es: „Das Interesse für verschiedenartige Ansätze der Energetischen Psychotherapie ist bei deutschen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten1 in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Es gibt aber auch kritische Stellungnahmen zur Energetischen Psychotherapie, in denen sie als esoterisch oder unwissenschaftlich eingestuft wird. In diesem Artikel stelle ich die grundlegende therapeutische Strategie von Ansätzen der Energetischen Psychotherapie dar. Die Behauptung, die Wirkung dieser Behandlungen gehe nicht über einen Placebo-Effekt hinaus, wird auf der Grundlage der bisher veröffentlichten randomisierten kontrollierten Studien überprüft und zurückgewiesen. Es gibt unterschiedliche theoretische Erklärungsansätze für die therapeutische Wirksamkeit der Energetischen Psychotherapie. Erklärungen auf der Grundlage des energetischen Paradigmas orientieren sich an Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin. Aufgrund der Parallelen von Methoden der Energetischen Psychotherapie zur systematischen Desensibilisierung, zum Eye Movement Desensitization and Reprocessing und zu Therapiemethoden, die die Bedeutung der Selbstakzeptierung betonen, erscheinen mir theoretische Konzepte sinnvoller, die sich an bekannten psychologischen und neurophysiologischen Prinzipien orientieren (z. B. reziproke Hemmung dysfunktionaler emotionaler Reaktionen). Die Stimulierung von Punkten der Körperoberfläche bei gleichzeitiger Aktivierung belastender Emotionen kann als eine wirksame Technik der Gegenkonditionierung betrachtet werden.“

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