systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

16. Februar 2015
von Tom Levold
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Systemisch – symptomspezifisch, beobachterInnenabhängig, kompatibel mit dem medizinischen Gesundheitssystem?

Im vergangenen Jahr ist als Einleitungsband einer neuen Reihe zur „störungsspezifischen Systemtherapie“ im Carl-Auer-Verlag der programmatische Einleitungsband von Herausgeber Hans Lieb erschienen, der von Wolfgang Loth für das systemagazin ausführlich rezensiert worden ist. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift systhema hat … Weiterlesen

28. März 2011
von Tom Levold
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Atomkatastrophe überraschend zurückgetreten

Nachdem Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel in ihrer heutigen Pressekonferenz darauf hingewiesen hat, dass die Ursachen für die Wahlniederlage, die sie als„schmerzlich” bezeichnete, in der Atomkatastrophe von Japan lägen, ist diese schon am heutigen Nachmittag von allen Ämtern zurückgetreten.„Ich möchte … Weiterlesen

23. Mai 2007
von Tom Levold
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Nachruf auf Tom Andersen

Michael Schlicksbier-Hepp, Oberarzt an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im Reinhard-Nieter-Krankenhaus Wilhelmshaven hat einen ausführlichen Nachruf auf Tom Andersen verfasst, den er freundlicherweise dem systemagazin zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat:„Ich kannte ihn als beeindruckenden Vortragenden und … Weiterlesen

19. Mai 2007
von Tom Levold
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Tom Andersen gestorben

Tom Andersen, der norwegische Psychiater und Psychotherapeut, ist am vergangenen Dienstag – offenbar nach längerer Krankheit – im Alter von 70 Jahren plötzlich verstorben. Er wäre am 2. Juni 71 Jahre alt geworden. Andersen ist in der systemischen Szene mit … Weiterlesen

11. Februar 2016
von Tom Levold
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Diagnosen in Systemischer Theorie und Praxis

Kongress 25.-27. Mai 2017 in der Heidelberger Stadthalle als Kooperationsprojekt von Tom Levold (systemagazin), Hans Lieb, Wilhelm Rotthaus, Bernhard Trenkle und der Carl-Auer Akademie (Matthias Ohler): „Was ist der Fall? Und was steckt dahinter? – Diagnosen in Systemischer Theorie und Praxis“. Wir wollen offen, schulen- und berufsübergreifend dieses Thema als ein Schlüsselthema systemischer Identität diskutieren, das von großer Bedeutung für die Zukunft des gesamten systemischen Ansatzes ist. Wir greifen damit Fragen auf, die im systemischen Feld nach einer langen Debattenlethargie seit einiger Zeit wieder intensiv diskutiert werden. Weiterlesen

18. Januar 2016
von Tom Levold
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Das Subjekt bei Niklas Luhmann

Hans-Georg Pott (Foto: www.germanistik.hhu.de) ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und hatte einen Lehrstuhl an der Universität Düsseldorf inne. Für einen von Paul Geyer und Claudia Jühnke herausgegebenen Sammelband „Von Rousseau zum Hypertext“, der 2001 im Würzburger Verlag Königshausen & Neumann erschienen ist, hat er ein Kapitel zum Thema „Das Subjekt bei Niklas Luhmann“ beigesteuert, dessen Manuskript auch online zu lesen ist. Am Ende des Kapitels resümiert Pott: „Luhmann nimmt (…) nicht Abschied von der Idee selbstbestimmter Selbsttätigkeit. Ich halte Luhmanns Theorie für kompatibel mit einer materialen Hermeneutik sinnhaften Verstehens, bereichert um illusions- und ideologiekritische Aufklärung, insbesondere was den Standpunkt des Beobachters angeht. Das würde bedeuten (was ich hier nur skizzieren kann): Die Unterscheidung System/Umwelt beerbt die Unterscheidung Subjekt/Objekt. Sie ist sozusagen umweltfreundlicher. Der einzelne Mensch nimmt an den APS [autopoietischen Systemen; Tom Levold] nur vorübergehend und partiell teil, wobei er seine (selbstbestimmte) Einheit gerade deshalb behält, weil er von keinem System ganz verschluckt werden kann. (Hier ist auf den Grenzfall von totalitären Systemen und die Funktion der Folter zu verweisen; …) Wollte man den Menschen als System beobachten, so wäre er wohl als Trinitätssystem von biologischem, psychischem und sozialem Teilsystem zu konstruieren, deren strukturelle Kopplungen zu beschreiben wären. Vielleicht liegt das ja auch der Idee der heiligen Dreifaltigkeit zugrunde.“ Weiterlesen

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