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Reden reicht nicht – was ist dran am Klopfen?

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Datum/Zeit
Date(s) - 25.09.19
18:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Kasseler Institut für Systemische Therapie und Beratung

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Emotionaler Stress und traumatische Erinnerungen stecken im Körper fest. Somit liegt es nahe, den Körper bei der Überwindung solcher Symptome mit einzubeziehen. Deshalb sind die sog. Klopftechniken äußerst interessant für die Psycho- und Traumatherapie und für das Coaching. Sie zeichnen sich durch eine enorme Geschwindigkeit bei emotionalen Veränderungsprozessen aus. Durch die Entdeckung der Big Five Lösungsblockaden in der PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) konnte eine dezidierte Arbeit an Blockaden entwickelt werden, die im präfrontalen Kortex organisiert sind. Es wurde deutlich, dass es sich bei den Big Five Lösungsblockaden um ubiqitär vorkommende anthropologische Phänomene handelt. Auch wird auf das Phänomen des Symptoms als letzter Zeuge eingegangen. Die phänomenologische  Benennung dieser zutiefst menschlichen Aspekte ermöglicht eine Würdigung des individuellen Leids. Hiernach kann eine lösungs- und ressourcenorientierte Bearbeitung noch besser greifen. Neuere Studien und klinische Erfahrungen zeigen, dass das Klopfen auch in der Traumatherapie eine besondere Bedeutung hat.
Klopfen allein reicht aber nicht aus in der Psycho- und Traumatherapie und im Coaching. Es geht in der PEP auch darum, unbewusste Dynamiken aufzuspüren und zu transformieren.

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