Die aktuelle Ausgabe der Family Process ist ganz dem Anfang des Jahres verstorbenen Familientherapie-Pionier und ehemaligem Herausgeber der Zeitschrift, Lyman C. Wynne, gewidmet (Das Editorial ist hier online zu lesen). Altmeister Carlos Sluzki geht ausführlich auf die Verdienste Wynnes bei der Entwicklung eines familienorientierten Verständnisses der Schizophrenie ein, Susan McDaniel beschreibt ihre Erfahrungen mit Wynne als persönlichem Mentor, mit dem sie eine lange Zusammenarbeit verband und Don Bloch, ebenfalls Family Process-Urgestein erinnert an Wynnes Tätigkeit für die Zeitschrift. Im September 20005 wurde an der University of Rochester School of Medicine, der Heimat des Wynne Center for Family Research, eine Tagung zu Ehren von Lyman Wynne abgehalten. Vier der Vorträge auf dieser Tagung finden sich im aktuellen Heft wieder, darunter zwei Beiträge von Celia Falicov und Carlos E. Sluzki, die die Zukunft der Familientherapie beleuchten. Falicov betont die Bedeutung familienbezogener und gemeinwesenorientierter Programme für die immer wichtiger werdende Arbeit an Migrationsproblemen, Sluzki beschäftigt sich mit der Interaktion von biologischen, psychischen und sozialen Phänomenen und rückt die Bedeutung der interaktiven„Interfaces“ in den Vordergrund.
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4. Juni 2007
von Tom Levold
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Das zweite Heft der„systhema“ 2007 ist ganz den Jubiläumsfeiern zum 32. Bestehen des Instituts für Familientherapie Weinheim gewidmet, dem wohl ältesten familientherapeutischen Weiterbildungsinstitut in Deutschland. 32? Nun ja, eigentlich, so hört man, ist die Feier des 30jährigen Geburtstages verschwitzt worden. Dafür wurde nun in Mainz mit der Ausrichtung der SG-Jahrestagung„Zum Glück“ in Mainz kräftig und erfolgreich nachgefeiert. systemagazin gratuliert zum runden Geburtstag ganz herzlich. Das Heft enthält zahlreiche Beiträge von LehrtherapeutInnen, Vereinsmitgliedern, Weiterbildungsteilnehmern und anderen und vermittelt ein buntes Bild des Institutes und seiner speziellen Kultur.
