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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Schwere Arbeit leichter machen – Entlastung in der Arbeit mit belasteten Patient*innen

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Datum/Zeit
Date(s) - 18.11.19 - 19.11.19
Ganztägig

Veranstaltungsort
Kasseler Institut für Systemische Therapie und Beratung

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„Arbeit mit schwerkranken Menschen ist Freude und Last zugleich.“ Das sagen Sie vermutlich auch. Vielleicht lieben Sie Ihre Arbeit sogar sehr und müssen dennoch auch mit der Belastung umgehen, die diese in besonderem Maße erzeugt. Dann nämlich, wenn Sie als hochqualifizierte, engagierte Mitarbeitende auf Patient*innen mit chronischen oder auch lebensbedrohlichen Erkrankungen treffen. Schon im Einzelfall kann das sehr herausfordernd sein. Je nach Arbeitssituation wird jedoch der Einzelfall zum Regelfall und damit zur echten Dauerbelastung.

Wahrscheinlich sind Sie überzeugt, dass kranke Menschen begleitet und gut versorgt werden müssen, und Ihre Patient*innen sind froh, dass Sie das denken und auch umzusetzen suchen. Wenn Sie aber genau das tun, begegnen Sie eben in der Arbeit mit schwerkranken und entsprechend sehr belasteten Patient*innen auch deren Problemen, ihren Lebens- und Familiengeschichten. Damit umzugehen ist herausfordernd und manchmal sehr schwer.

Im Gesundheitswesen Mitarbeitende sind oft auch in ihrer Freizeit nicht mehr frei von diesen Problemen und Geschichten. Diese sind während der professionellen Tätigkeit dauerpräsent, kommen aber öfter auch mit nach Hause oder reisen gar mit in den Urlaub.
Viele denken, das gehöre zum Beruf.
Was, wenn nicht?
Dann muss es auch nicht so bleiben und kann verändert werden.
Das Ziel des Seminares ist es, neue Möglichkeiten für eine herausfordernde und sehr bereichernde Arbeit zu entdecken. So kann künftig weiter eine professionelle einfühlsame Begleitung kranker Menscheng gelingen, mit gewachsenen Fähigkeiten die eigenen Grenzen zu wahren.

Zielgruppe:

professionell Tätige im Gesundheitswesen
(Arbeitsfelder: z.B. Krankenpflege, Ärzte, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und ähnliches)

Ziele:

  • Wie es bisher war:
    Teilnehmende reflektieren eigenes Erleben, eigene Haltung und eigene Verhaltensweisen im Umgang mit ihren Patient*innen
  • Wie es in Zukunft sein soll:
    Sie entwickeln neue Ideen und Möglichkeiten im Umgang mit diesen Herausforderungen

Inhalte:

  • Ressourcenaktivierendes Arbeiten im Gesundheitswesen durch Methoden zur Aktivierung und Stärkung von Krisenbewältigungsstrategien
  • Grenzen der professionellen Begleitung kranker Menschen wahrnehmen und nutzen
  • Ermutigung und hilfreiche Unterstützungskonzepte
  • Achtsamkeitsbasierte systemische Haltung für die Arbeit im Gesundheitswesen
  • Einzel- und Kleingruppenarbeit

 

mit Dagmar Mihr

 

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